deutsch-französisch-schweizerischer Fonds für zeitgenössische Musik

ARBEITEN KANNSTE SELBER am 1. Mai im Heimathafen Neukölln

Am 1. Mai 2016 um 20 Uhr feiert das Solistenensemble PHØNIX16 feat. Kreuser / Cailleau im Heimathafen Neukölln den Tag der Arbeit mit der Konzertinstallation ARBEITEN KANNSTE SELBER.

Das Performance-Projekt folgt dem übergeordneten Mechanismus der visuellen und akustischen Definition des Raumes: der Musikfabrik! ARBEITEN KANNSTE SELBER unternimmt den Versuch einer musikalischen Bestandsaufnahme der ökonomischen und politischen Krisen in Europa und hinterfragt das Konzert als Arbeitsprozess.

Eine Armee von Winkekatzen, Roboter-Dirigenten und präparierten Turntables treffen auf die sechs Sänger von PHØNIX16 und Kompositionen von Vinko Globokar, Olga Neuwirth und Luigi Nono.

 

 

 

Portrait Gérard Pesson

22.-24.4.16 – Saalbau Witten

Im Rahmen der Wittener Tage für neue Kammermusik 2016 vom 22. bis 24. April 2016 ist ein Portrait von Gérard Pesson geplant. Das Portrait soll mehrere neue Werke umfassen, die sich – wie ein roter Faden – durch das Festival­programm ziehen. Erstmals in Deutschland erklingt die Cantate égale pays für Stimmen, Instrumente und Live-Elektronik (mit den Gruppen Exaudi und L’Instant donné sowie Ircam). Der abendfüllende Zyklus bezieht Fundstücke sowie gesampelte Naturlaute mit ein, bewegt sich zwischen den Sparten und Spra­chen, verbindet Elemente des Musiktheaters, der Bachschen Kantatenwelt, der Kammermusik und Elek­tro­nik. Eine besondere Rolle spielen die Mischungen zwischen gesungenen und gesprochenen Partien wie auch die Übergänge zwischen vokalen, instrumentalen und elektronischen Klängen, die sich vielfältig verbinden.

Geplant sind außerdem zwei neue Werke, die im Auftrag des WDR entstehen:
ein Trio für Klarinette, Cello und Klavier (mit dem Trio Catch) sowie ein Werk für Kammerorchester (mit dem WDR Sinfonieorchester Köln, Leitung: Emilio Pomàrico), das sich auf die Oper Pastorale bezieht.

In einem Gesprächskonzert wird Pesson Auskunft über sein Leben und Werk geben, eingerahmt von kürzeren Kammermusikwerken, wie Fureur contre informe für Streichttrio, Duo Bruissant divisé für Geige und Cello sowie einer Auswahl aus dem Sextett Récréations françaises.

Maerzmusik – Festival für Zeitfragen

Drei Uraufführungen

Drei Veranstaltungen im Rahmen der MaerzMusik erkunden ganz im Sinne der diesjährigen Kernfrage nach dem Konzertformat die Beziehung zwischen Künstler, Publikum und Bühne.

„LIEBE – Ökonomien des Handelns 3“ – Musiktheater (2015/2016) UA

Erst das Geld, dann das Gesetz und schließlich – „LIEBE“. Mit diesem dritten Teil ihres Musiktheater-Projekts „Ökonomien des Handelns“ präsentieren der Experimentalfilmer Daniel Kötter und der Komponist Hannes Seidl den Abschluss ihrer Forschungen zu den Rahmenbedingungen gesellschaftlichen Handelns. Wie schon in „KREDIT“ und „RECHT“, die letztes Jahr bei MaerzMusik gezeigt wurden, experimentieren die beiden auch hier mit verschiedenen Formen dokumentarischen Erzählens in den Medien Film und Musik. Im Zentrum ihres Interesses steht dabei die Liebe nicht im romantischen Sinne einer Zweierbeziehung, sondern als gesellschaftliche Bindekraft.

LIEBE – Ökonomien des Handelns 3
Sophiensæle

Mi 16.03.2016, 20:00
Do 17.03.2016, 20:00
Fr 18.03.2016, 20:00

Im Anschluss an die Veranstaltung am 16. März
Daniel Kötter und Hannes Seidl im Gespräch mit Lydia Rilling

Daniel Kötter / Hannes Seidl Idee, Regie, Komposition, Film
Rahel Kesselring / Natalia Orendain Künstlerische Assistenz, Ausstattung Film, Bühne
Wolfram Sander Performance, Technische Leitung
Jan-Philipp Possmann Dramaturgische Beratung
Norman Thoerel Ton
Daniel Kötter / Bodil Furu Kamera
Yngve Kristiansen Produktion Honningsvag
ehrliche arbeit – freies Kulturbüro Produktionsleitung
Dank an den Blandakoret Honningsvag

 

Ensemblekollektiv Berlin – Konzert

Im Ensemblekollektiv Berlin vereinigen sich das Ensemble Adapter, das Sonar Quartett, das Ensemble Apparat und das ensemble mosaik zu einem gemeinschaftlichen Klangkörper, der auf den gewachsenen kammermusikalischen Erfahrungen der vier Formationen fußt. Diese durchaus nicht alltägliche Situation kommt hier der Musik zweier Komponisten zugute: Eduardo Moguillansky macht sich an eine „Ausmessung des Menschen“ und untersucht die akustischen Sekundäreffekte körperlicher Spielaktionen auf diversen Instrumenten und technischen Gerätschaften. Auch Timothy McCormack grundiert seine Arbeiten mit naturwissenschaftlichem Interesse: In einem neuen Werk verfolgt er die Idee, dass Klang eine Masse hat, die Luft verdrängt und als physikalisches Objekt erfahrbar ist.

Ensemblekollektiv Berlin
Haus der Berliner Festspiele, Große Bühne

Do 17.03.2016, 20 Uhr

Eduardo Moguillansky
Jardin d’Acclimatation
für großes Ensemble (2011–2016) UA

Timothy McCormack
Uns – Apparatus
für Ensemble (2013)

KARST
für großes Ensemble (2016) UA

Im Anschluss
Eduardo Moguillansky, Timothy McCormack und Samuel Stoll
im Gespräch mit Lydia Rilling (in englischer Sprache)

 

alif::split in the wall – a musical exhibition space (2016) UA

„alif::split in the wall“ ist ein Konzertexperiment, das die Prinzipien der Ausstellungspraxis Bildender Kunst und der Performance auf die musikalische Form des Konzerts überträgt: Eine Rauminstallation der japanischen Künstlerin Chiharu Shiota lässt einen pulsierenden Organismus entstehen, in dem sich Musiker*innen wie Publikum frei bewegen können. Die Komponisten Stefan Goldmann und Samir Odeh-Tamimi entfalten einen vierstündigen akustischen Erlebnisraum, der geprägt ist vom Spannungsfeld zwischen verschiedenen Aggregatzuständen der Wahrnehmung, zwischen Kontinuum und Eklat, zwischen Techno, arabischer Musikpraxis und westlicher Avantgarde, zwischen nach innen und nach außen gerichteter Aufmerksamkeit.

alif::split in the wall – a musical exhibition space (2016) UA
Radialsystem V

Fr 18.03.2016, 19 Uhr- 24 Uhr
Sa 19.03.2016, 19 Uhr – 24 Uhr

Chiharu Shiota Installation
Stefan Goldmann, Samir Odeh-Tamimi Komposition

Salome Kammer Stimme
Stefan Goldmann Live-Elektronik
Jeremias Schwarzer Blockflöten, Dirigent
Zafraan Ensemble

„Hören wir mit anderen Ohren?“ in einer zweiteiligen Hörfunk-Sendung für BR Klassik am 10. und 17. März 2016

Unsere Gesprächsreihe „Hören wir mit anderen Ohren?“  wird heute Abend um 22.05 Uhr in einer zweiteiligen Hörfunk-Sendung für BR Klassik zu hören sein!

2014 und 2015 veranstalteten wir, der Deutsch-Französische Fonds für zeitgenössische Musik „Impuls neue Musik“, in Zusammenarbeit mit dem Institut français in Berlin eine prominent besetzte 8-teilige Diskussionsreihe, in welcher der Moderator Uli Aumüller mit seinen Gesprächspartnern versuchte, den Gemeinsamkeiten und Unterschiede der deutschen und französischen Musiklandschaften auf die Spur zu kommen. Welche Bedeutung hat klassische und zeitgenössische Musik diesseits und jenseits des Rheins, wird Musik hier und dort anders gehört, bedient die Musik verschiedene Bedürfnisse und Erwartungen? Welches Repertoire kommt zur Aufführung, welche Ausbildungs- und Fördereinrichtungen gibt es? Und welche Neuerungen und Traditionen der Nachbarn wurden im eigenen Land übernommen, welche ignoriert?

Mit Brice Pauset, Komponist, Iris ter Schiphorst, Komponistin, Herbert Schneider, Musikhistoriker, Ulrich Mosch, Musikhistoriker, Mathieu Schneider, Musikhistoriker, Christian Zanesi, Ina GRM, Detlef Heusinger, Experimentalstudio des SWR, Martin Zenck, WDR, Mark Andre, Komponist, Manos Tsangaris, Komponist, Martin Kaltenecker, Musikschriftsteller , Jean-Luc Hervé, Komponist, Heiner Goebbels, Komponist, Eric Denut, Musikbeauftragter beim französischen Kulturministerium, Jörg Mainka, Hochschule für Musik Hanns Eisler, Henry Fourès, Komponist, Wolfgang Rihm, Hochschule für Musik, Karlsruhe, Pascal Dusapin, Komponist

Die Sendetermine sind:

Teil 01
Donnerstag, 10. März 2016 | 22.05 Uhr – 23.00 Uhr BR Klassik

Teil 02
Donnerstag, 17. März 2016 | 22.05 Uhr – 23.00 Uhr BR Klassik

Zum Nachlesen: forum.heimat.de/inp…

Caravaggio & Decoder – Hamburg trifft Paris am 30. Januar

Herzlich laden wir Sie zum Konzert des Pariser Ensemble Caravaggio und des Hamburger Decoder Ensemble am 30. Januar um 21 Uhr in den Resonanzraum in Hamburg ein.

Elektronische Soundwalls, zupackendes Instrumentalspiel, Vokalakrobatik und blitzende Scheinwerfer: Solche Sinneseindrücke würde man wohl eher mit der Performance einer Avantgarde-Rockband als mit zeitgenössischer Kammermusik in Verbindung bringen. Decoder und Caravaggio stehen für einen längst überfälligen Imagewandel in der Neuen Musik und sorgen mit innovativen Konzepten für einen frischen Wind in der internationalen Szene.

Die beiden Ensembles gestalten einen Konzertabend mit aufregend neuen Stücken – multimedial, energetisch und weit entfernt vom musikalischen Alltag.

Am 11. Februar ist die deutsch-französische Zusammenarbeit im Carreau du Temple von Paris zu erleben.


30. Januar 2016
21 Uhr
Resonanzraum
Feldstraße 66, Hamburg

Programm:
F1 – Alexander Schubert (UA)
New piece – Benjamin de la Fuente (UA)
5 minutes – Leopold Hurt (UA)
Mescaline – Samuel Sighicelli (UA)
Blue Cristal – Caravaggio
Cobra – John Zorn

Foto © Richard Stöhr

Pierre Boulez

Wir trauern um Pierre Boulez, der am 5. Januar in Baden-Baden im Alter von 90 Jahren verstarb.

Mit dem Ensemble Intercontemporain und dem IRCAM verbreitete er die französische Kultur über die französischen Grenzen hinweg. Wir beklagen einen Avantgardisten mit kritischer Denkweise, der Kunst im Dialog zwischen Malerei, Poesie, Architektur, Film und Musik begriff und im Dienste einer humaneren Gesellschaft stand.

Impuls neue Musik gedenkt Pierre Boulez und fühlt mit seinen Angehörigen und Freunden.

Le Voci Fuori – die Stimme von Außen

Mit dem Projekt „Le Voci Fuori“ eröffnet das ensemble cross.art am 18. Dezember um 20 Uhr die Konzertreihe Le Happy Compound Pleasures in Stuttgart. Das Konzertprogramm beinhaltet Werke der jungen Komponistengeneration Italiens, welche Erfahrungen in Deutschland und Frankreich gesammelt hat: Francesco Filidei, Clara Iannotta und Marta Gentilucci mit einer Uraufführung.

Wie prägend ist die kulturelle Heimat in der künstlerischen Arbeit? Wie machen sich Künstler der Gegenwart, die rund um den Globus reisen, studieren, arbeiten und leben diese vielfältigen Einflüsse zu eigen? Diese Dualität der Einflüsse von kultureller Heimat und globalisierter Welt untersucht das ensemble cross.art mit Werken von den drei italienischen Komponisten.


18. Dezember 2015
20 Uhr
Theaterhaus P1, Stuttgart
Siemensstraße 13
70469 Stuttgart

Programm:
Programming Pinocchio für Klavier und Elektronik von Francesco Filidei
The people here go mad. They blame the wind für Trio und 12 Spieluhren von Clara Iannotta
Über? von Marta Gentilucci (UA) mit und ohne Video von Yukihiro Taguchi
Esercizio di Pazzia für 4 Luftballons von Francesco Filidei

Foto © Joerg Hildenbrand

Klanginstallation in Verdun

Zur Eröffnung des Festivals La Cafetière, festival sans filtre am 21. November ab 18.30 Uhr weihen die Klangkünstler und Komponisten ihre erste Klanginstallation des Projekts „Zone Rouge“ ein.

Zu den Gedenkfeiern anlässlich des ersten Weltkriegs entwickelt Mono-Mono das Projekt „Zone Rouge“, das als Landschaftslabor und Ort des Gedenkens gedacht ist. Der Veranstaltungsort erlaubt eine intensive Auseinandersetzung mit dem symbolträchtigen Ort, die in Architekturmerkmalen mit Soundinstallationen konkrete Form annimmt. Diese Soundinstallationen entwickelten die Klangkünstler und Komponisten Gilles Aubry, Steve Bates, Jacob Kirkegaard, ErikM, François Martig und Jan-Peter Sonntag während ihrer dreiwöchigen Residenz auf den Schlachtfeldern von Verdun.


21. November 2015
18.30 Uhr
Markthalle von Verdun
Place du Marché Couvert
55100 Verdun

Künstler:
Gilles Aubry, Steve  Bates, Jacob  Kirkegaard, ErikM, François  Martig, Jan-Peter  E.R. Sonntag

 

Konzert mit Séverine Ballon im me Collectors Room

Anlässlich der Veröffentlichung der ersten Solo-CD „Solitude“ (AEON-Label) der Cellistin Séverine Ballon findet am Sonntag, den 15. November um 16 Uhr ein Konzert mit Cello und Elektronik inmitten der Ausstellung „Cindy Sherman – Works from the Olbricht Collection“ im me Collectors Room Berlin statt.
Séverine Ballon präsentiert zwei Werke aus ihrer jüngst veröffentlichten CD, von den Komponisten Mauro Lanza und Thierry Blondeau. Darüber hinaus werden zwei weitere Stücke in ihrer deutschen Erstaufführung zu hören sein, von den in Berlin lebenden Komponisten Wolfgang Heiniger und Aaron Einbond. Alle Stücke aus dem Programm werden von Séverine Ballon uraufgeführt und untersuchen die unendlichen Farbpaletten Ihres Instruments, dem Cello.


Release-Konzert „Solitude“ mit Séverine Ballon
15. November 2015
um 16 Uhr
Galerie me Collectors Room
Auguststraße 68
10117 Berlin

Mauro Lanza „La Bataille de Caresme et de Charnage“ (2012)
Wolfgang Heiniger „schwer“ (scannings No. 2) für Cello, Elektronik und Video (2015) (DEA)
Aaron Einbond „Xylography“ (2015) (DEA)
Thierry Blondeau „Blackbird“ (2013)

Foto © Gérard le Doudic

9. Jurysitzung: Die Entscheidung der Jury

Am 20. Oktober 2015 fand die 9. Jurysitzung des Deutsch-französischen Fonds für zeitgenössische Musik / Impuls neue Musik in Anwesenheit des Kulturbeauftragten der französischen Botschaft Emmanuel Suard und des Direktors des Bureau Export Berlin Sylvain Thollon in der Maison de France statt.

Seit mehr als 5 Jahren begleitet und finanziert Impuls neue Musik anteilig Projekte, die die Schaffung neuer Werke und die Verbreitung zeitgenössischer Musik in Frankreich und Deutschland zum Ziel haben. Im Kern Deutsch-Französisch basieren die Projekte auf dem Austausch zwischen Musikern, Werken und Ästhetiken der beiden Länder.

Dieses Jahr wurden 11 Projekte aus 18 Projektanträgen von der Jury ausgewählt. Die Jury besteht aus: Christine Fischer (Intendantin Musik der Jahrhunderte, Stuttgart), Matthias Osterwold (Klangspuren, Schwaz), Barbara Barthelmes (Musikwissenschaftlerin, und Autorin / Redaktion der Musikfestivals der Berliner Festspiele), Henry Fourès (Komponist), Frank Madlener (IRCAM), Jean-Marc Bador (Leiter von Auditorium / Orchestre national de Lyon) sowie Jens Schroth (Dramaturg an der Staatsoper im Schillertheater) und Emmanuel Hondré (Direktor des Département des concerts et spectacles von der Philharmonie de Paris), die zum ersten Mal an der Sitzung teilgenommen haben.

Am 20. Oktober vergab die Jury eine Gesamtfördersumme von 95.000 € für folgende Projekte:

  • Marco Stroppa bei den internationalen Weingartener Tagen für Neue Musik (Weingarten 2016)
  • Transgenre, Ensemble 2e2m und zeitkratzer (Paris, Marseille, Metz, Bruxelle 2016)
  • Maskerade, Le Concert Impromptu und Schlag 3 (Mindelzell, Ivry-sur-Seine, Décines 2016 und 2017)
  • UM, ARS NOVA und Neue Vocalsolisten (Paris, Poitiers, Clermont-Ferrand,  Marseille,  Stuttgart, Noirlac 2016 und 2017)
  • Démesure, Zafraan Ensemble und La Cage (Paris, Berlin 2016)
  • Entrelacs :: Geflecht, E-MEX und Proxima Centauri (Witten 2016)
  • Ein Stück, ARBEIT!, Solistenensemble PHONIX16 (Berlin 2016)
  • La Voie de la Beauté, Festival arabesques 2015 (Hamburg 2)
  • Le Voce Fuori, Ensemble cross.art, (Stuttgart 2015)
  • aufeinander zu gehen – Gegenwartsmusik aus Frankreich und Deutschland, oh ton-ensemble und Proxima Centauri (Bremen, Oldenburg 2016)
  • Zone Rouge, Mono-Mono (Meuse 2015)