deutsch-französisch-schweizerischer Fonds für zeitgenössische Musik

Synchron City

Ensemble unitedberlin , Proxima Centauri
02.03.2011 | Bordeaux
09.04.2011 | Berlin, Villa Elisabeth


Das Projekt „Synchron City“ der beiden Ensembles unitedberlin (Berlin) und Proxima Centauri (Bordeaux) bringt Musiker aus beiden Ensembles sowie drei Komponisten aus den Städten Berlin (Moritz Gagern), Bordeaux (Nicolas Tzortzis) und Dresden (Carsten Hennig) im Rahmen eines neuartig konzipierten Konzertablaufes zusammen. Im Vordergrund stehen dabei drei verschiedene Betrachtungsweisen des Verhältnisses von privatem und öffentlichem Raum im urbanen Kontext. Die Videokünstlerin Astrid Nippoldt ergänzt das Projekt zudem um eine visuelle Ebene. Die Aufführung bringt alle Komponenten des Projekts zusammen: live auf der Bühne spielende Musiker; drei synchron laufende Filme der verschiedenen Orte mit den auf der Straße gedrehten Musik- und Handlungselementen. Das Projekt nennt sich heute „Musique en Europe“.

Trio facet: « Conscious Mental Field Recordings tour »

Trio Facet
15.05.2010 | Paris, Udo Bar
16.05.2010 | Colmar, Musée du Jouet
18.05.2010 | Köln, nachtjournal@Raketenklub
21.05.2010 | Hamburg, Freitagsmusik@Linker Laden
23.05.2010 | Berlin, Miss Hecker
20.05.2010 | Den Haagen (ND), Studio Loos
22.05.2010 | Groningen (ND), Atelier


Seit 2008 entwickelt das Trio facet (bestehend aus dem deutschen Gitarristen Maciej Sledziecki, dem französischen Klarinettisten Joris Rühl und dem norwegischen Kontrabassisten Adrian Myhr) eine auf Improvisation gegründete Musik. Hierbei beziehen sich die Musiker auf elektronische Klangkollagen, auf eine Art skandinavischen Minimalismus wie auch auf NoWave. Im Mai 2010 spielt das Trio im Rahmen der Release-Tour seiner ersten CD an verschiedenen Orten in Frankreich, Deutschland und den Niederlanden.

Paris und die Welt

Ensemble ascolta
23.11.2010 | Theaterhaus T2


Das Programm „Paris und die Welt” des Ensemble ascolta stellt Werke von nicht-französischen Künstlern zusammen, die seit vielen Jahren in Paris leben und dort ihre musikalische Heimat gefunden haben. Es wird ergänzt durch Werke von zwei französischen Komponisten, von denen einer in Deutschland lebt und arbeitet. Zurzeit wird in Frankreich sowie in Deutschland sehr intensiv über nationale (künstlerische) Identität, Integration und Assimilation debattiert. Alle diese künstlerischen und gesellschaftspolitischen Aspekte des Projekts werden im Rahmen von Vermittlungsaktivitäten in Schulen und Podiumsdiskussionen beleuchtet.

Mediale Bremen 2010

Projektgruppe neue musik Bremen
Termin auf 2013 verschoben


MEDIALE Bremen 2010 ist ein Zusammenschluss von Veranstaltern und Museen aus Bremen, die für fünf Tage den Fokus auf die aktuellsten Entwicklungen der Medialen Musik lenken. Im zentralen Konzert des Festivals wird das Bremer LautsprecherOrchester (BLO, ein Ensemble aus 72 Lautsprechern nach dem Vorbild des von Francois Bayle entwickelten Acousmoniums des GRM (Link: http://www.inagrm.com/) in Paris) sein Debut erleben. François Bayle wird das BLO mit seinem Stück Erosphere (2009) eröffnen.

Acousmonium

ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie
30.11.-05.12.2010 | Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe


Erstmalig möchte das ZKM | Institut für Musik und Akustik in Karlsruhe das französische Lautsprecherorchester Acousmonium für ein mehrtätiges Festival und vorangehende Workshops nach Karlsruhe einladen und das einmalige Schaffen einiger der bedeutendsten französischen Komponisten akusmatischer und elektronischer Musik der vergangenen 30 Jahre in fünf Konzerten umfassend präsentieren, neue Kompositionen beauftragen sowie die Ästhetik des Acousmoniums mit anderen Raumkonzepten (Klangdom/ZKM, Live-Elektronik/ Experimentalstudio des SWR) in Dialog setzen. Das Programm besteht aus Konzerten, Vorträgen, Konzerteinführungen, Gesprächen, einem Schülerkonzert und Workshops. Kompositionen mit dem Acousmonium (François Bayle, Annette Vande Gorne).

  • Symposium 1: Interpretation, Inszenierung und Aufführung
  • Symposium 2: Raumbewegung und Klangprojektion
  • 5 Konzerte mit Werken von François Bayle, Daniel Teruggi, Christian Zanési, Béatriz Ferreyra, Annette Vande Gorne, Francis Dhomont, Françoise Barrière, Eliane Radigue, Ludger Brümmer, Pierre Boulez, Mark Andre, Brice Pauset und Uraufführungen der 4 Gastkomponisten


High voltage – Recorders unlimited

QNG – Quartet New Generation – 01.10.2013


In seinen Programmen stellt das Ensemble QNG (Quartet New Generation) ganz bewusst zeitgenössische Werke jenen der Alten Musik gegenüber, um effektvoll zu zeigen, dass mit konsequenter Suche nach neuen Horizonten auch „alte” Musik ganz „neu” sein kann. Es gilt, neues und qualitativ hochrangiges Repertoire für Blockflöte zu präsentieren, zusammen mit einer bewussten Podiumspräsenz und einem intelligenten Einsatz von neuen Medien. Im Rahmen dieses Konzertes werden vorrangig eigens für QNG komponierte Werke gespielt, deren Stilpalette von experimenteller Musik bis hin zu populären Musikformen heutiger Generationen reicht. Eine neue Komposition vom französischen Komponisten Alireza Farhang erweitert das Programm.

Timeart

GMEA  – Centre national de Création musicale
22.-26.02.2010 | Albi – Künstlerresident
25.03.2010 | Albi, Cap Découverte
27.09.-30.09.2010 | Köln – Künstlerresident
01.10.2010 | Köln, Lutherkirche


2010 hat GMEA (Groupe de Musique Électroacoustique d’Albi-Tarn) ein Auftragswerke für ein Ensemble mit deutsch-französischer Besetzung unter dem Titel Timeart Albi an Michel Doneda vergeben. Die entstandene Komposition verbindet Elemente der Medienkunst mit Musik: Video, skulpturale und kybernetische Objekte, klassische Instrumente und elektronische Klangerzeuger sowie alles, was direkte und indirekte Verbindungen zwischen diesen Komponenten schaffen kann kommen, zum Einsatz. Die erste Aufführung findet am 25. März 2010 beim GMEA Festival in Albi statt, die weiteren im Goethe-Institut Paris und in Köln im Oktober 2010.

Philippe Hurel und das Kairos Quartett

ProQuartet  – Centre Européen de Musique de Chambre


ProQuartet plant, das Kairos Quartett im Rahmen der Konzertreihe im ersten Halbjahr 2011 in die Invalides nach Paris einzuladen. Im Rahmen des Projekts kommt ein neues Werk von Philippe Hurel zur Aufführung, es ist sein erstes Streichquartett, das das Kairos Quartett in Auftrag gibt.

Sonic objects

ON – Neue Musik Köln
08.06.2010 | Köln, Kulturbunker Mülheim


„Sonic Objects” ist eine gemeinsame Veranstaltungsreihe zwischen dem Kulturbunker Mülheim und dem Musikwissenschaftlichen Institut der Universität zu Köln, Abteilung Musik der Gegenwart. Die Idee dieses Projekts besteht darin, zwei Bereiche der elektronischen Klangkunst zusammenzuführen, die bislang kaum miteinander in Berührung gekommen sind, nämlich die vorwiegend aus dem popmusikalischen Kontext stammende Laptop-Musik sowie die „komponierte” elektroakustische Musik. In dieser Ausgabe von Sonic Objects geht es um den Dialog mit der Musik des Komponisten Pierre Henry. Der französische Geräuschvirtuose Jérôme Noetinger erschafft eine eigene Klangarchitektur mit Bandmaschine, Haushaltsgeräten und Kurzwellenempfänger. Der niederländische Musiker und Musiktheoretiker Jos Smolders wird ein ultra-minimalistisches Destillat aus Pierre Henrys Musik vorstellen.

Opus XXI 2009

Hochschule für Musik und Theater Hamburg ,

Conservatoire National de Musique et de Danse Lyon

21.-29.08.2009 | Hamburg, Hochschule für Musik und Theater – Opus XXI 2009
29.08.2009 | Abschlusskonzerte

Die Sommerakademie Opus XXI wird gemeinsam vom Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse de Lyon (CNSMD Lyon) und der Hochschule für Musik und Theater Hamburg (HfMT Hamburg) organisiert. Ihr Ziel ist es, jungen qualifizierten Musikstudenten aller Nationalitäten, die in Hamburg und Lyon studieren, die Möglichkeit zu geben, in enger Zusammenarbeit mit Komponisten in einem eigens hierfür gegründeten Ensemble zu musizieren und sich mit den unterschiedlichen pädagogischen und ästhetischen Ansätzen der einzelnen Länder auseinanderzusetzen. Durch das Projekt Opus XXI 2009 wurde es möglich, ein Repertoire für ein Ensemble von 20 Musikern einzustudieren, das zu gleichen Teilen aus Studenten sowie Absolventen der zwei Hochschulen in Lyon und Hamburg bestand, die sich am Beginn ihrer Karriere befanden. Vier Instrumentalwerke (zwei für Deutschland und zwei für Frankreich) hat die Akademie dem Ensemble in Auftrag gegeben. Die Teilnehmer – Komponisten wie auch Interpreten  – nehmen täglich an Improvisationskursen teil, die im Zentrum des pädagogischen Projektes der Akademie stehen. Nach zwei Jahren in der Chartreuse in Villeneuve-lez-Avignon, fand die Sommerakademie vom 21. bis 29. August 2009 in der Hochschule für Musik und Theater Hamburg statt. 2010 wurde Opus XXI, dem zehnten Jahr der Akademie, ebenfalls vom Fonds unterstützt. Die Akademie findet in der Chartreuse in Villeneuve-lez-Avignon vom 19. bis 29. August 2010 statt.