deutsch-französisch-schweizerischer Fonds für zeitgenössische Musik

Dedalus und Konzert Minimal–Camera Obscura/Lucida

Das Austauschprojekt „Camera Obscura/Lucida“ zwischen dem deutschen Ensemble Konzert Minimal und dem französischen Ensemble Dedalus wird am 17. September 2015 um 20 Uhr im ausland stattfinden.

Dedalus und Konzert Minimal stehen für einen kompromisslosen und experimentellen Umgang mit zeitgenössischer Musik. Beide haben teilweise mit denselben Komponisten zusammengearbeitet (Antoine Beuger, Catherine Lamb), denen eine Infragestellung der Hierarchien zwischen Stille, Klang und Geräusch gemein ist und deren Werke die Wahrnehmung, das Hören an sich thematisieren.

Zum Anlass dieser Zusammenarbeit wurde ein Kompositionsauftrag an den Komponisten Peter Ablinger vergeben. Das Werk des Komponisten ist für die Musiker beider Ensembles wegen seiner Radikalität, seiner Originalität und seiner konzeptuellen Komplexität hochinteressant. Bei dem Projekt befinden sich der Komponist und die Musiker jeweils auf einer Seite eines Bildschirms, der einerseits für die Partitur und andererseits für die gemeinsamen Projektionen von Ideen und Intentionen der Künstler steht.


Camera Obscura/Lucida

17. September 2015
20 Uhr

ausland
Lychener str 60
10437 Berlin

Programm:

Neue Komposition (UA) von Peter Ablinger

ashbery tunings for 10 von Antoine Beuger

 

VIII. Teil der Gesprächsreihe “Hören wir mit anderen Ohren? Eine Entdeckungsreise in die deutsch-französische Musik”

Bei unserem 8. und damit letzten Salongespräch diesen Jahres von „Hören wir mit anderen Ohren?“ haben wir am 21. September im Institut français ganz besondere Gesprächspartner zu Gast: Die Komponisten Pascal Dusapin und Wolfgang Rihm widmen sich dem Thema des musikalisch Schönen.

Wir fragen unsere Gäste, zwei der wichtigsten Persönlichkeiten der französischen und deutschen Musikszene: Welche ästhetisch-philosophischen Diskurse gibt es zurzeit? Wie unterscheiden sie sich diesseits und jenseits des Rheins? Auf welche Philosophen und Literaten beziehen sie sich, wenn sie über Musik urteilen oder die eigenen kreativen Prozesse versuchen in Worte zu fassen? Und inwieweit ist das Reden über die Musik Teil der kompositorischen Prozesse?

Wer sich besonders gut auf unseren musikalischen Salon einstimmen möchte, hat die Möglichkeit am Tag vor unserer Gesprächsrunde, d. h. am 20. September Wolfgang Rihms Musik für 3 Streicher im Kammermusiksaal der Philharmonie im Rahmen des Musikfest Berlin zu erleben, wo er selbst zugegen sein wird.


Hören wir mit anderen Ohren?
„Vom musikalisch Schönen“

21. September 2015
19 Uhr

Abendkasse und Bar ab 18 Uhr

Institut français Berlin
Kurfürstendamm 211
10719 Berlin

Eintritt 6 € | erm. 4 €

Moderation Uli Aumüller
Dauer ca. 90 Minuten
Die Veranstaltung findet auf Deutsch statt, Konsekutivübersetzung ins Französische.
Konzept Uli & Sophie Aumüller

Die Salongespräche werden voraussichtlich im kommenden Jahr fortgeführt. Die Termine geben wir rechtzeitig bekannt.

Information und Kartenreservierung
Tel. 030 – 885 902 45 oder reservations@impulsneuemusik.com
Weitere Informationen www.impulsneuemusik.com

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Eine Reihe von Impuls neue Musik in Kooperation mit Institut français und Ensemble KNM Berlin. Mit Dank an die Medienpartner RBB Kulturradio, taz, berlinPoche und visitBerlin. Mit freundlicher Unterstützung von Sofitel.

Photo : Wolfgang Rihm @ Universal Edition Eric Marinitsch

mikromusik – Festival experimenteller Musik und Sound Art

Vom 26. bis 30. August 2015 findet zum zweiten Mal das Festival mikromusik des Berliner Künstlerprogramms des DAAD mit Konzerten und Installationen an verschiedenen Orten in Berlin statt.

Das Festival zeigt neue Werke der aktuellen Gäste des Berliner Künstlerprogramms sowie spezielle Projekte ehemaliger Gäste. Eröffnet wird das Festival am 27. August um 20 Uhr in der Sophienkirche mit einer Liebeserklärung an das Streichquartett. Kourliandski, Gervasoni, Filanovsky und der sublime Klangweber Nono liefern die Partituren für eines der allerbesten Streichquartette: das Quatuor Diotima.

Nicht weniger spannend wird die Mélange aus Sport und Musik am 28. August um 19 Uhr in der St. Elisabeth Kirche: Componiums. La Machine Fleuve von Boris Filanovsky und Arno Fabre. Ein Fahrrad fahrender französischer Entwickler treibt Musikmaschinen an, die vom Komponisten selbst mit einen Karteikasten füllenden mikrotonalen Lochstreifenpartituren gefüttert werden.

Am 29. August bietet die Villa Elisabeth um 19 Uhr noch mal einen Höhepunkt: Ein Konzert mit dem Pariser Ensemble 2e2m, das Werke von Jean-Luc Hervé, Francesco Filidei, Fabien Lévy präsentiert.

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Sophienkirche, St. Elisabeth-Kirche, Villa Elisabeth, daadgalerie

Mit:

AMM: John Tilbury, Eddie Prevost

A-Trio: Mazen Kerbaj, Sharif Sehnaoui, Raed Yassin

John Burnside & Amy Shelton & Klaus Buhlert

Johnny Chang

Erik Drescher

Tony Elieh

Ensemble 2e2m

Francesco Filidei

Stefano Gervasoni

Jean-Luc Hervé

Dmitri Kourliandski

Fabien Lévy

Luigi Nono

Michelle O’ Rourke

Karen Power

Quatuor Diotima

Rishin Singh

Walter Smetak & Gustavo Alfaix
u.a.

Weitere Informationen zum Programm unter:
http://www.berliner-kuenstlerprogramm.de/de/veranstaltungen.php

© Verena Chen

Internationale Sommerakademie Opus XXI auf Schloss Spetzgart

Wir freuen uns, Ihnen die internationale Sommerakademie Opus XXI vom 17. – 27. August 2015 auf Schloss Spetzgart ankündigen zu dürfen. Am Ende der Sommerakademie werden die Ergebnisse in einem Abschlusskonzert am 26.08.2015 in der Schule Schloss Salem präsentiert.

Gegründet im Jahr 2001 und seit 2009 von Impuls neue Musik unterstützt, bietet Opus XXI jedes Jahr einer Gruppe von 20 postgraduierten Studenten die Möglichkeit, mit einem renommierten Composer in Residence und einem erfahrenen Ensemble für zeitgenössische Musik neue musikalische Erfahrungen zu sammeln. Ziel der Akademie ist die Förderung und Verbreitung von zeitgenössischer Musik durch umfassende Vermittlung auf höchstem Niveau sowie durch die Vergabe von Kompositionsaufträgen an junge Komponist/innen.

Als Ensemble in residence ist dieses Jahr das Kammerensemble Neue Musik eingeladen, Composer in residence ist der Komponist Bernard Cavanna  und als Dirigentin ist Claire Levacher wieder dabei.

Mehr Informationen finden Sie hier.

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Internationale Sommerakademie Opus XXI
17. – 27.08.2015

Abschlusskonzert
26.08.2015 | Schule Schloss Salem, Aula Härlen

Composer in Residence
Bernard Cavanna, F,
„Concerto pour violon et orchestre“, 1999

Ensemble in Residence
Ensemble KNM

Dirigentin
Claire Levacher, F

Auftragswerke
„Solitude“ von Denis Fargeton, F

„Vier heitere Gesänge“ von Benjamin Helmer, D

Dozenten
Prof. Dr. Reinhard D. Flender, D (Komponist, Musikwissenschaftler)

Henry Fourès, F (Künstlerischer Direktor, Komponist)

Prof. Elisabeth Gutjahr, D (Rythmikerin)

Donatienne Michel-Dansac, F (Sängerin)

Andreas Roth, D (brass coach)

Prof. Fredrik Schwenk, D (Künstlerischer Direktor, Komponist, Musiktheoretiker)

© Isabelle Replumaz

Neues Jurymitglied bei Impuls neue Musik

Wir freuen uns, Ihnen mitzuteilen, dass Jens Schroth die Einladung in die Jury von Impuls neue Musik angenommen hat.

Er ist somit ab sofort Mitglied der Jury von Impuls neue Musik und nimmt den Platz von Martina Seeber ein.Jens Schroth ist seit 2006 Dramaturg an der Staatsoper in Berlin und wird mit Sicherheit eine große Bereicherung für Impuls neue Musik.

© Eike Walkenhorst

Ensemble Adapter – HiTech, LoFi

Am 7. Juli 2015 präsentiert das Ensemble Adapter mit seinem Projekt „HiTech, LoFi“ vier Werke für kleines Ensemble mit Elektronik im Goethe Institut Paris.

In Konzerten in Zürich, Paris und Berlin stellt das Berliner Ensemble Adapter Kompositionen aufstrebender Komponisten vor, die innovative Beiträge zur aktuellen Kammermusik mit Elektronik leisten: Sascha Janko Dragićević, Aurélien Dumont, Gary Berger und Simon Löffler.
Der künstlerische Ansatz ist die unmittelbare Integration elektronischer Elemente in ein instrumentales, kammermusikalisches Umfeld. Die Elektronik soll nicht als externe Schicht von außen sondern vielmehr als unmittelbarer Bestandteil des Ensembles von innen behandelt werden. Die Produktion des Ensemble Adapter ist u. a. gefördert durch Impuls neue Musik und die Fondation Salabert.

Am 3. Oktober gibt es auch für die Berliner die Möglichkeit das Projekt in der Akademie der Künste zu entdecken. Wir geben rechtzeitig vor dem Konzert noch mal Bescheid.

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20 Uhr

Goethe-Institut Paris
17 avenue d’Iéna,
75116 Paris
Tel + 33 1 44 43 92 30

Programm:

– Sascha Janko Dragićević
SAN (2015)
– Aurélien Dumont
7 Vallées (2015)
– Gary Berger
Signal To Noise (2015)
– Simon Löffler
b (2012)

@ 2012 Ensemble Adapter

Bericht des Deutschlandfunks über Vinko Globokar

Für alle, die mehr über einen überraschenden Fund im Keller des slowenischen Radios erfahren wollen:

Ein Bericht von Gisela Nauck über die Konzerte zu Vinko Globokars 80stem in der Berliner Villa Elisabeth.
Zum Nachhören im Musikjournal vom 23. Juni in der Mediathek des Deutschlandfunks.

Hier klicken

 

 

Konzert des Ensembles unitedberlin zum 80. Geburtstag von Vinko Globokar

Herzlich laden wir Sie ein, gemeinsam mit dem ensemble unitedberlin am 21. Juni den 80. Geburtstag von Vinko Globokar in der Villa Elisabeth zu feiern.

Für die Ehrung wird eine möglichst große Bandbreite des französischen Komponisten mit slowenischen Wurzeln präsentiert: von der weitgehend unbekannten und unerforschten Tätigkeit des jungen Jazzkomponisten und -posaunisten in der Bigband des Slowenischen Rundfunks Ende der 50er Jahre, über den improvisierenden Performer im Ensemble „New Phonic Art“ bis zum Komponisten und Interpreten, wie wir ihn heute kennen und schätzen.

Globokars Leben ist geprägt von vielen Stationen, darunter nimmt Berlin (neben Paris) mit Sicherheit eine besondere Position ein: 1964 kam er als Student Luciano Berios in unsere Stadt, in die er Anfang der 90er zurückkehrte, um nochmals etwa zehn Jahre hier zu verbringen.

Bei dem Mini-Festival zu Globokars Ehren wird das ensemble unitedberlin von PHØNIX16, Slowind und der Bigband Polytonique unterstützt. Auf dem Programm stehen zahlreiche Deutsche Erstaufführungen, wobei Globokar unter anderen selbst die musikalische Leitung übernimmt.

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Programm:

Airs de voyages vers l’intérieur (1972) / Atemstudie (1972) / Avgustin, dober je vin (2002) / Discours VIII (1989) / Dvojnost (1963) DEA / Jenseits der Sicherheit (1981) / Kaleidoskop im Nebel (2013) DEA / La Prison (2002) / Monotonique (1964) DEA / Osebno (1963) DEA / Polytonique (1964) DEA / Vendre le vent (1973) DEA

Ensembles:

ensemble unitedberlin;
Vinko Globokar und Catherine Larsen-Maguire, Leitung

Solistenensemble PHØNIX16;
Timo Kreuser
, Einstudierung

Slowind

Bigband Polytonique; Simon Harrer, Leitung

Konzeption und Realisation: Andreas Bräutigam

Mini-Festival in drei Teilen
21. Juni 2015
16.30 / 18.30 / 20.30 Uhr
Villa Elisabeth
Invalidenstr. 3
10115 Berlin

© Mathias Bothor

„Focus“ zeitgenössische Musik

Vom 10. bis 14. Juni organisiert das Institut Français Paris den ersten Focus“ für zeitgenössische Musik, der im Rahmen des Festivals ManiFeste“ am Ircam stattfindet. Zum diesem Anlass werden 50 internationale Musikfachleute in die französische Hauptstadt eingeladen.

Das Zusammentreffen ist vom Institut Français und seinen Partnern, unter anderem dem Bureau Export, initiiert, um französische Komponisten und Interpreten der internationalen Fachwelt zu präsentieren. Ziel ist es französische und internationale Fachleute für gemeinsame Projekte zusammenzuführen.

Der „Focus“ erlaubt es den Gästen, einerseits an zahlreichen Uraufführungen im Rahmen des Festivals „ManiFeste“ teilzunehmen und andererseits Orte der zeitgenössischen Musikwelt Paris‘ zu besuchen, unter anderem die neue Philharmonie de Paris.

Eröffnet wird der „Focus“ am 10. Juni um 20.30 Uhr im Centre Pompidou mit dem Ensemble Ars Nova und Georgia Spiropoulos. Das Konzertprogramm enthält unter anderem Werke von Laurent Cuniot, Michaël Levinas, die von Ensembles wie TM+, Ars Nova, le Balcon, Orchestre national de Jazz und dem Orchestre ONCEIM interpretiert werden.

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Membranes
Georgia Spiropoulos
10. Juni, 20.30 Uhr
Centre Pompidou

Jarrell, Lachenmann, Boulez
Ensemble Intercontemporain / Matthias Pintscher
11. Juni, 20.30 Uhr
Philharmonie de Paris

La Métamorphose
Uraufführung der neuen Fassung
Oper von Michaël Levinas nach Franz Kafka
12. Juni, 20 Uhr;
Athénée Théâtre Louis-Jouvet

Cuniot, Nordin, Fedele
Geneviève Strosser, Ensemble TM+ / Laurent Cuniot
13. Juni, 20.30 Uhr
Maison de la Musique de Nanterre

L’Institut Français – Paris
Kontakt und Informationen: mathilde.bezard@institutfrancais.com

Maxime Pascal © le Balcon

“Going Underground” / Bläsertrio Trigger

Herzlich laden wir Sie zur audiovisuellen Installation-Performance des Bläsertrios Trigger und des Phonographie-Fotografie-Kollektivs Ouïe/Dire am 6. Juni um 21 Uhr ins STUDIOBOERNE45 in Berlin-Weißensee ein.

Das Projekt Going Underground ist eine Gemeinschaftsarbeit des Berliner Trios Trigger mit dem französischen Kollektiv Ouïe/Dire, das aus Performances in Schauhöhlen und ihrer Umgebung besteht. Das Projekt zielt darauf ab, einen Raum für tiefergehende ästhetische Auseinandersetzungen mit dem Publikum zu schaffen, indem das Verständnis von musikalischem Raum und Örtlichkeit hinterfragt wird. Die Höhlen werden sowohl als ein Ort künstlerischer Erfahrung verwendet als auch als ästhetische Quelle.

Die Performance am 6. Juni verbindet eine musikalische Live-Improvisation mit Audio-Aufnahmen und Bildern von den Höhlen des Alb-Donau-Kreises in Baden-Württemberg.

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STUDIOBOERNE45
Börnestraße 45
13086 Berlin-Weißensee

Eintritt : 5€

Chris Heenan
Kontrabassklarinette

Matthias Müller
Posaune

Nils Ostendorf
Trompete

Marc Pichelin
Phonographie & Synthesizer

Kristof Guez
Bildprojektion

© Going Underground