deutsch-französisch-schweizerischer Fonds für zeitgenössische Musik

Démesure – Zafraan Ensemble und La Cage

17.-19.06.2016 | Paris – Festival Quartier d’Été

07.2016 | Berlin

Nach dem großen Erfolg der sechs ausverkauften Aufführungen von „Démesure“ im März 2015 im ehemaligen Stummfilmkino Delphi in Berlin-Weißensee (Förderung Impuls – CA8) wurde die Produktion jetzt zum Festival Paris Quartier d’Été 2016 eingeladen. Zudem haben sich weitere Veranstalter sehr interessiert gezeigt. Im Zuge dessen streben das Zafraan Ensemble und La Cage unbedingt eine Wiederaufnahme an, um diese außergewöhnliche Produktion am Ort ihrer Entstehung auch den Teilen der interessierten Öffentlichkeit zu zeigen. Direkt im Anschluss ist zudem eine kleine Tour geplant, die in Paris beginnt, um dort dem französischen Publikum die Gelegenheit zu geben, diese ungewöhnliche Form zeitgenössischen Musiktheaters zu erleben.

 

Entrelacs :: Geflecht – E-MEX-Ensemble und Proxima Centauri

23.01.2017 | Köln

27.-28.01.2017 | Berlin

31.01.2017 | Gradignan

2.2.2017  | Paris

 

Proxima Centauri und E-MEX, ein französisches und ein deutsches Neue-Musik-Ensemble, knüpfen an eine bewährte Zusammenarbeit an und vereinen sich im Projekt „Entrelacs :: Geflecht“, um sechs Auftragswerke namhafter Komponist/inn/en uraufzuführen: Henry Fourès und Michael Obst schreiben für eine aus beiden Ensembles bestehende Besetzung, beide Ensembles beauftragen darüber hinaus je zwei weitere Komponist/inn/en aus ihren Ländern. In vier Konzerten an repräsentativen Stätten (Bordeaux, Paris / Köln, Berlin), mit Einbeziehung elektronischer, multimedialer und lichttechnischer Mittel, wird ein breites Spektrum aktueller Musik dargeboten, das neueste ästhetische Ansätze aus beiden Ländern wie auch vielfältige Querverbindungen vorstellt. Die konkreten Ziele des Projekts sind die Vertiefung der Zusammenarbeit beider Ensembles zur Aufführung zweier neuer Werke, die Erweiterung des Repertoires um gewichtige Werke, neue Erfahrungen mit den Komponisten und Perspektiven für künftige Projekte zu entwickeln. Dem Publikum wird ein aktuelles, repräsentatives, breitgefächertes Panorama der neuen Musik beider Länder vorgestellt.

 

 

Transgenre – Ensemble 2e2m und zeitkratzer

18.05.2016 | Paris – Festival Extension

21.05.2016 | Marseille – Festival les Musiques

11.2016 | Paris, Metz, Bruxelle

„Transgenre“ ist eine hybride Kreuzung zwischen zwei großen Strömungen der zeitgenössischen Musik und zwei seiner wichtigsten Akteure, 2e2m (Frankreich) und zeitkratzer (Deutschland). Unter der Leitung von Pierre Roullier präsentieren die beiden Ensembles eine neue Version von Metal Machine Music (Teil 1-4.) von Lou Reed und ein neues Werk für 18 Musiker des deutschen Komponisten und Leiter der zeitkratzer Reinhold Friedl. Parallel dazu soll ein Treffen mit dem Publikum über die Kultur der geschriebenen und ungeschriebenen Musik stattfinden.

 

Marco Stroppa bei den internationalen Weingartener Tagen für Neue Musik

11- 13.10.2016 | Weingarten

Der französische Komponist Marco Stroppa ist während des gesamten 3-tägigen Festivals anwesend. Er beteiligt sich als Gesprächspartner während des Gesprächskonzerts und Diskussionen. Auch besteht immer die Möglichkeit, nach den Konzerten mit dem Komponisten über seine Werke zu diskutieren.

In vier Konzerten werden Werke des Komponisten aus unterschiedlichen Schaffensphasen aufgeführt. Damit wird ein perspektivenreicher Einblick in den Schaffensprozess ermöglicht.

Es spielt das renommierte Ensemble Orchestral Contemporain de Lyon und mehrere Solisten aus Paris und Straßburg. Alle Interpreten (mit Ausnahme von zwei Solisten) kommen aus Frankreich. Ein ausführliches Programmbuch veröffentlicht als Erweiterung und Vertiefung Texte des Komponisten zu seinen eigenen Werken sowie Aufsätze namhafter Publizisten zu den besonderen Charakteristika des Komponisten. Regelmäßig kommen Musiklehrer mit ihren Schulklassen zu den Veranstaltungen.

UM – ARS NOVA und Neue Vocalsolisten

8.10.2016 | Paris – Festival d’Île-de-France

11.2016 | Poitiers, Clermont-Ferrand – Festival Musiques Démesurées

05.2017 | Marseille – Festival les Musiques

06.2017 | Stuttgart – Summer Festival

08.2017 | Noirlac

Das Projekt „UM“ von Zad Moultaka ist eine Komposition für das französische Ensemble ARS NOVA und das deutsche Ensemble Neue Vocalsolisten Stuttgart. Beide Orchester haben ihrerseits bereits mit Zad Moultaka zusammengearbeitet. „UM“ ist eine klangliche Meditation für sieben Männerstimmen und 14 Instrumentalisten. Das Projekt soll Meditaionen und Workshops rund um Zad Moultakas Repertoire, Stimme und Elektronik beinhalten. Im Format eines Konzert, erlaubt es diese imaginierte Klangmeditation, eine Brücke zwischen der deutsch-französischen Kultur zu schlagen, indem Zad Moultaka nach der Position des Heiligen in der deutschen und französischen Konsumgesellschaft fragt.

Das Projekt ist eine Zusammenarbeit mit dem IRCAM, wo Zad Moultaka Artist in Residence ist und dem Festival d’Ile-de-France. Geplante Veranstaltungen: Comédie de Clermont-Ferrand, Festival de Musiques Démesurées, GMEM, Festival Les Musiques à Marseille, Abbaye de Noirlac und im Sommer Festival Stuttgart 2017.

La Voie de la Beauté – Festival Arabesques und Ensemble Variances

22.01.2016 | Hamburg – Festival Arabesques

Das Werk „La Voie de la Beauté“ ist eine Auftragskomposition an Thierry Pécou des Hamburger Deutsch-Französischen Kulturfestivals arabesques in Kooperation mit dem Festival d’Ambronay und in Zusammenarbeit mit der Opera de Rouen Haute-Normandie und dem Théâtre de Cournouaille, Quimper. Die Komposition für 2 Sängerinnen und Instrumentalensemble ist der Prolog zu einer Oper, die 2018 uraufgeführt werden soll. Die Konzerttournée wird u.a. nach Deutschland, Frankreich, England und Holland führen. Das Ensemble Variances soll vom Festival arabesques als artistes en résidence von 2016 bis 2018 eingeladen werden.

Unter dem Motto „Les grands ports – Heimat und Exil“ stellt arabesques 2016 Fragen zu Identität, Anderssein, Grenzen, Entfremdung und deren Überwindung in einer in Freiheit lebenden Gesellschaft. Zum Auftakt des Festivals 2016 am 22. Januar, dem Tag der Signatur des Elysée-Vertrages, wird „La Voie de la Beauté“ uraufgeführt. Mit seinem Werk erinnert er an die Verletzungen, die eine Gesellschaft durch Verfolgung und Identitätsverlust erleidet.

Zone Rouge – Mono-Mono

2. bis 22.11.2015 | Residenz
19. und 20.11.2015 | Konzert

Das Projekt sieht eine Residenz im Rahmen des Großprojekts „Zone Rouge“ vor. Zu den Gedenkfeiern anlässlich des ersten Weltkriegs entwickelt Mono-Mono mit dem Künstler François Martig und der freien Kuratorin Émilie Roi das Projekt „Zone Rouge“ (Landschaftslabor und Ort des Gedenkens). Das Projekts findet im forêt d’exception® (offizielle Auszeichnung des Waldes von Verdun) statt und setzt sich durch visuelle, akustische Künste und Architektur mit dem symbolträchtigen Ort auseinander.

Die Residenz findet im November 2015 in einer Fabrik in Consenvoye auf den Schlachtfeldern von Verdun in statt. Während drei Wochen machen sich die Klangkünstler und Komponisten mit dem Ort vertraut und haben darüber hinaus die Möglichkeit lokale Experten (Historiker, Förster etc.) zu treffen.

Ziel ist es, eine Klangkomposition zu erzeugen, die in den dortigen Architekturmerkmalen präsentiert werden. Um dieses Forschungslabor abzuschließen und die mobile Architektur Sonho einzuweihen, erscheint Mono-Mono zum Festival „La Cafetière, festival sans filtre“ am 19. oder 20. November 2015.

Ensemble Court-circuit und Musiker des Staatstheaters Cottbus im Konzert

Nach einer gemeinsamen Residenz auf Gut Siggen präsentieren das Ensemble Court-circuit Paris und Musiker des Staatstheater Cottbus das Resultat ihrer Zusammenarbeit in Konzerten am 11. und 12. Oktober im Staatstheater Cottbus und in der Maison de France in Berlin sowie am 3. November am CRR von Paris.

Bereits in der Spielzeit 2011/12 war Court-circuit Ensemble in Residence des Philharmonischen Orchesters. Seitdem verbindet beide Klangkörper eine fruchtbare Zusammenarbeit mit gegenseitigen Besuchen. Gefördert wird dieser künstlerische Aufenthalt von der Alfred Toepfer Stiftung F.V.S. und Impuls neue Musik.

Die zwei Klangkörper präsentieren Werke französischer und deutscher Komponisten der Gegenwart: In Frage von Wolfgang Rihm, Figures libres von Philippe Hurel, der für die Künstlerresidenz anwesend war, AAA von Philippe Leroux und A twilight’s song von Matthias Pintscher, unter die Leitung von Evan Christ.

Am 3. November spielt die Formation am CRR von Paris.


11. Oktober um 19 Uhr
Kammermusiksaal des Staatstheater Cottbus
Lausitzer Straße 31
03049 Cottbus

12. Oktober um 11 Uhr
Kammermusiksaal des Staatstheater Cottbus
|Schulkonzert|

12. Oktober um 20 Uhr
Maison de France
Kurfürstendamm 211
10719 Berlin

3. November um 20 Uhr
CRR Paris
14 rue de Madrid
75008 Paris

Programm:

In Frage von Wolfgang Rihm
Figures libres von Philippe Hurel
AAA von Philippe Leroux
A twilight’s song von Matthias Pintscher

Photo @ gP

Ensemble Adapter mit „HiTech, LoFi“ in der Akademie der Künste

Am 3. Oktober 2015 präsentiert das Ensemble Adapter mit seinem Projekt „HiTech, LoFi“ drei neue Werke für kleines Ensemble mit Elektronik in der Akademie der Künste.

Das Ensemble Adapter stellt mit „HiTech, LoFi“ Werke der aufstrebenden Komponisten Sascha Janko Dragićević, Aurélien Dumont und Gary Berger vor, die innovative Beiträge zur aktuellen Kammermusik mit Elektronik leisten.

In ihrem Berliner Konzert schließen sie sich mit vier Ensembles zu einem Kollektiv zusammen: Ensemble Adapter, Sonar Quartett, Ensemble Apparat und ensemble mosaik bilden einen Klangkörper, der die Balance zwischen individuellen und gemeinsamen Interessen offensiv austestet.

Für das detaillierte Programm und mehr Informationen über die Ensembles besuchen Sie die Website der Akademie der Künste: www.adk.de.


HiTech, LoFi
Ensemble Adapter

3. Oktober 2015
19 Uhr

Akademie der Künste
Hanseatenweg 10
10557 Berlin

Programm:

Sascha Janko Dragićević (D)
SAN (2015) Musik für fünf Instrumente und elektronische Klänge
Aurélien Dumont (FR)
7 Vallées (2015) für Flöte, Klarinette, Harfe, Schlagzeug und Elektronik
Gary Berger (CH)
Signal To Noise (2015) für Bassflöte, Bassklarinette, Harfe, Klavier, Schlagzeug und Elektronik

Photo @  2012 Ensemble Adapter

Konzert – Kolloquium / Festival Musica – GREAM

Das Festival Musica, das vom 17. September bis zum 3. Oktober in Straßburg stattfindet hinterfragt dieses Jahr die deutsch-französischen Beziehungen in der Musik mit einem Konzert und einem ganztägigen Kolloquium.

Am 24. September, präsentiert das Ensemble Linea unter der Leitung von Jean-Philippe Wurtz Helmut Lachenmanns Mouvement (- vor der Erstarrung) (1982-84) und bringt Corps von Raphaël Cendo mit Wilhem Latchoumia am Klavier zur Uraufführung.

Am 25. September organisiert das Experimentalstudio Labex GREAM der Universität Straßburg in Zusammenarbeit mit dem Festival Musica und Impuls neue Musik das Kolloquium „Schaffen, hören, empfinden, sich identifizieren: der deutsch-französische Dialog in der Musik heute“ in Anlehnung an die von Impuls neue Musik initiierte Gesprächsreihe „Hören wir mit anderen Ohren? Eine Entdeckungsreise in die deutsch-französische Musik“.

Zu diesem Anlass kommen Pierre Michel, Ulrich Mosch, Martin Kaltenecker, Jörn Peter Hiekel, Thierry Blondeau, Sophie Aumüller, Pavlos Antoniadis,Thomas Bruns, Raphaël Cendo, Hanspeter Kyburz, Helmut Lachenmann, Michaël Levinas, Annette Schlünz, Olivier Schneller, Pierre Strauch und Jean-Philippe Wurtz zu einem Dialog über musikalische Differenzen zwischen Deutschland und Frankreich zusammen.


Musica
17. September – 3. Oktober

Konzert
24. September 2015
20.30 Uhr
Auditorium France 3 Alsace
5 Place de Bordeaux

Ensemble Linea
Leitung, Jean-Philippe Wurtz
Piano, Wilhem Latchoumia

Helmut Lachenmann Mouvement (- vor der Erstarrung) (1982-84)
Raphaël Cendo Corps (2015) (UA)

Kolloquium
25. September 2015
8.30 Uhr bis 17.15 Uhr
Université de Strasbourg (MISHA)
5 allée du Général Rouvillois

***

Photo @ Ensemble Linea