deutsch-französisch-schweizerischer Fonds für zeitgenössische Musik

Juliane Banse und Quatuor Voce : „Quartett und Stimme“

ProQuartet-CECM in Paris, der Deutsch-französischer Fonds für zeitgenössische Musik / Impuls neue Musik und die Kammerkonzerte im Mozartsaal in Hamburg haben sich zu einer mehrjährigen Zusammenarbeit entschlossen, um durch Auftragswerke das Repertoire für Streichquartett und Stimme zu erweitern.

2013 arbeiten das französische Quatuor Voce und die deutsche Sopranistin Juliane Banse zusammen. Neben Konzerten in Paris (Bouffes du Nord, 15. April 2013) und in Hamburg (Mozartsaal, 18. April 2013) organisiert ProQuartet eine Akademie mit Juliane Banse und Heime Müller in Paris. Die Sopranistin und der Quartett werden u.a. ein Auftragswerk von Graciane Finzi « Quatuor à cordes n°1 avec voix » zur Aufführung bringen. Die Reihe präsentiert weiterhin die kanadische Sopranistin Barbara Hannigan und das französische Quatuor Diotima, die am 24. April 2013 (Bouffes du Nord) zusammen auf der Bühne stehen werden.

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Reve parties

Ensemble intercontemporain

02.14 | Paris


Am Wochenende vom 7.-9. Februar findet « Nouvelle(s) Direction(s) » statt, und ist damit Auftakt für drei Wochenenden, an denen zeitgenössische Musik im Vordergrund stehen soll. Während der gesamten Spielzeit 2013-2014 des Ensemble Intercontemporain (EIC) werden im Rahmen des Projektes „Rêve Parties“ zahlreiche Konzerte und unter anderem auch pädagogische Work-Shops stattfinden. Am zweiten Wochenende der „Nouvelle(s) Direction(s)“ präsentiert das EIC das Ergebnis der Zusammenarbeit mit vier deutschen und französischenPartnern : Komponist und Dirigent Matthias Pintscher, Komponist Arnulf Herrmann, die Münchner Kammerspiele und der Komponist Mark Andre.

Fabien Lévy : Après tout

Deutschland Radio/ Festival für Neue Musik  Ultraschall

01.13 | Berlin

Die Uraufführung von Fabien Lévys „Après tout“ für 6 Sänger und 6 Instrumentalisten ist Kernstück eines Themenschwerpunkts zum deutsch-französischen Verhältnis beim Festival Ultraschall. Ausgehend von der Auseinandersetzung zwischen dem französischen Philosophen Vladimir Jankélévitch und dem jungen Deutschen Wiard Raveling in den 1980er Jahren, entwickelt Lévy in seinem abendfüllenden Werk eine philosophische Debatte auf dem Konzertpodium: ein komplexes musikalisches Nachdenken über Schuld und Vergebung, Vergangenheit und Zukunft. Das Werk zielt damit exakt auf das Anliegen des Elysée-Vertrags, dessen 50. Jahrestag den äußeren Anlass für die Uraufführung bildet.

Partnerschaft Fondation Royaumont

Internationale Ensemble Modern Akademie (IEMA)

09.13 | Frankfurt, Karlsruhe, Val d’Oise

Im Rahmen des neuen Netzwerkes Ulysses de cours de compositions européens bietet 2013 das Programm «Voix nouvelles » von Royaumont 5 jungen Komponisten die Möglichkeit während eines künstlerischen Aufenthaltes in Frankfurt, fünf Werke für 15 Musiker des Ensemble Modern Akademie (IEMA) zu komponieren.

Webseite der Fondation Royaumont.

Abschlusskonzert des Festivals Art links

Association Links

03.13 | Paris

Das erste Festival Art Links, organisiert vom Ensemble Links, bietet vom 2. bis 15. März 2013 ein Forum für innovative audiovisuelle Performances, die unter anderem von deutschen Szenographen und französischen Musikern gemeinsam erarbeitet werden. Das hier vorgestellte Projekt ist das Abschlusskonzert des Festivals, das am 15. März 2013 in der Kirche Saint-Merry stattfinden wird. Wir möchten den in Deutschland lebenden jungen Komponisten Filip Caranica damit beauftragen, für diesen Anlass ein fünfzehnminütiges Stück zu schreiben, das vom Ensemble Links aufgeführt und von den deutschen Bühnenbildnern Anna Schewelew und Fabian Offert szenisch eingerichtet werden soll.

Luna Park II

Musik Triennale Köln GmbH

05.13 | Köln

Vom 30. April bis zum 12. Mai 2013 wird ACHT BRÜCKEN | Musik für Köln eine international besetzte Festivalwoche zum Thema Elektronik in der Musik gestalten. In Luna Park, dem aktuellen Musiktheaterwerk von Georges Aperghis, beherbergen vier Türme, ausgestaltet mit Kameras, Bildschirmen und Mikrofonen, jeweils einen der vier Protagonisten, die nur über die digitalen Medien kommunizieren können. Diese Mischung aus Technologie, Realität und Virtualität verspricht ein klangliches und szenisches Spektakel, das stets von den Kernelementen Überwachung und Kontrolle begleitet wird.

Four winds

Timeart Ensemble,  Zeitkunst e.V.

03.13 | Köln   10.13 | München   10.13 | Paris

“Four Winds”, das aktuelle Projekt des Timeart Ensemble, besteht aus einer Begegnung zwischen zwei Instrumentalisten, einem Medienkünstler und einem Butoh-Tänzer. Bewegung und Klang werden per Kamera und Mikrophon analysiert und in abstrakte Daten umgewandelt, die als Grundlage für in Echtzeit generierte 3-dimensionale Graphiken dienen. Diese werden auf festen Flächen an Wänden und Boden, sowie auf den Körper des Tänzers projiziert, was wiederum den Musikern und dem Videokünstler als spontane Inspirationsquelle dient. Die gemeinsame Sprache dieser deutsch-französisch-japanischen Liaison ist neben der Choreographie und Komposition insbesondere die Improvisation – das direkte Transformieren von künstlerischem Ausdruck aus den Tiefen des Unbewussten, geleitet durch einen versierten künstlerischen Instinkt, umgesetzt durch virtuose Technik. Ein kontinuierlicher Dialog entsteht – Musik inspiriert Tanz, Tanz inspiriert Graphik, Graphik inspiriert Musik.

Weitere Informationen finden Sie hier.

6. Biennale für Streichquartette

Cité de la musique Paris

01.14 | Paris

Während der 6. Biennale für Streichquartette, die von der Cité de la musique organisiert wird und im Januar 2014 stattfindet, soll ein Tag deutsch-französischen, zeitgenössischen Werken gewidmet werden. Das deutsche Kuss Quartett und das französische Quatuor Voce präsentieren jeweils neue Werke der Komponisten Enno Poppe und Bruno Mantovani. Die beiden Ensembles studieren die Stücke gemeinsam mit den Komponisten ein. Damit das Publikum die Idee der Komponisten besser erfahren und die direkte Vermittlung der Stücke vom Komponisten zum Interpreten miterleben kann, findet zudem eine öffentliche Probe gemeinsam mit dem Komponisten statt. Später soll das Projekt auch in Berlin aufgeführt werden.

Programm:

Samstag, den 17. Januar 2014, amphithéatre Cité de la musique
19Uhr – Quatuor Voce (Frankreich) : Werk des Quartetts von Bruno Mantovani
20.30 Uhr – Quatuor Kuss (Allemagne) : Werk des Quartetts von Enno Poppe
Eine öffentliche Probe wird am 16. oder am 17. Januar 2014 organisiert sein.

 

Ickelsamers Alphabet

Liquid Penguin Ensemble

03.14-04.14 | Saarbrücken

Auf der Grundlage von Valentin Ickelsamers „Ain Teütsche Grammatica“ (1527), in welchem dieserdetailliert das Bilden von Buchstabenlauten erklärt, entwickeln wir eine MusiktheaterPerformance, die sich mit dem Berührungspunkt von Sprache und Musik befasst. Gleichzeitig wird die Vielfältigkeit der Klangfarbe, die erzeugen werden könnten. Wir sammeln dieses Klangmaterial zunächst zusammen mit weiteren deutschen und französischen InstrumentalistInnen und PerformerInnen. Aus den Erfahrungen und dem Material der Recherche- und ersten Probenphase werden vom Komponisten Stefan Scheib die konkreten musikalischen Kompositionen entwickelt.

 

Is it this ?

New Music Ensemble

2013|Paris          2014|Berlin

Durch die Teilnahme an den Ferienkursen für Neue Musik in Darmstadt hatten die Mitglieder von Soundinitiative die Möglichkeit die neuen Werke von Steen-Andersen und Schubert mitzuerleben. Durch diese Möglichkeit stieg die Motivation für die Realisierung dieses Projektes. Soundinitiative hat schon 2012 für das Stück „Amid“ mit Steen-Andersen zusammengearbeitet. Diese außerordentliche Zusammenarbeit hat auch zu der Wiederaufnahme dieses Stückes geführt. Vor allem das Treffen mit dem jungen deutsche Komponisten Alexander Schubert, der noch nie in Frankreich gespielt wurde, inspirierte das Ensemble sehr, da er sehr innovative, elektronische Musik komponiert, die perfekt zu dem Programm „Is it this?“ passt.