deutsch-französisch-schweizerischer Fonds für zeitgenössische Musik

Festival Signs of music

ZAM e.V. – Zentrum für aktuelle Musik

1-2.07.2011 | Köln, Design Quartier Ehrenfeld Halle
ZAM e.V. sowie das Design Quarter Ehrenfeld planen gemeinsam ein zweitägiges Deutsch-französisches Festival in Köln, das im Spannungsfeld zwischen Experiment, Klanginstallation, akustischer Kunst und Design angesiedelt ist. Das Festival „Signs of music“ wird zwei Tage lang Musik non-stop mit sich ändernden Konstellationen von acht Musikern (Ensemble Emendroite, Yuji Yasunaga, Eve Risser, Frank Dommert, Wolfgang Brauneis, Metamkine) präsentieren. Die Musik wird zu einer Rauminstallation. Die Zuschauer können kommen und gehen, wann sie wollen. Das Festival wird von einer Ausstellung begleitet; am Ende des zweiten Tags spielen alle Künstler zusammen.

Auftritt Pierre Jodlowski im Rahmen des Festivals Club Contemporary Classical C3

Piranha Kultur Berlin

23.11.2011 | C3 Berlin, Berghain  & Radialsystem
24.11.2011 | C3 Essen, Zeche Zollverein
01.12.2011 | C3 Danzig


Durch die Entwicklung der letzten Jahre liegt es nahe, das Potential Deutschlands zu nutzen und von hier aus ein Festival zu veranstalten, das die Welt der aktuellen klassischen Musik mit der der elektronischen Musik zusammenführt. Das C3 Festival bot Musikern 2009 im Berliner Club Berghain  erstmals eine internationale Plattform für diesen neuen Trend. 2011 soll das Festival künstlerisch wie auch geographisch weiter ausgedehnt werden. Frankreich wird durch den von Nicolas Donin (IRCAM) empfohlenen Künstler Pierre Jodlowski vertreten. Neben Konzerten wird es auch Workshops und Vorträge geben.

Austausch Court-circuit / Cottbus Orchester


24.-25.05.2012 | Cottbus


Unter der Leitung von Evan Christ, GMD des Orchesters Cottbus, erarbeiten das Ensemble Court-circuit und das Orchester Cottbus gemeinsam zwei Programme mit Werken zeitgenössischer Komponisten aus Deutschland und Frankreich. Aus Frankreich kommen Stücke von Bedrossian, Gaussin, Manoury und Bertrand zur Aufführung, aus Deutschland Werke von Rihm, Kyburz, Schneller, Hermann und Poppe. Die gemeinsame Probenarbeit wird in Cottbus stattfinden.

Nicht attrapen 0’004”

Association Ryoanji

23.04.2011 | Aubusson, Ecole Nationale Supérieure d’Art (ENSA)
Das 2006 gegründete Ensemble ]h[iatus versammelt Musiker, die sowohl interpretierend als auch improvisierend arbeiten. In seinem Projekt hinterfragt das Ensemble das Verhältnis zeitgenössischer Komposition und Improvisation. Zwei Werke des deutschen Komponisten Steffen Krebber und des Österreichers Peter Jakober, die bereits Anfang 2010 in Köln aufgeführt wurden, werden nochmals in Aubusson en Creuse präsentiert, wo das Ensemble ]h[iatus seinen Sitz hat.

Luna Park, Konzert im Rahmen der Hamburger Klangwerktage

Internationale Kulturfabrik Kampnagel

01.12.2011 | Hamburg

10 Jahre nach „Machination“, dem ersten großen Stück von Georges Aperghis für Elektronik und Multimedia, kehrt der Komp onist ans IRCAM zurück, um ein neues multimediales Musiktheater zu schaffen, ein Spiel mit Stimmen, Bewegungsmeldern und Bildern.

Hagakure

TM + Ensemble orchestral de musique d’aujourd’hui

2013 | Nanterre, Maison de la Musique
2013 | Paris, dans le cadre du Festival Extension du domaine de la note


Bei dem Projekt handelt es sich um einen Kompositionsauftrag eines Musiktheaters des Komponisten Valerio Sannicandro, der seit mehr als 10 Jahren in Deutschland lebt. Das Stück ist für vier Sänger (Stuttgart Neue Vocalsolisten), eine Noh-Sängerin (Aoki Ryoko), Instrumentalensemble (TM+), Elektronik (La Muse en Circuit) und Video. Es basiert auf einem bekannten alten japanischen Text, dem „Hagakure“, dessen Titel wörtlich bedeutet „im Schatten der Blätter“ oder „versteckt im Laubwerk“. Es handelt sich um eine Sammlung von Gedanken und Reflexionen des Samurais Jôchô Yamamoto. Der Text erlaubt durch das augenscheinliche Fehlen einer eindeutigen Dramaturgie verschiedene Interpretationsarten.

Zwei Ufer hat der Fluss

Klangnetz e.V.

09.2011 | Berlin, Villa Elisabeth
10.2011 | Paris, Eglise Saint-Merri

Ziel dieses Projekt ist es, Werke junger Komponisten aus Frankreich und Deutschland Werken einer älteren Generation gegenüberzustellen. Ausgangs- und Bezugspunkt bilden Karlheinz Stockhausens „Kathinkas Gesang” und “Vortex temporum” von Gérard Grisey, zwei Stücke, die inzwischen als Meilensteine der Musikgeschichte der letzten Jahrzehnte gelten: Je drei junge Komponisten aus Frankreich und Deutschland werden sich in eigens für das Projekt komponierten Werken mit der Musik des Vorgängers aus dem Nachbarland auseinandersetzen.

“Dans l’espace et dans les temps”

Zafraan Ensemble Berlin

24.05.2011 | Berlin, BKA Theater
30.09.2011 | Hamburg, Laeiszhalle
04.10.2011 | Berlin
02.11.2011 | Lyon


Das Zafraan Ensemble Berlin veranstaltet ein Konzert mit Werken französischer Komponisten, die in Deutschland leben oder einen starken Bezug zu Deutschland haben. Ziel ist es, auszuloten, wie zwischen denen bis heute als verschieden empfundenen ästhetisch-musikalischen Ideen eine Brücke geschaffen werden kann. Wie im Profil des Ensembles geht es auch hier inhaltlich darum, Werke jüngerer Komponisten neben bereit bekannteren Komponisten aufzuführen. Auch zwei Uraufführungen sind geplant.

Polaritäten, Deutschland – Frankreich – China, Teil 2011/12

  • Ensemble Berlin PianoPercussion, Festival Maerzmusik in Berlin im Jahr 2009

Berlin PianoPercussion

02.05.2012 | Berlin, Konzerthaus


Ensemble Berlin PianoPercussion, Festival Maerzmusik in Berlin im Jahr 2009

2008 gegründet von international renommierten Solisten, die ihr Schaffen seit langem besonders der zeitgenössischen Musik widmen, zeichnet sich das Ensemble Berlin PianoPercussion durch ihre individuellen und sich ergänzenden Künstlerpersönlichkeiten aus. Das Projekt „Polaritäten, Deutschland – Frankreich – China“ präsentiert in neun Konzerten durch thematische Gegensätze verknüpfte Programme (z.B. „Ursprung – Gegenwart“, „Entstehung – Zerfall“). Der Teil 2011/12 beinhaltet fünf Kompositionsaufträge, eine Probenwoche für die Erarbeitung neuer Werke und das neunte und letzte Konzert der Reihe „Licht – Schatten“.

Journal n° 3

Ensemble SurPlus

2012 | Lyon, Grame (centre national de création musicale) im Rahmen der Biennale de danse de Lyon
2012 | Fribourg, Festival de danse de Freiburg.

Annette Schlünz – Journal n°3
Tzschoppe/Ballester -„Traumgesten“


Journal n°3 (fuite) von Annette Schlünz ist eine Komposition für Schlagzeug, Instrumentalensemble, Tanz, Live-Elektronik (Sensoren, Gestenerkennung, visuelle Informatik), die in Zusammenarbeit mit Olaf Tzschoppe (Ensemble SurPlus, „Percussion de Strasbourg“, Schlagzeugprofessor an der Hochschule für Künste Bremen), dem Ensemble SurPlus, dem Toningenieur Christophe Lebreton und dem elektronischen Studio GRAME  Lyon (Centre national de création musicale) entsteht. UA im Rahmen der Tanzbiennale Lyon Aufführung beim Tanzfestival Freiburg 2013 oder in der Konzertreihe Klangwerk.