deutsch-französisch-schweizerischer Fonds für zeitgenössische Musik

Uraufführung von „Correspondances“ im Festival Musica 2013

La Muse en Circuit, Centre national de création musicale präsentiert die Uraufführung Correspondances, ein Werk von Henry Fourès und Elisabeth Gutjahr, im Rahmen des Festivals Musica.

Die Aufführungen von Correspondances mit Audio-installationen von Elisabeth Gutjahr und Henry Fourès finden  am Montag, den 23. und Dienstag, den 24. September 2013 im cité de la musique et de la danse in Straßburg statt  (Raum 30).

Die Idee für ein „Hör-spiel“ über den Begriff der „Korrespondenz“  von Elisabeth Gutjahr (Deutsche Theaterautorin) und Henry Fourès (französischer Komponist und Autor) versteht sich als ein akustisches Abenteuer, das seine Tiefe in der Unschuld eines Spieles findet, bei dem sich der Sinn in die Zeichnung einer Landschaft bindet, löst, abschweift und verliert, wie ein akustisches Palimpsest.

Durch das Üben des Lesens, Schreibens und dem Denken, wissen wir oft nicht wer liest, schreibt oder denkt. Französisch und Deutsch betreibt man entweder bis zum Perfektionismus oder man belässt es beim Stammeln. Im Sprachfluss wird Lapsus zu Versprecher: in dieser Korrespondenz über die Korrespondenz bilden Schrift und Denken mehrere Sinnebenen wie ein Looping der Abstraktion.

Apéro 5 – Francesca Verunelli

Nach der Sommerpause geht es weiter mit den Apéro-concerts des Kammerensemble Neue Musik: Das Konzert am 19. September ist der italienischstämmigen Komponistin Francesca Verunelli gewidmet.

Beim Konzert werden Werke von Francesca Verunelli gespielt, die mit Andre Bartetzki auch die Klangregie übernimmt.

Die Komponistin, die 2012  mit dem renommierten „Luzerner Kompositionspreis“ ausgezeichnet wurde, arbeitet aktuell an zwei Auftragswerken: „Cinemaolio“ für das Ensemble Court-Circuit und ein Vokalwerk für das Ensemble Accentus, das in der Cité de la Musique in Paris uraufgeführt werden soll.

Die Programmgestaltung dieser Saison « apéro 1-8 » greift den Titel von George Gershwins „Ein Amerikaner in Paris“ auf: Es geht um musikalische Wanderschaften, lokale Bedingungen, die das Komponieren ermöglichen, Faszination, die von einem Land ausgeht und um musikalische Identitäten.

PROGRAMM

#3987 Magic Mauve (2012) für einen Schlagzeuger und Elektronik

Unfolding (2011/12) für Streichquartett und Elektronik

Moderation: Sophie Schricker

Es spielen  Michael Weilacher – Schlagzeug, Ekkehard Windrich – Violine, Theodor Flindell – Violine, Nikolaus Schlierf – Viola, Cosima Gerhardt – Violoncello.

Francesca Verunelli, Andre Bartetzki – Klangregie.

Eintritt: 6 € (inkl. Aperitif)

Infos und Kartenreservierung: Tel. 030 – 885 902-0 – info.berlin@institutfrancais.de

Abendkasse ab 17.30 Uhr

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Foto © Jean Radel

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Impuls neue Musik fördert deutsch-französische Projekte im Bereich zeitgenössische Musik.

Impuls neue Musik encourage des projets franco-allemands de musique contemporaine.

Die Aufgabe des deutsch-französischen Fonds für zeitgenössische Musik / Impuls neue Musik besteht darin, den Austausch zwischen Deutschland und Frankreich im Bereich zeitgenössischer Musik zu fördern. Dabei kann sowohl die Vergabe von Auftragswerken unterstützt werden wie auch die Verbreitung zeitgenössischer Kompositionen aus den beiden Ländern.

Die nächste Jurysitzung findet am 11. Oktober 2013 statt. Die nächste Antragsfrist endet am 20. August 2013.

Im Jahr 2014 feiern wir das 5-jährige Bestehen von Impuls neue Musik. Aus diesem Anlass sollen Festveranstaltungen in beiden Ländern stattfinden, bei denen auch einzelne von Impuls geförderte Projekte vorgestellt werden könnten. Wenn Sie Interesse daran haben, dass Ihr Projekt auch im Rahmen dieser Festivitäten aufgeführt wird, geben Sie uns bitte einen entsprechenden Hinweis.

Förderrichtlinien finden Sie HIER.

Antragsformular können Sie HIER herunterladen .

Schicken Sie Ihren Antrag bis Dienstag, den 20. August per mail an berlin2@french-music.org.und per Post (Es gilt der Poststempel) an:

Impuls neue Musik

Sophie Schricker

Kurfürstendamm 211

D-10719 Berlin

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung !

Opus XXI 2013

Opus XXI

20-29.08.13 | Villeneuve lez Avignon, Berlin, Hamburg

Die Akademie Opus XXI ist ein 11-tägiger intensiver Workshop für zeitgenössische Musik, der jeweils im August abwechselnd in Frankreich (Chartreuse de Villeneuve lez Avignon) und in Deutschland (Salem) stattfindet. Die Akademie fördert den Austausch, die Weiterbildung und interkulturelle Begegnungen junger europäischer Künstler/innen. In jedem Jahr begegnen sich je ein etabliertes Ensemble für zeitgenössische Musik, ein renommierter Composer in residence, Fachdozent/innen, junge Nachwuchskomponist/innen und Interpret/innen aus Deutschland und Frankreich um im Rahmen eines konzentrierten Ablaufplans zwischen Werk und Interpretation zu vermitteln, Kompositionen, Improvisationen sowie Uraufführungen zu erarbeiten und interdisziplinäre Themenzu diskutieren. Der Composer in residence sowie die Fachdozent/innen stehen den 20 Interpret/innen und den 10 Nachwuchskomponist/innen pädagogisch und künstlerisch zur Seite. Am Ende der Sommerakademie steht ein Abschlusskonzert. Dem schließt sich eine Tournee mit zwei Konzerten in Berlin und Hamburg an.

The French Konnektion#3

Ensemble Klank

12.13 | Bremen, Halle, Berlin, Frankfurt, Stuttgart, München

In Zusammenarbeit mit dem Institut Francais Bremen lädt das MusikAktionsEnsemble KLANK den Pariser Saxophonisten Bertrand Denzler nach Deutschland ein (Bremen). Im Rahmen von THE FRENCH KONNEKTION #3 werden instrumentale, ensemblespezifische und performative deutsch-französische Spielweisen und -konzepte zwischen improvisierter Musik und Neuer Musik erkundet und intensiviert – und in einer Reihe von mindestens 4 gemeinsamen Konzerten präsentiert. THE FRENCH KONNEKTION verbindet so den deutsch-französischen Austausch zeitgenössischer Musik mit der Präsentation von herausragenden Vertretern der französischen Szene in Deutschland.

Deserts

Ensemble Cie d’autres cordes

02-05.13 | Arcueil

Aufeinanderprall von zwei Universen: Die Komponisten Reinhold Friedl und Franck Vigroux bemühen sich um einen entschlossenen und zeitgenössischen Fortschritt bei der Erkundung des Klanges. Friedl arbeitet ausschließlich im Bereich der Akustik und Vigroux macht elektronische Musik. Das Ziel dieses Projektes ist die Verschmelzung dieser beiden akustischen Welten. Beide Komponisten komponieren jeweils zwei Stücke: eines für „inside-piano“ und ein elektronisches. Es sind zwei Konzerte vorgesehen. Eines, nach einem Künstleraufenthalt, im Rahmen des Bruit Blancs Festivals in Arcueil (95) und ein anderes im HK in Berlin. Das Bruits Blancs Festival wurde 2011 von France Musique aufgezeichnet und wird vorrausichtlich 2013 fortgeführt.

Foto: Franck Vigroux/Reinhold Friedl

Migratoires

Ensemble  Multilaterale

16.11.14 | Berlin – Studio Boerne
18.11.14 | Oldenburg – Staatstheater
22.11.14 | Villemomble – Conservatoire Maurice Ravel

Das Projekt „Migratoires“ wurde geplant, um das, was das französische Ensemble Multilatérale und Deutschland seit einigen Jahren verbinden, darzustellen. Zunächst gibt es eine Verbindung über Raphaël Cendo, der in Deutschland lebt: Er ist bei Multilatérale als „Ensemble-Komponist“ für zwei Saisons eingeladen (2012/2013 und 2013/2014). Darüber hinaus gab es schon seit Gründung von Multilatérale den Wunsch, ein Projekt mit Deutschland, gemeinsam mit Gérard Buquet, aufbauen. Bald war klar, Jörg Widmann und Enno Poppe als deutsche Komponisten für das Projekts auszuwählen. Multilatérale arbeitete auch schon in den vergangenen Jahren auf internationaler Ebene; es wurden auch Musiker anderer Ensembles in das unsere integriert. Für dieses Projekt haben wir den Pianisten Siegfried Mauser eingeladen. Auf dem Programm stehen Werke von Raphaël Cendo, Jörg Widmann, Pascal Dusapin, Enno Poppe,Gérard Buquet. Vier bzw. sechs Konzerte sind geplant in Deutschland und Frankreich.

Foto: © Jean Radel

Impulse der musique spectrale

Hochschule für Musik Dresden

08.13 | Dresden  12.13 | Straßburg

Das Projekt möchte die Bedeutung der musique spectrale und ihrer wichtigsten Vertreter innerhalb der deutsch-französischen Musiktradition beleuchten. Es stellt in vier Konzerten wichtige Werke dieser bedeutendsten ästhetischen Schule des ausgehenden 20. Jahrhunderts vor, reflektiert in Diskussionen und Workshops deren Spezifik und untersucht den Einfluss dieser Musik auf das kompositorische Denken von deutschen und französischen Komponisten unterschiedlicher Generationen. Die Kooperation von verschiedenen Institutionen soll dem Projekt ermöglichen, nachhaltig die Rezeption Neue Musik im Kontext der musique spectrale einem möglichst breiten Publikum zu vermitteln. Das Vorhaben schließt damit eine wichtige Lücke im Verständnis der französisch-deutschen Musikgeschichte, von den 1970er Jahren bis in die Gegenwart.

New Forum-jeune création

Ensemble Mosaik

01.14 | Berlin                     03.14 | Lyon

Ensemble Mosaik (Berlin), Ensemble Orchestral Contemporain (Lyon) und ensemble Champs d’Action (Antwerpen) haben einen internationalen Kompositionswettbewerb ausgelobt. Die Komponisten sind eingeladen, Residenzen in Lyon, Marseille oder Antwerpen zu verbringen und dort je ein Werk für je ein Ensemble zu schreiben.

Über die Unterstützung von der Europäischen Kommission (Wettbewerb) hinaus, müssen Projektpartner jedoch Eigenleistungen erbringen. Das ensemble mosaik muss so die Kompositionsaufträge an Aurelio Edler-Copes und Eduardo Moguillansky sowie anteilig die Kosten für die Workshops mit den Komponisten in Berlin finanzieren. Bei diesen Workshops werden die beiden Komponisten eingeladen, an je 4 Tagen mit den Musikern von ensemble mosaik zu arbeiten. Die Werke werden anschließend beim Festival Ultraschall 2014 und bei der Biennale Musique en Scène 2014 uraufgeführt.

 

Sinus Ton-Festival 2013 „Frankophon!“

Magdeburger Musikverein e.V.

24-26.10.13 | Magdeburg

Als erstes «thematisches» Festival in unserer Reihe setzt SinusTon 2013 den Akzent auf Frankreich. Es ist geplant das französische Ensemble Linea aus Strasbourg einzuladen, um ein Programm mit Werken französischer und deutscher Komponisten zu spielen, um somit in konzentrierter Weise die Unterschiede und Gemeinsamkeiten jenseits der persönlichen Ästhetiken der Komponisten herauszuarbeiten. Es stehen Werke von Bruno Mantovani, Michael Obst, Raphael Cendo, Johannes Schöllhorn, Philippe Hurel, Annette Schlünz, Stefan Keller, Gérard Pesson und Tristan Murail auf dem Programm.

Foto : Ensmeble Linea