deutsch-französisch-schweizerischer Fonds für zeitgenössische Musik

ECLAT Festival Neue Musik Stuttgart 2013

Vom 07. bis 10. Februar findet im Theaterhaus Stuttgart das ECLAT Festival statt.

Neue Vocalsolisten Stuttgart (c) Martin SigmundIm Programm finden sich zahlreiche Uraufführungen wieder, wie zum Beispiel „Danse polyptote für Violoncello und  Akkordeon“ vom Franzosen Fabien Levy . Der künstlerische Leiter Hans-Peter Jahn und Generaldirektorin Christine Fischer, die auch Mitglied in der Jury von Impuls ist, haben u.a. die Neue Vokalsolisten eingeladen. Das Ensemble wurde zuletzt während des Ultraschall Festivals 2013 und im Rahmen der von Impuls geförderte Uraufführung des Stückes „Apres-tout“ von Fabien Levy, hoch gelobt und bekam sehr gute Kritiken.

Foto: Neue Vocalsolisten Stuttgart (c) Martin Sigmund

Festival MaerzMusik 2013

Von 15.-24.3. findet die 12. Ausgabe von MaerzMusik − Festival für aktuelle Musik der Berliner Festspiele statt.

Matthias Osterwold, der Künstlerische Leiter, gliedert das diesjährige Festival in drei spannungsvolle, auch miteinander verflochtene thematische Stränge, die mit den Stichworten Schlagwerke, Minidrama – Monodrama – Melodrama und [Um]Brüche: Türkei – Levante – Maghreb umschrieben sind.

Aus Frankreich kommen Werke von Francois Sarhan und Jean-Pierre Guézec sowie das Monodrama „Kassandra“ von Michael Jarrell zur Aufführung. Mit den Ensembles unitedberlin, Resonanz und dem Ensemble Modern sind drei aktuell von Impuls geförderte Musikformationen zu Gast.

Das genaue Festivalprogramm finden Sie hier.

Festival Ultraschall im Januar 2013: Deutsch-französischer Schwerpunkt

Das Festival Ultraschall, veranstaltet von Deutschlandradio Kultur und dem kulturradio vom rbb,  widmet sich in seiner nächsten Ausgabe, die vom 17.-27.01.2013 stattfindet, anlässlich des 50. Jahrestags der Unterzeichnung des Elysee-Vertrags, dem musikalischen Verhältnis der beiden Länder.

„Es zielt nicht zuletzt auf die Ambivalenz von Faszination und Distanz, die die kulturellen Beziehungen der beiden so eng aufeinander bezogenen Länder Deutschland und Frankreich prägt“ schreiben Rainer Pöllmann und Margarete Zander, die Künstlerischen Leiter von Ultraschall.

Impuls neue Musik und hier insbesondere die Deutsche Bank AG als Partner des Fonds fördern das Konzert mit der Uraufführung von Fabien Lévys Stück après tout, ein Auftragswerk des Französischen Kulturministeriums, das am 21.01 in der Volksbühne stattfindet. Weiterhin werden Werke unterschiedlicher Komponisten aus Frankreich und Deutschland präsentiert, hier finden Sie alle Informationen sowie das vollständige Programm.

Bewerbungsfrist für das Berliner Künstlerprogramm des DAAD

Noch bis Ende Dezember 2012 nimmt der DAAD Bewerbungen um ein Stipendium des Berliner Künstlerprogramms im Jahr 2014 in den Sparten Musik, Film und Literatur von internationalen Komponisten/Literaten/Filmemachern entgegen.


Die Bewerbungsformulare können hier heruntergeladen werden:

http://www.berliner-kuenstlerprogramm.de/de/formular.pdf

Fragen im Zusammenhang mit dem Bewerbungsverfahren beantwortet gern Mrs Kathleen Clancy, clancy.berlin@daad.de

Berliner Künstlerprogramm des DAAD
Leitung Sparte Musik
Markgrafenstraße 37
D- 10117 Berlin
Tel.: ++49-30-20220828
Fax: ++49-30-2041267
www.berliner-kuenstlerprogramm.de

 

Nächstes „Apéro-Konzert“ des KNM am 06.12.2012

Nach sieben erfolgreichen Veranstaltungen, widmet sich das achte Apéro-concert am 06. Dezember dem Komponisten Hugues Dufourt (anwesend).

AperoLogo_2013_rundSeit Anfang Mai präsentiert das Kammerensemble Neue Musik in seiner neuen, von Impuls geförderten Reihe Apéro-concert einmal im Monat Werke eines französischen Komponisten im Institut français.

Neben spannender Musik gibt es das Gespräch mit dem Komponisten und einen französischen Aperitif. Das Ganze jeweils um 18 Uhr für nur 6,-. Mehr Infos hierLa série Apero-Concerts créée en 2011 à l’initiative du Kammerensemble Neue Musik Berlin présente chaque mois un compositeur français à l’Institut français de Berlin.

 

Projekt „Schwarze Spiegel“

Oh ton-ensemble

28.01.2013 | Oldenburg   29.01.2013 | Bremen

Im Zentrum des Programms stehen 3 Kompositionen von Frédéric Pattar. Der Projektname bezieht sich bereits auf das Oeuvre von Pattar, der allein drei Arbeiten so betitelt hat (miroirs noirs I-III).

„Wir möchten für dieses Programm mit F. Pattar, unserer Meinung nach ein vielversprechender Komponist, einen Auftrag erteilen und diesen mit ihm einstudieren“ schreibt der Ensemble. Der Kompositionsauftrag ist für maximal 9 Instrumente; die Besetzung entscheidet der Komponist. DieBesetzung für das Programm besteht aus: Flöte, Oboe, Klarinette, Klavier (auch Fender Rhodes), Schlagzeug, Violine, Viola und Violoncello sowie entweder Akkordeon oder E-Gitarre oder Kontrabass. Aus dieser Besetzung, die durch die Auswahl der anderen beiden Arbeiten von F. Pattar (“Frage” und “Miroirs noirs I”) entstanden ist, soll das für uns geschriebene Werk maximal bestehen. Neben den Werken von F. Pattar hat das Ensemble Werke von Leopold Hurt, Jan Kopp und Helmut Oehring ausgewählt, entscheiden das konkrete Programm aus Dispositions- und ostengründen aber erst, wenn die Besetzung für den Auftrag an F. Pattar fix ist. Neben der der Uraufführung der Auftragskomposition sind Präsentationen/Seminar in den Universitäten bwz. Hochschule Oldenburg und Bremen mit F. Pattar vorgesehen.

Veranstaltungsübersicht hier

Nordwest-Zeitung – oh ton Ensemble – Förderung Aktueller Musik e.V., 04.12.2012 (pdf)

Jury wählt über 20 Projekte zur Förderung aus

Am 17. Oktober 2012 fand die 6. Jurysitzung des Deutsch-französischen Fonds für zeitgenössische Musik / Impuls neue Musik im Haus der Berliner Festspiele in Anwesenheit des Kulturbeauftragten der französischen Botschaft Emmanuel Suard statt.

Dieses Jahr wurden 26 Projekte aus über 50 Projektanträgen von der Jury ausgewählt und die Rekordsumme von 140.000 € wurde zwischen den folgenden Projekte aufgeteilt:

  • Correspondances, La muse en circuit (Alfortville / Trossingen 2012-13)
  • In der Bewegung, Ensemble Alternance (Bremen / Paris / Chambord / Evry 2013)
  • Portrait Allain Gaussin, Förderkreis für Neue Musik Heilbronn (Heilbronn 2012)
  • 7. Philharmonisches Konzert, Staatstheater Cottbus (Cottbus 2013)
  • Variances & résonnances, Ensemble Variances (Hamburg / Metz 2014-15)
  • Rencontre entre le Splitter Orchester et L’ONCEIM, Ensemble Babbel (Paris 2013)
  • Lunch & after work Konzerte 2013, Kammerensemble Neue Musik Berlin (Berlin 2013)
  • Is it this?, Soundinitiativ (Paris 2013)
  • Ickelsamers Alphabet, Liquid Penguin Ensemble (Saarbrücken / Sarreguemine / Trier 2012-13)
  • 6ème Biennale de Quatuors à Cordes, Cité de la musique Paris (Paris 2014)
  • Klarinettenfestival « Carte blanche III » female sounds, Förderverein Temnitzkirche e.V. (Temnitzkirche 2013)
  • Timeart Ensemble – Four Winds, Zeitkunst e.V. (Köln / Normandie / Paris 2012)
  • Architektur der Zeit, Berlin PianoPercusssion (Berlin 2013)
  • SinusTon-Festival 2013 « frankophon », Magdeburger Musikverein e.V. (Magdeburg   2013)
  • New Forum-Jeune Création, Ensemble Mosaik (Berlin / Lyon 2014)
  • Rayonnement de la musique spectrale, Hochschule für Musik Dresden (Dresden / Strasbourg  2013)
  • Migratoires, Multilatérale (Berlin / Puteaux / München / Stuttgart / Karlsruhe / Paris 2013)
  • Luna Park (2), MusikTriennale Köln (Köln 2013)
  • Concert de clôture du festival Art Links, Association Links (Paris 2013)
  • Partenariat Royaumont-Ensemble Moderne, Fondation Royaumont (Frankfurt am Main / Royaumont / Karlsruhe / Holland 2012-13)
  • Triagong- Schüler komponieren und interpretieren zeitgenössische Musik, Lessing Gymnasium Lampertheim (Lampertheim / Paris 2013)
  • Glossolalia, HYOID (Hamburg / Paris 2013)
  • Fabien Lévy: Après tout, Deutschlandradio (Berlin / Stuttgart 2012-13)
  • Deserts, Cie d’autres cordes (Arcueil 2013)
  • Diskurs Deutschland/Frankreich, Ensemble Interface (Berlin / Baden-Baden / Paris 2013)
  • The French Konnektion #3, Ensemble KLANK (Bremen / Hamburg / Hannover / Oldenburg 2013)

Alle Informationen über diese Projekte und deren Konzerte werden hier angekündigt. Stay tuned!

Unser Dank gilt nach wie vor unseren Partnern, die unsere Arbeit möglich machen.

Impuls ist Partner des „50-Jahre Elysee Vertrag“

Mit einem Deutsch-Französischen Jahr und einer Vielzahl von Veranstaltungen feiern Frankreich und Deutschland den 50. Jahrestag des Elysee-Vertrags. Impuls neue Musik freut sich Ihnen mitzuteilen als Partner der „50-Jahre Elysee Vertrag“ ausgewählt worden zu sein.Das in 50 Jahren entstandene enge Netzwerk zwischen Frankreich und Deutschland ist weltweit einzigartig und wird von vielen anderen Staaten als vorbildhaft angesehen. Auch der Deutsch-französische Fonds für zeitgenössische Musik leistet als Teil dieses Netzwerks hierzu einen wesentlichen Beitrag.

Als Projekt par exellence präsentiert Impuls das Projekt „lunch & after work : Apéro Konzerte“ des KNM, Kammerensemble Neue Musik Berlin und das Projekt „Le jardin d’en face: compositeurs Berlinois à Paris“ vom Goethe Institut in Paris. Impuls neue Musik wird weiter als „Partner der Woche“ auf der ersten Seite der Sonderwebsite der beiden Außenministerien zu sehen sein.

Alle Veranstaltungen, auch die bevorstehenden, von uns ausgewählten Impuls-Konzerte finden Sie hier.

ULYSSES Network- Netzwerk für zeitgenössische Musik

Auf Initiative der Sacem, des Ircam und 13 anderen europäischen Musikinstitutionen und – Akademien wurde 2012 das ULYSSES Network gegründet. Das des Netzwerks ist es, junge Musiker und Nachwuchskomponisten im Bereich zeitgenössischer Musik auf internationaler Ebene zu fördern.

Das Netzwerk will Kooperationen zwischen den Akademien initiieren und bessere Produktionsmöglichkeiten für neue Werke der jüngeren Komponistengeneration schaffen. Der Name Ulysses bezieht sich nicht nur auf den homerischen Helden Odysseus, sondern daran anknüpfend auch auf eine Generation von Künstlern, die im 18. Jahrhundert auf ihren Reisen quer durch Europa die Werkstätten der größten Meister besuchten, um ihre eigenen Fertigkeiten zu verbessern und ihre Kunst zu vollenden. Das ULYSSES-Netzwerk unseres Jahrhunderts möchte diese Tradition wiederbeleben, indem junge europäische Musiker in die besten Institutionen eingeladen werden, um sich dort auszutauschen und gemeinsam zu arbeiten. Gleichzeitig wird Musikern und Komponisten die Vernetzung mit Produzenten, um ihre Arbeit einem größeren Publikum bekannt zu machen.

Impuls neue Musik finanziert seit 2009 Opus XXI, einen der Akademiepartner von ULYSSES. Darüber hinaus teilt das Netzwerk die Grundprinzipien von Impuls, den Austausch zwischen Musikern auf internationaler Ebene zu erleichtern, die Schaffung neuer Werke junger Künstler zu unterstützen sowie die Verbreitung von Werken anzuregen.

Weitere Informationen über ULYSSES Network finden Sie auf dieser Seite:

http://project.ulysses-network.eu/

Das Wort haben die Benützer

Am 23. August findet im Corbusierhaus Berlin die Vernissage von DAS WORT HABEN DIE BENÜTZER / LA PAROLE EST AUX USAGERS statt. Bei dem von Impuls geförderten Projekt geht es um Lebensgeschichten, Architektur und Musik.

Im Zentrum stehen das Berliner Corbusierhaus und die nahezu baugleiche Cité radieuse in Marseille – zwei von Le Corbusier in den 40er / 50er Jahren realisierte architektonische Utopien der Moderne. Der amerikanische Komponist Bill Dietz (Ensemble Zwischentöne) und die Berliner Bühnenbildnerin und Regisseurin Janina Janke (OperDynamo West) erkunden die riesigen „Wohnmaschinen“ – 2012 in Berlin und 2013 in Marseille. Sie sammeln Bild- und Tonmaterialien in den Gebäuden sowie in deren unmittelbarer Umgebung und fragen die Bewohner nach ihren Geschichten und Biografien. Die gesammelten Audiomaterialien (Interviews mit den Bewohnern, ihre Lieblingsmusik, die Geräusche in und um die Gebäude etc.) werden nach den Strukturen von Le Corbusiers Größensystem „Modulor“ kompositorisch bearbeitet.

Die Führungen durch das Corbusierhaus in Berlin werden durch Konzerte des Ensemble Zwischentöne, Begegnungen zwischen Bewohnern aus Marseille und Berlin, Einführungen durch Studierende des Studiengangs Kulturarbeit der Fachhochschule Potsdam und eine Veranstaltung im Deutschen Architektur Zentrum – DAZ begleitet.

Programm

22. August 2012, 19 Uhr
Lecture performance und Diskussionsrunde im Deutsches Architektur Zentrum, Köpenicker Str. 48/49, 10179 Berlin.

23. August 2012, 19 Uhr
Vernissage im Corbusierhaus Berlin

Das ganze Programm finden Sie hier.