deutsch-französisch-schweizerischer Fonds für zeitgenössische Musik

Triagong-Schüler komponieren und interpretieren zeitgenössische Kammermusik

Lessing Gymnasium Lampertheim
11.04.2013 | Lampertheim      19.04.2013 | Ermont

Die Schülerinnen und Schüler (SuS) studieren im Rahmen der AG- und Kurs-Arbeit ein Konzertprogramm europäischer, zeitgenössischer Musik ein und komponieren eigenständig. Die Schüler sind dabei kreativ in den Kompositions- und Arrangierprozess mit eingebunden und bestimmen selbst, welche Teile für die Aufführung ausgewählt werden. Sie entwickeln neben ihren musikalischen Fähigkeiten vor allem Kompetenzen wie selbstständiges Arbeiten.

Glossolalia

HYOID
16.05 | Hamburg       6.06 | Paris

Im Rahmen des Projektes « GLOSSOLALIA » möchte das Duo HYOID selten gespielten Werken eine Plattform bieten. Neben Werken von bekannten Komponisten wie Aperghis, Saariaho und Scelsi möchte das Duo HYOID in seinem neuen Programm das Hauptaugenmerk auf junge Komponisten lenken. Es wird Stücke von Simon Steen-Andersen (Dänemark) und Sivan Cohen-Elias (Israel), die beide in Deutschland leben, interpretieren. In ihr Programm werden sie außerdem ein neues Stück des deutschen Komponisten Johannes Kreidler, Gewinner des Kranichsteiner Preis in Darmstadt 2012, aufnehmen.

Das Programm finden Sie hier.

Architektur der Zeit

Berlin PianoPercussion

25.04 – 19.06 | Berlin

In diesem Projekt werden die Parallelen zwischen der Kunst der Architektur und der Kunst der Musik erforscht. In den heutigen Komponistengenerationen gibt es zahlreiche Strömungen, die Gemeinsamkeiten dieser beiden Kunstformen erforschen. Sie konzentrieren sich bei diesem Projekt auf die beiden zentralen Länder für zeitgenössische Musik, Deutschland und Frankreich. In zwei Konzerten im Konzerthaus Berlin werden Musikwerke zehn renommierter Komponisten präsentiert, die unterschiedliche Facetten dieser Wechselwirkung zwischen Architektur und Musik erhellen. Vor der jeweiligen Aufführung erfolgt ein kleiner Vortrag von 5-7 Minuten, der in das Werk der Komponisten einführt und auf ihr Verhältnis zur Architektur fokussiert.

Das komplette Programm finden Sie hier

Festival CRAK « Rencontre entre le Splitter Orchester et l’ONCEIM »

Ensemble Babbel

09.2013|Paris

Die Ensembles ONCEIM und Splitter haben sich unabhängig voneinander in den Jahren 2009 in Berlin (Splitter) bzw. 2011 in Paris (ONCEIM) gegründet. Da ihre musikalischen Vorstellungen sich ähneln, haben sie sich zu einer Kooperation entschlossen. Sie möchten ein Treffen organisieren, um ihre ästhetischen Vorstellungen und Methoden zu vergleichen und gemeinsam neue musikalische Wege zu beschreiten. Das Ensemble ONCEIM wurde auf Initiative von Babbel, die darüber hinaus das Festival CRAK in der Kirche Saint Merry (Paris) organisieren, gegründet.

In dem Rahmen des Festivals werden Splitter und ONCEIM am 27. September 2013 gemeinsam spielen. Die künstlerischen Leiter beider Ensembles führen zudem Workshops durch.

Programm (auf Französisch) hier.

Wittener Tage für neue Kammermusik

Die Stadt Witten und das Kulturradio WDR 3 laden vom 26. bis 28. April 2013 zum 45. Mal zu den Wittener Tagen für neue Kammermusik ein.

Auf dem Jubiläumsprogramm stehen mehr als 20 Ur- und Erstaufführungen von Komponistinnen und Komponisten aus 13 Nationen. Frankreich ist mit Uraufführungen von Fabien Lévy und Julien Jamet vertreten sowie  mit kOnzerten des Quatuor Diotima.

Seit 1969 wird das renommierte Festival von der Stadt Witten und dem Westdeutschen Rundfunk veranstaltet. Künstlerischer Leiter ist seit 1990 Harry Vogt. Im Jahre 2012, nachdem die Stadt Witten nach Haushaltsauflagen des Landes ihren Beitrag zum Festival nicht mehr leisten durfte,  verfiel auch die vom Land zugesagte Förderung. Nur durch eine Kostenübernahme durch den WDR konnte das Festival gerettet werden.

PDF Programm hier.

Mehrere Informationen finden Sie hier.

7. Philharmonisches Konzert : Uraufführung von Philippe Manoury im Stadttheater Cottbus

Im 7. Philharmonischen Konzert des Staatstheaters Cottbus steht Philippe Manourys neues Werk „Melencolia-Figuren“ auf dem Programm.

„Melencolia-Figuren“  ist ein Auftragswerk des Staatstheaters Cottbus und das Konzert findet in Kooperation mit dem Printemps des Arts Festival de Monte Carlo und Impuls neue Musik statt. Das Arditti Quartett und das Philharmonische Orchester des Staatstheaters präsentieren gemeinsam das neue Werk. Auf dem Programm steht auch die Sinfonie Nr. 8 Es-Dur von Gustav Mahler.

Seit drei Spielzeiten werden, auf Anregung des GMD Evan Christ, in jedem Philharmonischen Konzert Uraufführungen von Auftragskompositionen des Theaters präsentiert. Besonders erwähnenswert ist die intensive Zusammenarbeit mit französischen Komponisten und Ensembles.

Das Konzert findet am Samstag, den 4. Mai 2013 in Anwesenheit des Komponisten der Lausitz-Arena Cottbus.

« Architektur der Zeit- Teil I »

Am 25. April um 20 Uhr präsentiert das Ensemble Berlin PianoPercussion im Werner-Otto-Saal des Konzerthauses Berlin den ersten Teil seines Projektes  „Architektur der Zeit“.

In diesem Projekt, das von Impuls neue Musik unterstützt wird, werden die Parallelen zwischen Architektur und Musik erforscht. In insgesamt zwei Konzerten Berlin werden Musikwerke zehn renommierter Komponisten präsentiert, die die unterschiedlichen Facetten der Wechselwirkung zwischen den beiden Künsten erhellen.

Auf dem Programm stehen Werke von Luciano Berio, André Boucourechliev, Karlheinz Stockhausen und Minas Borboudakis. Es spielen Prodromos Symeonidis und Sawami Kiyoshi (Klavier) Ya-ou Xie (Klavier), Celesta, Adam Weisman und Michael Weilacher (Schlagzeug).

Juliane Banse und Quatuor Voce : „Quartett und Stimme“

ProQuartet-CECM in Paris, der Deutsch-französischer Fonds für zeitgenössische Musik / Impuls neue Musik und die Kammerkonzerte im Mozartsaal in Hamburg haben sich zu einer mehrjährigen Zusammenarbeit entschlossen, um durch Auftragswerke das Repertoire für Streichquartett und Stimme zu erweitern.

2013 arbeiten das französische Quatuor Voce und die deutsche Sopranistin Juliane Banse zusammen. Neben Konzerten in Paris (Bouffes du Nord, 15. April 2013) und in Hamburg (Mozartsaal, 18. April 2013) organisiert ProQuartet eine Akademie mit Juliane Banse und Heime Müller in Paris. Die Sopranistin und der Quartett werden u.a. ein Auftragswerk von Graciane Finzi « Quatuor à cordes n°1 avec voix » zur Aufführung bringen. Die Reihe präsentiert weiterhin die kanadische Sopranistin Barbara Hannigan und das französische Quatuor Diotima, die am 24. April 2013 (Bouffes du Nord) zusammen auf der Bühne stehen werden.

Mehr Informationen hier.

PDF-Programm auf Französisch hier.

Reve parties

Ensemble intercontemporain

02.14 | Paris


Am Wochenende vom 7.-9. Februar findet « Nouvelle(s) Direction(s) » statt, und ist damit Auftakt für drei Wochenenden, an denen zeitgenössische Musik im Vordergrund stehen soll. Während der gesamten Spielzeit 2013-2014 des Ensemble Intercontemporain (EIC) werden im Rahmen des Projektes „Rêve Parties“ zahlreiche Konzerte und unter anderem auch pädagogische Work-Shops stattfinden. Am zweiten Wochenende der „Nouvelle(s) Direction(s)“ präsentiert das EIC das Ergebnis der Zusammenarbeit mit vier deutschen und französischenPartnern : Komponist und Dirigent Matthias Pintscher, Komponist Arnulf Herrmann, die Münchner Kammerspiele und der Komponist Mark Andre.

Fabien Lévy : Après tout

Deutschland Radio/ Festival für Neue Musik  Ultraschall

01.13 | Berlin

Die Uraufführung von Fabien Lévys „Après tout“ für 6 Sänger und 6 Instrumentalisten ist Kernstück eines Themenschwerpunkts zum deutsch-französischen Verhältnis beim Festival Ultraschall. Ausgehend von der Auseinandersetzung zwischen dem französischen Philosophen Vladimir Jankélévitch und dem jungen Deutschen Wiard Raveling in den 1980er Jahren, entwickelt Lévy in seinem abendfüllenden Werk eine philosophische Debatte auf dem Konzertpodium: ein komplexes musikalisches Nachdenken über Schuld und Vergebung, Vergangenheit und Zukunft. Das Werk zielt damit exakt auf das Anliegen des Elysée-Vertrags, dessen 50. Jahrestag den äußeren Anlass für die Uraufführung bildet.