deutsch-französisch-schweizerischer Fonds für zeitgenössische Musik

Apéro 7 – Tristan Murail

Das Konzert am 7. November ist der französischen Komponist Tristan Murail gewidmet.

Beim 7. Apéro-Konzert interpretieren Musiker des KNM vier Werke des französischen Komponisten. Tristan Murail lehrt seit 2012 am Mozarteum in Salzburg und ist neben Gérard Grisey und Georg Friedrich Haas einer der Hauptvertreter der Spektralmusik.

Die Programmgestaltung dieser Saison « apéro 1-8 » greift den Titel von George Gershwins „Ein Amerikaner in Paris“ auf: Es geht um musikalische Wanderschaften, lokale Bedingungen, die das Komponieren ermöglichen, Faszination, die von einem Land ausgeht und um musikalische Identitäten.

PROGRAMM

Les Ruines circulaires (2006) für Klarinette und Violine

Garrigue (2008) für Bassflöte, Viola, Violoncello und Schlagwerk

Paludes (2011) für Flöte, Klarinette, Violine, Viola und Violoncello

Unanswered Questions (1995) für Flöte

Es spielen Rebecca Lenton – Flöte, Winfried Rager – Klarinette, Alexandre Babel – Schlagzeug, Steffen Tast – Violine, Nikolaus Schlierf – Viola, Cosima Gerhardt – Violoncello.

Moderation: Margarete Zander

Donnerstag, dem 7. November um 18.00 Uhr | Eintritt: 6 € (inkl. Aperitif) in der Maison de France/Abendkasse ab 17.30 Uhr

(Institut français Berlin, Kurfürstendamm 211, 10719 Berlin)

Information und Kartenreservierung: Tel. 030 – 885 902-0 und info.berlin@institutfrancais.de

Foto © David Baltzer

Sinus Ton-Festival 2013 „Frankophon!“

Vom 24. bis 26. Oktober finden die Magdeburger Tage der elektroakustischen Musik statt. Ein breittes Spektrum elektroakustischer und instrumentaler Musik aus Frankreich steht im Mittelpunkt des diesjährigen SinusTon-Festivals, das von Impuls neue Musik gefördert wird.

Anlässlich des 50. Jubiläums der Unterzeichnung des Elysée-Vertrages wendet sich das Festival-Programm unter dem Titel „Frankophon!“

Unterschiede und Gemeinsamkeiten der ästhetischen Ansätze in elektroakustischer Musik aus Frankreich und Deutschland stehen im Mittelpunkt. Interpreten und Komponisten aus beiden Ländern werden in den Konzerten des Festivals zu erleben sein.

Es stehen Werke von Bruno Mantovani, Michael Obst, Raphael Cendo, Johannes Schöllhorn, Philippe Hurel, Annette Schlünz, Stefan Keller, Gérard Pesson und Tristan Murail auf dem Programm. Es spielt u.a. das Ensemble Linea aus Straßburg.

Das ganze Programm finden Sie hier.

Foto : Ensemble Linea

Architektur der Zeit – Teil III

Am 26. Oktober um 20 Uhr präsentiert das Ensemble Berlin PianoPercussion im Werner-Otto-Saal des Konzerthauses Berlin den zweiten Teil seines Projektes  „Architektur der Zeit“.

In diesem Projekt, das von Impuls neue Musik unterstützt wird, werden die Parallelen zwischen Architektur und Musik erforscht. In insgesamt drei Konzerten in Berlin werden Musikwerke renommierter Komponisten präsentiert, die die unterschiedlichen Facetten der Wechselwirkung zwischen den beiden Künsten erhellen.

Auf dem Programm stehen Werke von Antonis Anissegos, Frank Bedrossian, Clara Iannotta, Eric Maestri und Béla Bartók.

Es spielen Prodromos Symeonidis (Klavier, Werkeinführung), Sawami Kiyoshi , und Ya-ou Xie (Klavier), Adam Weisman und Matthias Buchheim(Schlagzeug) sowie Franka Herwig (Akkordeon).

Das ganze Programm finden Sie hier.

Festival CRAK

Das Festival CRAK findet vom 26. bis zum 29 September 2013 in Eglise Saint-Merry (Paris) statt.

2013 arbeiten zwei Ensembles für improvisierte Musik , Splitter Orchester und ONCEIM,  zusammen zum Thema „improvisierte deutsch-französische musikalische Begegnung“

Die Ensembles ONCEIM und Splitter haben sich unabhängig voneinander in den Jahren 2009 in Berlin (Splitter) bzw. 2011 in Paris (ONCEIM) gegründet. Da ihre musikalischen Vorstellungen sich ähneln, haben sie sich zu einer Kooperation entschlossen. Sie möchten ihre ästhetischen Vorstellungen und Methoden  vergleichen und gemeinsam neue musikalische Wege zu beschreiten. Das Ensemble ONCEIM wurde auf Initiative von Babbel, die darüber hinaus das Festival CRAK in der Kirche Saint Merry (Paris) organisieren, gegründet.

Auf dem Programm stehen Konzerte mit Musikern aus den beiden Ensembles und eine Debatte zum Thema „Improvisation in den großen Orchestern“.

Das ganze Programm finden Sie hier. (auf Französisch)

7. Jurysitzung : Die Entscheidung der Jury

Am 11. Oktober 2013 fand die 7. Jurysitzung des Deutsch-französischen Fonds für zeitgenössische Musik / Impuls neue Musik im Haus der Berliner Festspiele in Anwesenheit des Kulturbeauftragten der französischen Botschaft Emmanuel Suard statt.

Dieses Jahr wurden 14 Projekte aus 28 Projektanträgen von der Jury ausgewählt.

Am 11. Oktober vergab die Jury eine Gesamtfördersumme von 99.979,40 € für folgende Projekte:

  • Rencontre Ensemble Court-circuit / Stadttheater Cottbus, Ensemble Court-circuit (Cottbus / Bremen / Paris 2014)
  • 50 ans Royaumont, Fondation Royaumont (Asnières sur Oise 2014)
  • Registre des lumières: concert de Raphael Cendo, IRCAM (Köln / Paris 2013/2014)
  • Wittener Tage für neue Kammermusik 2014, Kulturforum Witten (Witten 2014)
  • Bläsertrio „Trigger“, Going Underground (Alb-Donau Kreis / Berlin / Stuttgart / Périgueux / Le Bugue / Vézère 2014)
  • Festival The Look of Sound, Tritonus e.V. (Bremen 2014)
  • Umlaut Festival, Umlaut Records (Paris / Berlin 2013)
  • 27. Tage Neue Musik Weimar: Frankreich – Deutschland, Klang Projekte Weimar (Weimar 2014)
  • Opus XXI, Hochschule für Musik und Theater Hamburg / Association Opus XXI (Schloss Salem / Bregenz 2014)
  • HiTech, LoFi, Ensemble Adapter (Berlin / Paris 2014)
  • New Forum Jeune Création, Grame (Berlin / Anvers / Lyon 2014)
  • Projet KNM/Cairn, Ensemble KNM / Ensemble Cairn (Berlin / Paris 2014)
  • Eine Bigband und ihr Nachspiel, Unitedberlin (Berlin / Paris 2014)
  • Faithful ! II – Treue und Verrat der musikalischen
    Interpretation, x-traxt-production e.V. (Berlin 2014)

Foto © Lucile Poulteau

Apéro 6 – Marco Stroppa in der Maison de France

Das Konzert am 10. Oktober ist der italienischstämmigen Komponist Marco Stroppa gewidmet.

Beim 6. Apéro-Konzert werden Musiker des KNM zwei Werke von Marco Stroppa interpretieren. Der ehemalige Leiter der  Abteilung für musikalische Forschung am IRCAM (1987-1990) und Professor für Komposition an der Musikhochschule Stuttgart  seit 1999 wird beim Konzert anwesend sein.

Die Programmgestaltung dieser Saison « apéro 1-8 » greift den Titel von George Gershwins „Ein Amerikaner in Paris“ auf: Es geht um musikalische Wanderschaften, lokale Bedingungen, die das Komponieren ermöglichen, Faszination, die von einem Land ausgeht und um musikalische Identitäten.

PROGRAMM

Osja (2005/2008) Seven Strophes for a Litery Drone für Violine, Violoncello und Piano

Hommage à Gy.K. (1997-2003, 2011) für Klarinette, Viola und Piano

Es spielen Winfried Rager – Klarinette, Frank Gutschmidt – Klavier, Ekkehard Windrich – Violine, Kirstin Maria Pientka – Viola, Ringela Riemke – Violoncello.

Moderation: Christine Anderson

Donnerstag, dem 10. Oktober um 18.00 Uhr | Eintritt: 6 € (inkl. Aperitif) in der Maison de France/Abendkasse ab 17.30 Uhr

Information und Kartenreservierung: Tel. 030 – 885 902-0 und info.berlin@institutfrancais.de

Foto © Casa Ricordi, Milano

Uraufführung von „Correspondances“ im Festival Musica 2013

La Muse en Circuit, Centre national de création musicale präsentiert die Uraufführung Correspondances, ein Werk von Henry Fourès und Elisabeth Gutjahr, im Rahmen des Festivals Musica.

Die Aufführungen von Correspondances mit Audio-installationen von Elisabeth Gutjahr und Henry Fourès finden  am Montag, den 23. und Dienstag, den 24. September 2013 im cité de la musique et de la danse in Straßburg statt  (Raum 30).

Die Idee für ein „Hör-spiel“ über den Begriff der „Korrespondenz“  von Elisabeth Gutjahr (Deutsche Theaterautorin) und Henry Fourès (französischer Komponist und Autor) versteht sich als ein akustisches Abenteuer, das seine Tiefe in der Unschuld eines Spieles findet, bei dem sich der Sinn in die Zeichnung einer Landschaft bindet, löst, abschweift und verliert, wie ein akustisches Palimpsest.

Durch das Üben des Lesens, Schreibens und dem Denken, wissen wir oft nicht wer liest, schreibt oder denkt. Französisch und Deutsch betreibt man entweder bis zum Perfektionismus oder man belässt es beim Stammeln. Im Sprachfluss wird Lapsus zu Versprecher: in dieser Korrespondenz über die Korrespondenz bilden Schrift und Denken mehrere Sinnebenen wie ein Looping der Abstraktion.

Apéro 5 – Francesca Verunelli

Nach der Sommerpause geht es weiter mit den Apéro-concerts des Kammerensemble Neue Musik: Das Konzert am 19. September ist der italienischstämmigen Komponistin Francesca Verunelli gewidmet.

Beim Konzert werden Werke von Francesca Verunelli gespielt, die mit Andre Bartetzki auch die Klangregie übernimmt.

Die Komponistin, die 2012  mit dem renommierten „Luzerner Kompositionspreis“ ausgezeichnet wurde, arbeitet aktuell an zwei Auftragswerken: „Cinemaolio“ für das Ensemble Court-Circuit und ein Vokalwerk für das Ensemble Accentus, das in der Cité de la Musique in Paris uraufgeführt werden soll.

Die Programmgestaltung dieser Saison « apéro 1-8 » greift den Titel von George Gershwins „Ein Amerikaner in Paris“ auf: Es geht um musikalische Wanderschaften, lokale Bedingungen, die das Komponieren ermöglichen, Faszination, die von einem Land ausgeht und um musikalische Identitäten.

PROGRAMM

#3987 Magic Mauve (2012) für einen Schlagzeuger und Elektronik

Unfolding (2011/12) für Streichquartett und Elektronik

Moderation: Sophie Schricker

Es spielen  Michael Weilacher – Schlagzeug, Ekkehard Windrich – Violine, Theodor Flindell – Violine, Nikolaus Schlierf – Viola, Cosima Gerhardt – Violoncello.

Francesca Verunelli, Andre Bartetzki – Klangregie.

Eintritt: 6 € (inkl. Aperitif)

Infos und Kartenreservierung: Tel. 030 – 885 902-0 – info.berlin@institutfrancais.de

Abendkasse ab 17.30 Uhr

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Foto © Jean Radel

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Impuls neue Musik fördert deutsch-französische Projekte im Bereich zeitgenössische Musik.

Impuls neue Musik encourage des projets franco-allemands de musique contemporaine.

Die Aufgabe des deutsch-französischen Fonds für zeitgenössische Musik / Impuls neue Musik besteht darin, den Austausch zwischen Deutschland und Frankreich im Bereich zeitgenössischer Musik zu fördern. Dabei kann sowohl die Vergabe von Auftragswerken unterstützt werden wie auch die Verbreitung zeitgenössischer Kompositionen aus den beiden Ländern.

Die nächste Jurysitzung findet am 11. Oktober 2013 statt. Die nächste Antragsfrist endet am 20. August 2013.

Im Jahr 2014 feiern wir das 5-jährige Bestehen von Impuls neue Musik. Aus diesem Anlass sollen Festveranstaltungen in beiden Ländern stattfinden, bei denen auch einzelne von Impuls geförderte Projekte vorgestellt werden könnten. Wenn Sie Interesse daran haben, dass Ihr Projekt auch im Rahmen dieser Festivitäten aufgeführt wird, geben Sie uns bitte einen entsprechenden Hinweis.

Förderrichtlinien finden Sie HIER.

Antragsformular können Sie HIER herunterladen .

Schicken Sie Ihren Antrag bis Dienstag, den 20. August per mail an berlin2@french-music.org.und per Post (Es gilt der Poststempel) an:

Impuls neue Musik

Sophie Schricker

Kurfürstendamm 211

D-10719 Berlin

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung !

Opus XXI 2013

Opus XXI

20-29.08.13 | Villeneuve lez Avignon, Berlin, Hamburg

Die Akademie Opus XXI ist ein 11-tägiger intensiver Workshop für zeitgenössische Musik, der jeweils im August abwechselnd in Frankreich (Chartreuse de Villeneuve lez Avignon) und in Deutschland (Salem) stattfindet. Die Akademie fördert den Austausch, die Weiterbildung und interkulturelle Begegnungen junger europäischer Künstler/innen. In jedem Jahr begegnen sich je ein etabliertes Ensemble für zeitgenössische Musik, ein renommierter Composer in residence, Fachdozent/innen, junge Nachwuchskomponist/innen und Interpret/innen aus Deutschland und Frankreich um im Rahmen eines konzentrierten Ablaufplans zwischen Werk und Interpretation zu vermitteln, Kompositionen, Improvisationen sowie Uraufführungen zu erarbeiten und interdisziplinäre Themenzu diskutieren. Der Composer in residence sowie die Fachdozent/innen stehen den 20 Interpret/innen und den 10 Nachwuchskomponist/innen pädagogisch und künstlerisch zur Seite. Am Ende der Sommerakademie steht ein Abschlusskonzert. Dem schließt sich eine Tournee mit zwei Konzerten in Berlin und Hamburg an.