deutsch-französisch-schweizerischer Fonds für zeitgenössische Musik

Festival CRAK « Rencontre entre le Splitter Orchester et l’ONCEIM »

Ensemble Babbel

09.2013|Paris

Die Ensembles ONCEIM und Splitter haben sich unabhängig voneinander in den Jahren 2009 in Berlin (Splitter) bzw. 2011 in Paris (ONCEIM) gegründet. Da ihre musikalischen Vorstellungen sich ähneln, haben sie sich zu einer Kooperation entschlossen. Sie möchten ein Treffen organisieren, um ihre ästhetischen Vorstellungen und Methoden zu vergleichen und gemeinsam neue musikalische Wege zu beschreiten. Das Ensemble ONCEIM wurde auf Initiative von Babbel, die darüber hinaus das Festival CRAK in der Kirche Saint Merry (Paris) organisieren, gegründet.

In dem Rahmen des Festivals werden Splitter und ONCEIM am 27. September 2013 gemeinsam spielen. Die künstlerischen Leiter beider Ensembles führen zudem Workshops durch.

Programm (auf Französisch) hier.

Wittener Tage für neue Kammermusik

Die Stadt Witten und das Kulturradio WDR 3 laden vom 26. bis 28. April 2013 zum 45. Mal zu den Wittener Tagen für neue Kammermusik ein.

Auf dem Jubiläumsprogramm stehen mehr als 20 Ur- und Erstaufführungen von Komponistinnen und Komponisten aus 13 Nationen. Frankreich ist mit Uraufführungen von Fabien Lévy und Julien Jamet vertreten sowie  mit kOnzerten des Quatuor Diotima.

Seit 1969 wird das renommierte Festival von der Stadt Witten und dem Westdeutschen Rundfunk veranstaltet. Künstlerischer Leiter ist seit 1990 Harry Vogt. Im Jahre 2012, nachdem die Stadt Witten nach Haushaltsauflagen des Landes ihren Beitrag zum Festival nicht mehr leisten durfte,  verfiel auch die vom Land zugesagte Förderung. Nur durch eine Kostenübernahme durch den WDR konnte das Festival gerettet werden.

PDF Programm hier.

Mehrere Informationen finden Sie hier.

7. Philharmonisches Konzert : Uraufführung von Philippe Manoury im Stadttheater Cottbus

Im 7. Philharmonischen Konzert des Staatstheaters Cottbus steht Philippe Manourys neues Werk „Melencolia-Figuren“ auf dem Programm.

„Melencolia-Figuren“  ist ein Auftragswerk des Staatstheaters Cottbus und das Konzert findet in Kooperation mit dem Printemps des Arts Festival de Monte Carlo und Impuls neue Musik statt. Das Arditti Quartett und das Philharmonische Orchester des Staatstheaters präsentieren gemeinsam das neue Werk. Auf dem Programm steht auch die Sinfonie Nr. 8 Es-Dur von Gustav Mahler.

Seit drei Spielzeiten werden, auf Anregung des GMD Evan Christ, in jedem Philharmonischen Konzert Uraufführungen von Auftragskompositionen des Theaters präsentiert. Besonders erwähnenswert ist die intensive Zusammenarbeit mit französischen Komponisten und Ensembles.

Das Konzert findet am Samstag, den 4. Mai 2013 in Anwesenheit des Komponisten der Lausitz-Arena Cottbus.

« Architektur der Zeit- Teil I »

Am 25. April um 20 Uhr präsentiert das Ensemble Berlin PianoPercussion im Werner-Otto-Saal des Konzerthauses Berlin den ersten Teil seines Projektes  „Architektur der Zeit“.

In diesem Projekt, das von Impuls neue Musik unterstützt wird, werden die Parallelen zwischen Architektur und Musik erforscht. In insgesamt zwei Konzerten Berlin werden Musikwerke zehn renommierter Komponisten präsentiert, die die unterschiedlichen Facetten der Wechselwirkung zwischen den beiden Künsten erhellen.

Auf dem Programm stehen Werke von Luciano Berio, André Boucourechliev, Karlheinz Stockhausen und Minas Borboudakis. Es spielen Prodromos Symeonidis und Sawami Kiyoshi (Klavier) Ya-ou Xie (Klavier), Celesta, Adam Weisman und Michael Weilacher (Schlagzeug).

Juliane Banse und Quatuor Voce : „Quartett und Stimme“

ProQuartet-CECM in Paris, der Deutsch-französischer Fonds für zeitgenössische Musik / Impuls neue Musik und die Kammerkonzerte im Mozartsaal in Hamburg haben sich zu einer mehrjährigen Zusammenarbeit entschlossen, um durch Auftragswerke das Repertoire für Streichquartett und Stimme zu erweitern.

2013 arbeiten das französische Quatuor Voce und die deutsche Sopranistin Juliane Banse zusammen. Neben Konzerten in Paris (Bouffes du Nord, 15. April 2013) und in Hamburg (Mozartsaal, 18. April 2013) organisiert ProQuartet eine Akademie mit Juliane Banse und Heime Müller in Paris. Die Sopranistin und der Quartett werden u.a. ein Auftragswerk von Graciane Finzi « Quatuor à cordes n°1 avec voix » zur Aufführung bringen. Die Reihe präsentiert weiterhin die kanadische Sopranistin Barbara Hannigan und das französische Quatuor Diotima, die am 24. April 2013 (Bouffes du Nord) zusammen auf der Bühne stehen werden.

Mehr Informationen hier.

PDF-Programm auf Französisch hier.

Reve parties

Ensemble intercontemporain

02.14 | Paris


Am Wochenende vom 7.-9. Februar findet « Nouvelle(s) Direction(s) » statt, und ist damit Auftakt für drei Wochenenden, an denen zeitgenössische Musik im Vordergrund stehen soll. Während der gesamten Spielzeit 2013-2014 des Ensemble Intercontemporain (EIC) werden im Rahmen des Projektes „Rêve Parties“ zahlreiche Konzerte und unter anderem auch pädagogische Work-Shops stattfinden. Am zweiten Wochenende der „Nouvelle(s) Direction(s)“ präsentiert das EIC das Ergebnis der Zusammenarbeit mit vier deutschen und französischenPartnern : Komponist und Dirigent Matthias Pintscher, Komponist Arnulf Herrmann, die Münchner Kammerspiele und der Komponist Mark Andre.

Fabien Lévy : Après tout

Deutschland Radio/ Festival für Neue Musik  Ultraschall

01.13 | Berlin

Die Uraufführung von Fabien Lévys „Après tout“ für 6 Sänger und 6 Instrumentalisten ist Kernstück eines Themenschwerpunkts zum deutsch-französischen Verhältnis beim Festival Ultraschall. Ausgehend von der Auseinandersetzung zwischen dem französischen Philosophen Vladimir Jankélévitch und dem jungen Deutschen Wiard Raveling in den 1980er Jahren, entwickelt Lévy in seinem abendfüllenden Werk eine philosophische Debatte auf dem Konzertpodium: ein komplexes musikalisches Nachdenken über Schuld und Vergebung, Vergangenheit und Zukunft. Das Werk zielt damit exakt auf das Anliegen des Elysée-Vertrags, dessen 50. Jahrestag den äußeren Anlass für die Uraufführung bildet.

Partnerschaft Fondation Royaumont

Internationale Ensemble Modern Akademie (IEMA)

09.13 | Frankfurt, Karlsruhe, Val d’Oise

Im Rahmen des neuen Netzwerkes Ulysses de cours de compositions européens bietet 2013 das Programm «Voix nouvelles » von Royaumont 5 jungen Komponisten die Möglichkeit während eines künstlerischen Aufenthaltes in Frankfurt, fünf Werke für 15 Musiker des Ensemble Modern Akademie (IEMA) zu komponieren.

Webseite der Fondation Royaumont.

Abschlusskonzert des Festivals Art links

Association Links

03.13 | Paris

Das erste Festival Art Links, organisiert vom Ensemble Links, bietet vom 2. bis 15. März 2013 ein Forum für innovative audiovisuelle Performances, die unter anderem von deutschen Szenographen und französischen Musikern gemeinsam erarbeitet werden. Das hier vorgestellte Projekt ist das Abschlusskonzert des Festivals, das am 15. März 2013 in der Kirche Saint-Merry stattfinden wird. Wir möchten den in Deutschland lebenden jungen Komponisten Filip Caranica damit beauftragen, für diesen Anlass ein fünfzehnminütiges Stück zu schreiben, das vom Ensemble Links aufgeführt und von den deutschen Bühnenbildnern Anna Schewelew und Fabian Offert szenisch eingerichtet werden soll.

Luna Park II

Musik Triennale Köln GmbH

05.13 | Köln

Vom 30. April bis zum 12. Mai 2013 wird ACHT BRÜCKEN | Musik für Köln eine international besetzte Festivalwoche zum Thema Elektronik in der Musik gestalten. In Luna Park, dem aktuellen Musiktheaterwerk von Georges Aperghis, beherbergen vier Türme, ausgestaltet mit Kameras, Bildschirmen und Mikrofonen, jeweils einen der vier Protagonisten, die nur über die digitalen Medien kommunizieren können. Diese Mischung aus Technologie, Realität und Virtualität verspricht ein klangliches und szenisches Spektakel, das stets von den Kernelementen Überwachung und Kontrolle begleitet wird.