Helmut Lachenmann

Komponist

Helmut Lachenmann, geboren 1935 in Stuttgart, absolvierte sein Klavierstudium bei Jürgen Uhde, die Theorie und Kontrapunkt bei Johann Nepomuk David in Stuttgart und sein Kompositionsstudium in Venedig bei Luigi Nono. 1962 tritt er erstmals als Komponist bei der Biennale Venedig und bei den Internationalen Ferienkursen für Neue Musik in Darmstadt auf. Seitdem folgten Kompositionsaufträge und Uraufführungen weltweit, Lehraufträge, Dozententätigkeiten und Meisterklassen. Er erhielt wichtige Preise und Auszeichnungen, u. a. Kulturpreis für Musik der Stadt München, Kompositionspreis der Stadt Stuttgart, Bach-Preis Hamburg, Musikpreis der Ernst von Siemens Musikstiftung, 2001 Ehrendoktorwürde der Hochschule für Musik und Theater Hannover und 2004 Royal Philharmonic Society Award London für das III. Streichquartett GRIDO, Träger des Berliner Kunstpreises und Auszeichnung mit dem „Leone d’Oro“ der Biennale di Venazia für seine Lebenswerk. 2001/2002 war Lachenmann Fellow am Wissenschaftskolleg Berlin und 2005 Composer in Residence beim Luzern Festival und an der Alten Oper Frankfurt. Lachenmann ist Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse und Mitglied der Akademie der Künste in Berlin, Hamburg, Leipzig, Mannheim und München sowie der Belgischen Akademie der Wissenschaften, Literatur und Künste. Im September 2012 wird er mit dem Commandeur des Arts et des Lettres ausgezeichnet.

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