deutsch-französisch-schweizerischer Fonds für zeitgenössische Musik

Polaritäten, Deutschland – Frankreich – China, Teil 2011/12

  • Ensemble Berlin PianoPercussion, Festival Maerzmusik in Berlin im Jahr 2009

Berlin PianoPercussion

02.05.2012 | Berlin, Konzerthaus


Ensemble Berlin PianoPercussion, Festival Maerzmusik in Berlin im Jahr 2009

2008 gegründet von international renommierten Solisten, die ihr Schaffen seit langem besonders der zeitgenössischen Musik widmen, zeichnet sich das Ensemble Berlin PianoPercussion durch ihre individuellen und sich ergänzenden Künstlerpersönlichkeiten aus. Das Projekt „Polaritäten, Deutschland – Frankreich – China“ präsentiert in neun Konzerten durch thematische Gegensätze verknüpfte Programme (z.B. „Ursprung – Gegenwart“, „Entstehung – Zerfall“). Der Teil 2011/12 beinhaltet fünf Kompositionsaufträge, eine Probenwoche für die Erarbeitung neuer Werke und das neunte und letzte Konzert der Reihe „Licht – Schatten“.

Journal n° 3

Ensemble SurPlus

2012 | Lyon, Grame (centre national de création musicale) im Rahmen der Biennale de danse de Lyon
2012 | Fribourg, Festival de danse de Freiburg.

Annette Schlünz – Journal n°3
Tzschoppe/Ballester -„Traumgesten“


Journal n°3 (fuite) von Annette Schlünz ist eine Komposition für Schlagzeug, Instrumentalensemble, Tanz, Live-Elektronik (Sensoren, Gestenerkennung, visuelle Informatik), die in Zusammenarbeit mit Olaf Tzschoppe (Ensemble SurPlus, „Percussion de Strasbourg“, Schlagzeugprofessor an der Hochschule für Künste Bremen), dem Ensemble SurPlus, dem Toningenieur Christophe Lebreton und dem elektronischen Studio GRAME  Lyon (Centre national de création musicale) entsteht. UA im Rahmen der Tanzbiennale Lyon Aufführung beim Tanzfestival Freiburg 2013 oder in der Konzertreihe Klangwerk.

Karambolage

Ensemble Garage

13.05.2011 | Köln, Festival Acht Brücken – Musik für Köln
12.2011 | Paris


Unter dem Titel „Karambolage“ veranstaltet das Ensemble Garage zwei Konzerte in Köln und in Paris mit Werken junger französischer bzw. deutscher Komponisten. Das Ensemble wurde 2009 von Absolventen der Hochschule für Musik und Tanz Köln gegründet. Das Konzert in Köln im Rahmen der Musiktriennale 2011 wird französische Kompositionen als Schwerpunkt haben bzw. deutsche Kompositionen, die sich auf französische Komponisten beziehen. Unter den Komponisten sind zum Beispiel Julien Jamet (UA) und Matthieu Bonilla (DE), zwei junge Komponisten aus Paris. Das Konzert in Paris besteht aus neuen Kompositionen junger deutscher Komponisten wie Brigitta Muntendorf, Rodrigo López Klingenfuss und Florian Zwissler sich mit der Sechs Bagatellen von Anton Webern auseinandersetzen.

Carte postale

Ensemble Eunoia

02.03.2012 | Frankfurt am Main, Haus am Dom
06.03.2012 | Berlin, BKA Theater
12.03.2012 | Basel, Gare du Nord
08.03.2012 | Manchester
12.03.2012 | London
01.05.2012 | Luxemburg


Das Ensemble Eunoia beauftragt zwei Komponisten, sich gegenseitig ihr Heimatland nahezubringen – indem sie sich jeweils eine „musikalische Postkarte“ schicken. Anhand dieser Vorgaben setzt sich jeder Komponist mit der Idee des anderen Komponisten auseinander. Dadurch entsteht eine „Postkarte aus Frankreich“, die von einem Deutschen gelesen wird und eine Postkarte aus Deutschland, die eine Französin interpretiert. Neben diesen beiden Auftragswerken kommen Stücke weiterer deutscher und französischer Komponisten in kleineren Besetzungen zur Aufführung. Die Konzerte finden in verschiedenen deutsch-französischsprachigen Ländern statt: in der Schweiz, Luxemburg, Deutschland und in Frankreich.

Le Double Trio de Clarinettes

Festival JAZZDOR
5.11.2010 | Strasbourg, Cité de la musique
5.06.2011 | Berlin, Kesselhaus

Klarinettisten/Komponisten: Gebhard Ullmann, Jürgen Kupke, Michael Thieke, Armand Angster, Sylvain Kassap, Jean-Marc Foltz


Sechs Klarinettisten aus dem Jazz- und zeitgenössische Weltmusik tauschen ihre unterschiedlichen Erfahrungen aus. Angesichts einer Musik, die sich sehr frei zwischen Genre- und Stilgrenzen bewegt, entstehen Beziehungen zwischen der Expressivität und der freien Energie des Jazz und der Virtuosität und dem Anspruch der zeitgenössischen ernsten Musik. Das geht ebenso für die Emotionalität und die explosive Spontaneität Musiker. Jeder der Komponisten wird anders mit Notation und Improvisation umgehen. Die zeitgenössische Musik lässt dem Interpreten große Freiheit, sodass unvorhersehbar bleibt, was entsteht.

Rencontrer l’autre et produire ensemble

Percussions de Treffort – Résonance Contemporaine
6 -10.10.2010 | Dortmund, Audimax de l’Université, Europa InTakt 2010


Résonance Contemporaine arbeitet im Jahre 2010 am Aufbau einer internationalen Kooperation zwischen verschiedenen EU-Ländern wie Italien, Finnland, Polen, Spanien, Deutschland sowie zwei Ländern in Asien, China und Japan. Ziel der ersten Phase dieses Projekts ist es, eine bilaterale Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Partnern aufzubauen. Das zeitgenössische musikalische Schaffen als essentieller Motor des Austauschs mit deutschen Partnern soll dabei auch einen Austausch mit körperlich und geistig beeinträchtigten Musikerkollegen ermöglichen.

Umlaut Festival 2010

Umlaut Berlin
24-25.09.2010 | Berlin, Theaterkapelle


Umlaut Berlin ist ein Kollektiv dreier Berliner Musiker aus dem Bereich der improvisierten/ experimentellen/ zeitgenössischen Musik: Pierre Borel, Florian Bergmann und Hannes Lingens. Das Kollektiv ist Veranstalter des Umlaut Festival Berlin, das am 24. und 25. September 2010 in der Theaterkapelle in Berlin Friedrichshain zum zweiten Mal stattfindet. Das inhaltliche Interesse liegt im Grenzbereich zwischen Komposition und Improvisation – das zentrale Thema des diesjährigen Festivals ist die „Organisation von improvisierter Musik“.

Concert portrait von Tristan Murail

Association Polysonnance, Ensemble les temps modernes
19.04.2011 | Hannover, Hochschule für Musik


Die Hochschule für Musik in Hannover  lädt im Rahmen der vom Institut für zeitgenössische Musik organisierten Konzerte das Ensemble Les Temps Modernes ein. Der Komponist Tristan Murail ist einer der bedeutenden zeitgenössischen Komponisten in Frankreich und auf der ganzen Welt bekannt, wird jedoch in Deutschland nicht sehr häufig aufgeführt. Für die Aufführung von Murails Werken wandte sich die Musikhochschule an das Ensemble Les Temps Modernes aus Lyon, das sich auf die Musik Tristan Murails spezialisiert und bereits mehrere seiner Werke eingespielt hat. Im Konzert geht es darum Murails Werken den Kompositionen von Claude Debussy gegenüberzustehen. Und dies nicht ohne Grund: tatsächlich kann man Murail als einen der Haupterben der Klangrevolution, die Anfang des 20. Jahrhunderts durch Debussy ausgelöst wurde, bezeichnen. Murail hat durchseine eigenen Forschungen über das Klangspektrum auch neue Perspektiven auf die Behandlung des kompositorischen Materials eröffnet.

Deutsch-französisches Konzert am Festival Musiques Démesurées

Musiques Démesurées
18-20.11.2010 | Clermont-Ferrand


Das 12. Festival Musiques Démesurées in Clermond Ferrand stand im Zeichen zeitgenössischer Musik aus Deutschland. Drei deutsche Komponisten aus unterschiedliche Generationen, Annette Schlünz, Thomas Krüger und Caspar de Gelmini wurden zum Festival eingeladen und haben mit Schülern an von ihnen vorgeschlagenen Stücken gearbeitet. Das Hauptthema war „die Übersetzung“, die Vermittlung in die jeweils andere Kultur, nach Deutschland, Frankreich und die Auvergne. Ebenso gab es Begegnungen mit anderen Künstlern aus der Gegend sowie dem Publikum.

Laboratoire Instrumental Européen – « In the flow »

Ensemble Aleph
02.03.2011 | Göttingen
03.03.2011 | Hannover
05-06.03.2011 | Paris, Théâtre Dunois


LIEU, das Laboratoire Instrumental Européen, widmet sich der Verbreitung zeitgenössischer Musik. Im Zentrum steht die kreative Schöpfung, aber auch der Austausch zwischen Ensembles, Strukturen und europäischen Komponisten sowie die Zirkulation von Werken und Künstlern aus der ganzen Welt. Im Rahmen von LIEU wurde ein deutsch-französisches Projekt lanciert : « In the flow ». Dabei geht es um die Zusammenarbeit von Emseble Aleph und Neues Ensemble Hannover. Im Rahmen einer Reihe von vier Konzerten (zwei in Frankreich und zwei in Deutschland), präsentieren die beiden Ensembles (in gemischter oder einfacher Besetzung) Werken, die in Deutschland, Frankreich oder im Ausland geschrieben wurden. Beide Ensembles geben darüber hinaus ein Werk an Johannes Schöllhorn in Auftrag, das im Rahmen der Konzert aufgeführt wird.