deutsch-französisch-schweizerischer Fonds für zeitgenössische Musik

Lunch & After work Konzert „Apéro-Konzerte“

KNM Berlin

März-Dezember 2013|Berlin

Die Konzertreihe „lunch & after work Konzerte“ wurde 2012 mit den Modulen „apéro 1-9“ im Institutfrançais Berlin und „Musik als Dialog 1-3“ in der Kapelle der Versöhnung durchgeführt. 2013 wollen wir diese erfolgreiche Reihe „apéro“ weiterführen. Sieben moderierte, kurze Konzerte zur Feierabendzeit sollen diesmal allerdings durch ein abschließendes Abendkonzert ergänzt werden. Die Programmgestaltung für die apéro Saison 2013 greift den Titel von George Gershwins „Ein Amerikaner in Paris“ auf: Es geht um musikalische Wanderschaften, lokale Bedingungen, die das Komponieren ermöglichen, Faszination, die von einem Land ausgeht und um musikalische Identitäten. Die Reihe „apéro“ soll dann 2013 abgeschlossen werden.

Das Programm hier.

Resonanz-Variances

Ensemble Variance

6.02.14| Metz     Herbst 2014 |Hamburg


Die beiden Musikensembles Variances (Rouen) und Resonanz (Hamburg) sind zwei auf zeitgenössische Musik spezialisierte Ensembles. In diesem Projekt finden sich diese beiden Ensembles zusammen, um ein zweifaches Komponistenporträt zu gestalten. Die Komponisten Thierry Pécou, Frankreich, und Moritz Eggert, Deutschland werden jeweils ein neues Werk schreiben, an dessen Aufführung beide Ensembles beteiligt sind. Das Programm wird zum einen die beiden Komponistenpersönlichkeiten, zum anderen jedes Ensemble als eigenen Klangkörper präsentieren.

Bei dieser Begegnung von zwei Ensembles – deren ähnlich klingende Namen Resonanz und Variances sogleich auffallen – handelt es sich um ein Uraufführungsprojekt und zugleich einen sich zwischen Frankreich und Deutschland bewegenden künstlerischen Austausch.

Seit zwei Spielzeiten führt das Ensemble Variances eine rege Konzerttätigkeit in Lothringen durch. Die Konzerte werden von dem Kultur- und Veranstaltungszentrum „Arsenal de Metz – Metz en Scènes“, in dem der Komponisten Thierry Pécou „Composer in residence“ für zwei Spielzeiten ist, organisiert. Das Kultur- und Veranstaltungszentrum „Arsenal“ und Thierry Pécou entwickelten gemeinsam die Idee, einen deutsch-französischen Austausch ins Leben zu rufen, der sich zeitgenössischer Musik in beiden Ländern widmet und über den musikalischen Aspekt hinaus auch der menschlichen Begegnung dienen sollte. Als Partner auf deutscher Seite konnten das Ensembles Resonanz und der Komponist Moritz Eggert gewonnen werden.

Das deutsche Ensemble Resonanz wird aus Streichern, das französische Ensemble Variances aus Bläsern und einem Schlagwerk zusammengesetzt sein, sodass jedes Ensemble einen ganz eigenen Klangcharakter darstellt. Bei den geplanten Uraufführungen handelt es sich um zwei ca. 20-minütige Werke, die eigens für dieses Projekt geschrieben wurden und bei deren Aufführung beide Ensembles mitwirken werden. Die zugrunde liegende Idee besteht nicht darin, ein großes, neues Ensemble zu schaffen, sondern einen Dialog von zwei unterschiedlichen Klangkörpern herbeizuführen.

Das Projekt „Resonanz-Variances“ hingegen schlägt den Weg zurück zur Musik und zum konzentrierten Zuhören ein.

Das ganzes Programm hier.

Correspondances

Centre national de création musicale, La muse en circuit

10.2012-10.2013 | Alfortville, Prossingen

Die Idee für ein „Hör-spiel“ über den Begriff der „Korrespondenz“  von Elisabeth Gutjahr (Deutsche Theaterautorin) und Henry Fourès (französischer Komponist und Autor) versteht sich als ein akustisches Abenteuer, das seine Tiefe in der Unschuld eines Spieles findet, bei dem sich der Sinn in die Zeichnung einer Landschaft bindet, löst, abschweift und verliert, wie ein akustisches Palimpsest.

Durch das Üben des Lesens, Schreibens und dem Denken, wissen wir oft nicht wer liest, schreibt oder denkt. Französisch und Deutsch betreibt man entweder bis zum Perfektionismus oder man belässt es beim Stammeln. Im Sprachfluss wird Lapsus zu Versprecher: in dieser Korrespondenz über die Korrespondenz bilden Schrift und Denken mehrere Sinnebenen wie ein Looping der Abstraktion.

Portrait Allain Gaussin

Förderkreis für Neue Musik Heilbronn

16.11.2012|Heilbronn

Portraitkonzert des französischen Komponisten und Dichters Allain Gaussin durch deutsche Musiker in Anwesenheit des Komponisten. Am Freitag, 16. November 2012 um 20 Uhr wird der französische Komponist und Dichter Allain Gaussin, Schüler von Olivier Messiaen, präsentiert. Das Konzert trägt den Namen „Ogive“.

Vorgesehen sind verschiedene Werke von Gaussin :

Tokyo-City (2008) Gedicht, Klavier

Satori (1998) Gedicht, Klarinette

Ogive (1992) Gedicht, Transkription für Violine und Klavier (UA)

Arcane (1988) Gedicht, Klavier

Chakra (1984) Gedicht, Streichquartett

Die Interpreten sind Frank Gutschmidt (Klavier), Ib Hausmann (Klarinette) und das Sonar Quartett Berlin. Allain Gaussin wird seine Gedichte vortragen.

In der Bewegung

Ensemble Alternance

06.2013|Bremen, Paris, Chambord, Ivry

Dieses Projekt besteht aus einer Vielzahl an Elementen. Dazu zählen ein Auftragswerk für Philippe Maintz, die Aufführung des Ensemblerepertoires (französische Komponisten in Deutschland – Raphaël Cendo, Pierre Boulez, Mark Andre… oder Deutsche in Frankreich – Helmut Lachenmann, Philippe Maintz, Hans Thomalla), der Aufenthalt eines Komponisten (Philippe Maintz) während der Konzerte auf dem Gelände des Château de Chambord (Bremen, Chambord, Ivry).

In Bremen ist das von Impuls unterstützte Projekt mit dem Fernsehmusikforum 2013 Bremen verbunden. Die Produktion von Philippe Maintz ist durch Gedichte von Rainer Maria Rilke ergänzt. Der französischen Schauspieler Lambert Wilson wird die Gedichte lesen.

In Ivry und Paris wird das Projekt ein Teil von dem pädagogisches- und Bildungsprogramm 2013 sein. Dieses Programm ist jedes Jahr mit dem Ensemble und die Conservatoires de Paris (und Einzugsgebiet von Paris) entwickelt.

Rein musikalisch gesehen geht es um einen Vergleich von Werken junger Komponisten mit denen von bedeutenden Künstlern wie Pierre Boulez und Helmut Lachenmann.

 

Trawl by Philipp Maintz from Ensemble Alternance on Vimeo.

Working with Helmut Lachenmann from Ensemble Alternance on Vimeo.

Ehrenkomitee gegründet

Der deutsch-französischer Fonds für zeitgenössische Musik hat ein Ehrenkomitee gegründet. Für dieses spezielle Komitee hat Impuls neue Musik renommierte deutsche und französische Komponisten und Kulturverantwortliche eingeladen.
Après quatre ans d’existence Impuls neue Musik a constitué pour la première fois un comité d’honneur. Le Fonds a fait appel à des personnalités allemandes et françaises du monde de la culture et de la musique, hommes et femmes de renommés nationale ou internationale.

Die beiden Komponisten Helmut Lachenmann und Philippe Manoury sowie Jacques Toubon (ehemaliger französischen Kulturminister) und Christina Weiss (ehemalige deutsche Kulturministerin) haben akzeptiert an dem Ehrenkomitee teilzunehmen.

Das Komitee wird in seiner künstlerischen und institutionellen Umgebung versuchen, die Sichtbarkeit des Fonds zu verstärken und die Botschaft von Impuls zu vermitteln.

Am 14. März fand auf Initiative von Botschafter Gourdault-Montagne hin, anlässlich der Gründung des Ehrenkomitees des deutsch-französischen Fonds „Impuls Neue Musik“, ein Mittagessen statt. Der Artikel ist hier zu lesen.

ICKELSAMERS ALPHABET- Musiktheater-Performance des Liquid Penguin Ensemble

In der von Impuls neue Musik unterstützten sprachmusikalischen Performance ICKELSAMERS ALPHABET wandelt Liquid Penguin  auf den kurios-lehrreichen Pfaden des ersten deutschen Grammatikers Valentinus Ickelsamer, der bereits im Jahr 1534 detailreich über die „Subtiligkait der Buchstaben“ aufgeklärt hat.

Das Ensemble macht die phonetischen Anweisungen im deutsch-französischen Jahr für die Zungen beider Sprachen fruchtbar, sogar die Klangbildungstechnik der Musikinstrumente kann von ihnen profitieren…

Der Abend ist eine grenzüberschreitende Feierstunde! Er speist sich aus der Leidenschaft für musikalische Klangziselierung, aus dem Vergnügen an den Sprachen, dem Klang ihrer Silben- und Lautpartikel und der sonnierend-sonoren Ausdruckskraft, der Worte.

14., 15. ,16. März und am 26., 27. April jeweils um 20 Uhr. Ministeriums für Bildung und Kultur des Saarlandes (Pingusson Bau) 66117 Saarbrücken, Eingang Keplerstraße 21

Mehr Infos hier.

„four winds“ – die neue Produktion des Timeart Ensembles

Am 26. und 27. März stellt das Kölner Timeart Ensemble seine neueste Produktion „four winds“ der Kunsthochschule für Medien vor.


Für dieses Projekt, unterstützt von Impuls, wird das Ensemble durch den französischen Saxophonisten Michel Doneda und durch den japanischen Butoh-Tänzer Masaki Iwana ergänzt.

In dem von Impuls neue Musik unterstützten Projekt treffen zwei Instrumentalisten, ein Medienkünstler und ein Butoh-Tänzer aufeinander. Bewegung und Klang werden per Kamera und Mikrophon analysiert und in abstrakte Daten umgewandelt, die als Grundlage für 3-dimensionale Graphiken dienen. Ein kontinuierlicher Dialog entsteht- Musik inspiriert Tanz, Tanz inspiriert Graphik, Graphik inspiriert Musik.

Weitere Informationen sind unter www.zeitkunst.eu/index.php?zone=proj&feld=four zu finden.

Eröffnung der diesjährigen „apéro-Konzertreihe“ am 7. März mit Alain Gaussin

Auch 2013 werden im Institut français dank des Kammerensemble Neue Musik Berlin Frankreich und ihre zeitgenössische Musik im Vordergrund stehen. Die erfolgreiche Reihe der apéro-Konzerte wird auch 2013 weitergeführt. Im Laufe des Jahres finden sieben Konzerte statt, die jeweils einem Komponisten gewidmet sind.
Die Programmgestaltung für diese Saison greift den Titel von George Gershwins „Ein Amerikaner in Paris“ auf: Es geht um musikalische Wanderschaften, lokale Bedingungen, die das Komponieren ermöglichen, Faszination, die von einem Land ausgeht und um musikalische Identitäten.

Am 7. März um 18 Uhr ist es so weit: Mit dem Pariser Komponisten und Poeten Allain Gaussin wird die apéro-Saison eröffnet. Nach Musik  und Poesie gibt es die Möglichkeit zu einem Gespräch mit dem Komponisten sowie einen französischen Aperitif. Das Ganze für nur EUR 6,-.

Sie haben die apéro-Konzerte von 2012 verpasst? Hier können Sie die Videos anschauen!

Der Blick auf den Klang – Fernsehforum für Musik 6.-9. März 2013

Vom 6. bis 9 März findet das von Katrin Rabus initiierte und organisierte Fernsehforum für Musik „Der Blick auf den Klang“ in Bremen statt.


Mit diesem Festival, das  jedes Jahre stattfindet, soll die Gattung des Musikfilms durch Diskussion und Präsentation von Neuproduktionen in einer interessierten Öffentlichkeit stärken. 2013 wird die klassische Konzertaufzeichnung im Mittelpunkt stehen.

Impuls neue Musik unterstützt das Konzert des Ensemble Alternance am 6. März, gespielt werden Stücke von Pierre Boulez, Rafael Cendo, Helmut Lachenmann, Olga Neuwirth und Hans Thomalla. Mehr Infos hier.

Foto: Ensemble Alternance (c) Philippe Gonthier