deutsch-französisch-schweizerischer Fonds für zeitgenössische Musik

Partnerschaft Fondation Royaumont

Internationale Ensemble Modern Akademie (IEMA)

09.13 | Frankfurt, Karlsruhe, Val d’Oise

Im Rahmen des neuen Netzwerkes Ulysses de cours de compositions européens bietet 2013 das Programm «Voix nouvelles » von Royaumont 5 jungen Komponisten die Möglichkeit während eines künstlerischen Aufenthaltes in Frankfurt, fünf Werke für 15 Musiker des Ensemble Modern Akademie (IEMA) zu komponieren.

Webseite der Fondation Royaumont.

Abschlusskonzert des Festivals Art links

Association Links

03.13 | Paris

Das erste Festival Art Links, organisiert vom Ensemble Links, bietet vom 2. bis 15. März 2013 ein Forum für innovative audiovisuelle Performances, die unter anderem von deutschen Szenographen und französischen Musikern gemeinsam erarbeitet werden. Das hier vorgestellte Projekt ist das Abschlusskonzert des Festivals, das am 15. März 2013 in der Kirche Saint-Merry stattfinden wird. Wir möchten den in Deutschland lebenden jungen Komponisten Filip Caranica damit beauftragen, für diesen Anlass ein fünfzehnminütiges Stück zu schreiben, das vom Ensemble Links aufgeführt und von den deutschen Bühnenbildnern Anna Schewelew und Fabian Offert szenisch eingerichtet werden soll.

Luna Park II

Musik Triennale Köln GmbH

05.13 | Köln

Vom 30. April bis zum 12. Mai 2013 wird ACHT BRÜCKEN | Musik für Köln eine international besetzte Festivalwoche zum Thema Elektronik in der Musik gestalten. In Luna Park, dem aktuellen Musiktheaterwerk von Georges Aperghis, beherbergen vier Türme, ausgestaltet mit Kameras, Bildschirmen und Mikrofonen, jeweils einen der vier Protagonisten, die nur über die digitalen Medien kommunizieren können. Diese Mischung aus Technologie, Realität und Virtualität verspricht ein klangliches und szenisches Spektakel, das stets von den Kernelementen Überwachung und Kontrolle begleitet wird.

Four winds

Timeart Ensemble,  Zeitkunst e.V.

03.13 | Köln   10.13 | München   10.13 | Paris

“Four Winds”, das aktuelle Projekt des Timeart Ensemble, besteht aus einer Begegnung zwischen zwei Instrumentalisten, einem Medienkünstler und einem Butoh-Tänzer. Bewegung und Klang werden per Kamera und Mikrophon analysiert und in abstrakte Daten umgewandelt, die als Grundlage für in Echtzeit generierte 3-dimensionale Graphiken dienen. Diese werden auf festen Flächen an Wänden und Boden, sowie auf den Körper des Tänzers projiziert, was wiederum den Musikern und dem Videokünstler als spontane Inspirationsquelle dient. Die gemeinsame Sprache dieser deutsch-französisch-japanischen Liaison ist neben der Choreographie und Komposition insbesondere die Improvisation – das direkte Transformieren von künstlerischem Ausdruck aus den Tiefen des Unbewussten, geleitet durch einen versierten künstlerischen Instinkt, umgesetzt durch virtuose Technik. Ein kontinuierlicher Dialog entsteht – Musik inspiriert Tanz, Tanz inspiriert Graphik, Graphik inspiriert Musik.

Weitere Informationen finden Sie hier.

6. Biennale für Streichquartette

Cité de la musique Paris

01.14 | Paris

Während der 6. Biennale für Streichquartette, die von der Cité de la musique organisiert wird und im Januar 2014 stattfindet, soll ein Tag deutsch-französischen, zeitgenössischen Werken gewidmet werden. Das deutsche Kuss Quartett und das französische Quatuor Voce präsentieren jeweils neue Werke der Komponisten Enno Poppe und Bruno Mantovani. Die beiden Ensembles studieren die Stücke gemeinsam mit den Komponisten ein. Damit das Publikum die Idee der Komponisten besser erfahren und die direkte Vermittlung der Stücke vom Komponisten zum Interpreten miterleben kann, findet zudem eine öffentliche Probe gemeinsam mit dem Komponisten statt. Später soll das Projekt auch in Berlin aufgeführt werden.

Programm:

Samstag, den 17. Januar 2014, amphithéatre Cité de la musique
19Uhr – Quatuor Voce (Frankreich) : Werk des Quartetts von Bruno Mantovani
20.30 Uhr – Quatuor Kuss (Allemagne) : Werk des Quartetts von Enno Poppe
Eine öffentliche Probe wird am 16. oder am 17. Januar 2014 organisiert sein.

 

Ickelsamers Alphabet

Liquid Penguin Ensemble

03.14-04.14 | Saarbrücken

Auf der Grundlage von Valentin Ickelsamers „Ain Teütsche Grammatica“ (1527), in welchem dieserdetailliert das Bilden von Buchstabenlauten erklärt, entwickeln wir eine MusiktheaterPerformance, die sich mit dem Berührungspunkt von Sprache und Musik befasst. Gleichzeitig wird die Vielfältigkeit der Klangfarbe, die erzeugen werden könnten. Wir sammeln dieses Klangmaterial zunächst zusammen mit weiteren deutschen und französischen InstrumentalistInnen und PerformerInnen. Aus den Erfahrungen und dem Material der Recherche- und ersten Probenphase werden vom Komponisten Stefan Scheib die konkreten musikalischen Kompositionen entwickelt.

 

Is it this ?

New Music Ensemble

2013|Paris          2014|Berlin

Durch die Teilnahme an den Ferienkursen für Neue Musik in Darmstadt hatten die Mitglieder von Soundinitiative die Möglichkeit die neuen Werke von Steen-Andersen und Schubert mitzuerleben. Durch diese Möglichkeit stieg die Motivation für die Realisierung dieses Projektes. Soundinitiative hat schon 2012 für das Stück „Amid“ mit Steen-Andersen zusammengearbeitet. Diese außerordentliche Zusammenarbeit hat auch zu der Wiederaufnahme dieses Stückes geführt. Vor allem das Treffen mit dem jungen deutsche Komponisten Alexander Schubert, der noch nie in Frankreich gespielt wurde, inspirierte das Ensemble sehr, da er sehr innovative, elektronische Musik komponiert, die perfekt zu dem Programm „Is it this?“ passt.

Lunch & After work Konzert „Apéro-Konzerte“

KNM Berlin

März-Dezember 2013|Berlin

Die Konzertreihe „lunch & after work Konzerte“ wurde 2012 mit den Modulen „apéro 1-9“ im Institutfrançais Berlin und „Musik als Dialog 1-3“ in der Kapelle der Versöhnung durchgeführt. 2013 wollen wir diese erfolgreiche Reihe „apéro“ weiterführen. Sieben moderierte, kurze Konzerte zur Feierabendzeit sollen diesmal allerdings durch ein abschließendes Abendkonzert ergänzt werden. Die Programmgestaltung für die apéro Saison 2013 greift den Titel von George Gershwins „Ein Amerikaner in Paris“ auf: Es geht um musikalische Wanderschaften, lokale Bedingungen, die das Komponieren ermöglichen, Faszination, die von einem Land ausgeht und um musikalische Identitäten. Die Reihe „apéro“ soll dann 2013 abgeschlossen werden.

Das Programm hier.

Resonanz-Variances

Ensemble Variance

6.02.14| Metz     Herbst 2014 |Hamburg


Die beiden Musikensembles Variances (Rouen) und Resonanz (Hamburg) sind zwei auf zeitgenössische Musik spezialisierte Ensembles. In diesem Projekt finden sich diese beiden Ensembles zusammen, um ein zweifaches Komponistenporträt zu gestalten. Die Komponisten Thierry Pécou, Frankreich, und Moritz Eggert, Deutschland werden jeweils ein neues Werk schreiben, an dessen Aufführung beide Ensembles beteiligt sind. Das Programm wird zum einen die beiden Komponistenpersönlichkeiten, zum anderen jedes Ensemble als eigenen Klangkörper präsentieren.

Bei dieser Begegnung von zwei Ensembles – deren ähnlich klingende Namen Resonanz und Variances sogleich auffallen – handelt es sich um ein Uraufführungsprojekt und zugleich einen sich zwischen Frankreich und Deutschland bewegenden künstlerischen Austausch.

Seit zwei Spielzeiten führt das Ensemble Variances eine rege Konzerttätigkeit in Lothringen durch. Die Konzerte werden von dem Kultur- und Veranstaltungszentrum „Arsenal de Metz – Metz en Scènes“, in dem der Komponisten Thierry Pécou „Composer in residence“ für zwei Spielzeiten ist, organisiert. Das Kultur- und Veranstaltungszentrum „Arsenal“ und Thierry Pécou entwickelten gemeinsam die Idee, einen deutsch-französischen Austausch ins Leben zu rufen, der sich zeitgenössischer Musik in beiden Ländern widmet und über den musikalischen Aspekt hinaus auch der menschlichen Begegnung dienen sollte. Als Partner auf deutscher Seite konnten das Ensembles Resonanz und der Komponist Moritz Eggert gewonnen werden.

Das deutsche Ensemble Resonanz wird aus Streichern, das französische Ensemble Variances aus Bläsern und einem Schlagwerk zusammengesetzt sein, sodass jedes Ensemble einen ganz eigenen Klangcharakter darstellt. Bei den geplanten Uraufführungen handelt es sich um zwei ca. 20-minütige Werke, die eigens für dieses Projekt geschrieben wurden und bei deren Aufführung beide Ensembles mitwirken werden. Die zugrunde liegende Idee besteht nicht darin, ein großes, neues Ensemble zu schaffen, sondern einen Dialog von zwei unterschiedlichen Klangkörpern herbeizuführen.

Das Projekt „Resonanz-Variances“ hingegen schlägt den Weg zurück zur Musik und zum konzentrierten Zuhören ein.

Das ganzes Programm hier.

Correspondances

Centre national de création musicale, La muse en circuit

10.2012-10.2013 | Alfortville, Prossingen

Die Idee für ein „Hör-spiel“ über den Begriff der „Korrespondenz“  von Elisabeth Gutjahr (Deutsche Theaterautorin) und Henry Fourès (französischer Komponist und Autor) versteht sich als ein akustisches Abenteuer, das seine Tiefe in der Unschuld eines Spieles findet, bei dem sich der Sinn in die Zeichnung einer Landschaft bindet, löst, abschweift und verliert, wie ein akustisches Palimpsest.

Durch das Üben des Lesens, Schreibens und dem Denken, wissen wir oft nicht wer liest, schreibt oder denkt. Französisch und Deutsch betreibt man entweder bis zum Perfektionismus oder man belässt es beim Stammeln. Im Sprachfluss wird Lapsus zu Versprecher: in dieser Korrespondenz über die Korrespondenz bilden Schrift und Denken mehrere Sinnebenen wie ein Looping der Abstraktion.