deutsch-französisch-schweizerischer Fonds für zeitgenössische Musik

Schläfer – GRAME – CNCM – LYON

06.03.2018 | Théâtre de la Renaissance, Oullins (Biennale Musiques en Scène)

Das Projekt „Schläfer“ beinhaltet die Uraufführung eines 60-minütigen Musiktheaterstückes der französischen Komponistin Raphaèle Biston und der deutschen Autorin Sarah Bahr am 6. März 2018 im Théâtre de la Renaissance (Oullins, Frankreich) im Rahmen der Biennale Musiques en Scène.

Interpretiert und dargestellt wird das Stück vom niederländischen
Trompeter Marco Blaauw (Mitglied des Ensemble Musikfabrik; lebt und arbeitet in Deutschland) und von der französischen Schauspielerin und Sprecherin Johanna Rousset.

Instruments & Bruits – GMEA – Centre National de Création Musicale – Albi

05. – 07.10.17 | Scène Nationale d’Albi, Théâtre des Lices  (Festival Riverrun)

Seit September 2016 arbeitet das Ensemble Dedalus zusammen mit dem GMEA – Centre National de Création Musicale d‘Albi-Tarn.

In diesem Kontext wurde der Berliner Komponist Peter Ablinger eingeladen, um gemeinsam ein Projekt zu entwickeln, welches seit Oktober 2016 bis Oktober 2017, begleitet von einer künstlerischen Residenz, realisiert wird. Peter
Ablinger, der zu den bekanntesten zeitgenössischen Komponisten gehört, hinterfragt in seinen Werken Aspekte des zeitgenössischen musikalischen Schaffensprozess. Dieses
Projekt setzt sich aus folgenden Elementen zusammen : Recherche, Residenz, Sensibilisierung und Vermittlung. Es wird durch die Aufführung verschiedener Werke des Komponisten auf dem Festival „riverrun“ (Albi) abgerundet.

8. Philharmonisches Konzert – Brandenburgische Kulturstiftung Cottbus, Staatstheater Cottbus

01. – 03.06.18 | Großes Haus des Staatstheater Cottbus

Das Philharmonische Orchester des Staatstheater Cottbus (unter der Leitung von Evan  Christ) ist bekannt für den hohen und beständigen Anteil neuer Musik bei seiner Programmgestaltung.

So erklingt seit Jahren in jedem Abonnementskonzert die Uraufführung eines Auftragswerks, mit Ausnahme der laufenden Spielzeit, in der zwei umfangreichere Kompositionsaufträge vergeben wurden. Mit dem vorliegenden Projekt setzen Chefdirigent und Orchester ihre bereits mehrjährige intensive und erfolgreiche
Zusammenarbeit mit dem Ensemble „Court-Circuit“ fort, dessen Mitbegründer und künstlerischer Leiter Philippe Hurel ist. Im Rahmen dieses Projekts erhielt letzterer einen Kompositionsauftrag vom Staatstheater Cottbus. Die Uraufführung im letzten Abonnementskonzert der Spielzeit ist eingebettet in ein Programm mit Werken von Claude Debussy aus Anlass seines 100. Todestages im März 2018. Die Hörer erleben an diesem  Abend neue französische Musik des beginnenden 20. und 21. Jahrhunderts, die u.a. von  dem Solisten Jérôme Comte, einer der profilitiersten Klarinettenvirtuosen im Bereich der neuen Musik (u.a. ist er Soloklarinettist des Ensemble intercontemporain), interpretiert wird.

Delocazione – IMPULS Festival

Wir freuen uns sehr, Ihnen am 19. November eine besondere Veranstaltung im Rahmen des IMPULS-Festivals in der Musikbrauerei Berlin anzukündigen.

Im Zentrum steht dabei um 17:30 Uhr die deutsche Erstaufführung des siebzigminütigen Werks Delocazione für Streichquartett und Vokalquartett von Raphaël Cendo, das dieser nach Texten von Claude Royet-Journoud, Georges Didi-Huberman, Rainer-Maria Rilke und Georges Bataille für das Quatuor Tana und die Neuen Vocalsolisten Stuttgart geschrieben hat. Nach der gefeierten Uraufführung beim Festival Musica in Strasbourg ist dieses Stück nun erstmals in Deutschland zu erleben.

Die beiden von Salome Kammer, Manuel Nawri und dem Zafraan Ensemble gestalteten Teile um 16 Uhr und 20 Uhr spannen mit Musik von Johannes Schöllhorn, Elena Mendoza, Samir Odeh-Tamimi, Sarah Nemtsov, Györgi Kurtág, Annette Mengel und Nicolai Worsaae einen Bogen vom Solo bis zum großen Ensembleklang. Um 19 Uhr findet zudem ein Gespräch mit Hans Rotman und den beteiligten Künstlerinnen und Künstlern statt.

 

Codec Error – Donaueschinger Musiktage

Wir freuen uns, Ihnen die Uraufführung von „Codec Error“ von Alexander Schubert am 21. Oktober im Rahmen der Donaueschinger Musiktage ankündigen zu dürfen.

 

Das Festivalprogramm beinhaltet Konzerte, Performances, Workshops, Diskussionen,  Installationen sowie 20 Uraufführungen.

Das Stück „Codec Error“ ist eine Komposition mit Musik, Licht und Choreographie. Es beschäftigt sich mit dem Körper des Performers und seiner Darstellung im digitalen Zeitalter.

Das Stück ist ein Kompositionsauftrags des SWR, des IRCAM und des Festivals Musica Strasbourg.

GMEA – Festival Riverrun 2017

Wir freuen uns, Sie auf das neue Festival riverrun des GMEA / Centre National de Création Musicale d’Albi-Tarn, welches vom 5. bis zum 8. Oktober in Albi stattfinden wird, aufmerksam machen zu dürfen.

Das Programm enthält international anerkannte Künstler, die einem großen Publikum die Vielzahl und Lebhaftigkeit des zeitgenössischen musikalischen Schaffens präsentieren.

In diesem Kontext wird Instruments et bruits in Form eines monographischen Konzerts in Begleitung des Ensembles Dedalus im Grand Théâtre, Scène Nationale d’Albi am 5. Oktober 2017 uraufgeführt. Dabei werden zwei neue Stücke des Zyklus‘ WEISS / WEISSLICH sowie die Wiederaufnahme von Instruments & Sketchbook des Berliner Komponisten Peter Ablinger zu hören sein.

Des Weiteren, wird der Pianist Denis Chouillet am 7. Oktober 2017 im Théâtre des Lices u.a. das neue Stück Antonin Artaud des Zyklus VOICES & PIANO von Peter Ablinger interpretieren.

Die Welt nach Tiepolo – Afrika

Nach AMERIKA, EUROPA und ASIEN steht nun AFRIKA im Focus der vierteiligen Konzertreihe „Die Welt nach Tiepolo – Ensemble KNM Berlin & Friends“.     

   
Das Ensemble KNM Berlin lädt gemeinsam mit seinen Gästen am 30. September um 20:00 Uhr in Anwesenheit der Komponisten Georges Aperghis und Lars Petter Hagen zum vierten Teil ins RADIALSYSTEM V ein.

In den Jahren  1752 und 1753 malte Giovanni Battista Tiepolo für die Würzburgische Residenz eines der größten Kunstwerke des Abendlandes. Auf dem weltgrößten Deckenfresko stellte er die vier damals bekannten Kontinente Amerika, Europa, Asien und Afrika dar. Den französischen Komponisten und Philosophen Hugues Dufourt inspirierte Tiepolos Fries zu einem Zyklus aus vier Kompositionen, die sich je einem Kontinent widmen und im Zentrum der Konzerte stehen.

 

Pressemitteilung

Impuls neue Musik und Pro Helvetia freuen sich über ihre neue Partnerschaft.

So wird der Fonds für zeitgenössische Musik zu einem Deutsch-französisch-schweizerischen Fonds, der den Austausch zwischen zwei Sprachräumen unterstützt.

 

Die Zirkulation von Künstlern und ihrer Werke trägt wesentlich zum Aufbau unseres Europas bei. Die Kultur und der kulturelle Austausch sind maßgebliche Komponenten der Entstehung unserer gemeinsamen Geschichte und des europäischen Bewusstseins. Wir sind sehr stolz, mit der neuen Partnerschaft unseren Beitrag hierzu zu leisten.

Die Partnerschaft ist vorerst auf drei Jahre festgelegt und wird die Vergabe von mehr als 100.000 Euro jährlich an Deutsch-französisch (-sprachige) Projekte beinhalten.

Förderbeiträge können zukünftig für Projekte beantragt werden, die Kooperationen beinhalten zwischen:

  • Französischer Schweiz und Deutschland,
  • Deutschland und Frankreich,
  • Frankreich und der deutschsprachigen Schweiz,
  • Trilateralen Partnerschaften zwischen Frankreich, Deutschland und der Schweiz.

Seit mehr als acht Jahren begleitet  und unterstützt der Deutsch-französische Fonds Impuls neue Musik  Projekte, die den Austausch zwischen Musikern, Komponisten und Veranstaltern ermöglichen. Der Fonds wurde vom Institut français d’Allemagne, der Sacem und Le Bureau Export gegründet.

Pro Helvetia unterstützt und verbreitet Schweizer Kunst und Kultur. Die Stiftung ist mit ihren Aussenstellen weltweit präsent und setzt kulturelle Impulse mit ihren Initiativen.

 

Kein Licht. (2011/2012/2017)

Am 25. August findet im Rahmen der Ruhrtriennale das Think-Spiel „Kein Licht (2011/2012/2017)“ von Philippe Manoury und Regisseur Nicolas Stemann statt.

 

Ohne dass auch nur einmal die Worte Fukushima oder Atomkraft fallen, zeigt „Kein Licht. (2011/2012/2017)“ eine Geisterwelt nach dem Super-GAU. Die Literaturnobelpreisträgerin
Elfriede Jelinek hat ihren Stücktext mehrfach weiter-geschrieben, dieser wird bei der Ruhrtriennale zum Libretto einer musikalischen Welturaufführung.

Philippe Manoury komponiert ein neues Musiktheaterwerk für SchauspielerInnen, SängerInnen und Musikensemble und erarbeitet mit Nicolas Stemann eine neue Form, in der vorkomponierte orchestrale und elektronische Partitur-Module kombiniert werden mit Live-Elektronik in Echtzeit. Musik wird versprachlicht und Sprache musikalisiert.

Unter der musikalischen Leitung von Julien Leroy, der zur neuen Generation junger französischer Dirigenten zählt, spielen Caroline Peters und Niels Bormann zusammen mit einem hochkarätigen Solisten-Cast und dem renommierten luxemburgischen Ensemble Lucilin.

Foto © Philippe Stirnweiss

Heroines of Sound – Festival 2017

Heroines of Sound präsentiert vom 7. bis 9. Juli 2017 im Radialsystem V zum vierten Mal frühe und aktuelle Heldinnen des elektronischen Sounds.

Das Festival rückt Künstlerinnen, die elektronische Klangumformung in avancierter Pop- und E-Musik weiterdenken und performativ ausdeuten, in den musikalischen Fokus. Um diese aktuellen Positionen historisch zu profilieren, kommen in jedem Jahr Werke von Pionierinnen der frühen elektronischen Musik zur Aufführung.

Das Programm umfasst Konzerte, Performances, Installationen und Diskurse.

Das Festival wird u.a. gefördert von Impuls neue Musik.