Philippe Manoury

Komponist

Der 1952 geborene Philippe Manoury besuchte die École Normale de Musique de Paris sowie das Pariser Konservatorium und studierte unter anderem beim Schönberg-Schüler Max Deutsch, bei Gérard Condé, Michel Philippot und Ivo Malec. Ab 1981 arbeitet er beim Pariser IRCAM. In verschiedenen pädagogischen und künstlerischen Positionen arbeitet er unter anderem mit dem Ensemble intercontemporain (1983 bis 1987), am Konservatorium von Lyon (1987 bis 1997), mit dem Orchestre de Paris (1995 bis 2001), beim Festival von Aix-en-Provence (1998 bis 2000) sowie an der Scène nationale d‘Orléans (2001 bis 2003). Für seine Werke ist Philippe Manoury mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet worden, zuletzt bei den Victoires de la musique classique 2012 als Komponist des Jahres. Neben großformatigen Orchesterwerken wie dem Violinkonzert Synapse (2009) und Echo-Daimónon für Klavier, Orchester und Elektronik (2012) finden sich unter den Uraufführungen der letzten Jahre Streichquartette (Stringendo und Tensio, beide 2010) und Werke für Soloinstrumente und Elektronik (Partita I für Viola, 2007 und Partita II für Violine, 2012). Daran schließen sich in der aktuellen Saison zahlreiche Werke an: Beim Printemps des Arts in Monte Carlo bringt das Arditti Quartett im März 2013 das Emmanuel Nunes gewidmete Streichquartett Melencolia zu Gehör, das die Musiker in erweiterter Orchesterfassung im Mai 2013 in Cottbus aufführen. Ein Concerto grosso für Ensemble und Orchester kommt im Oktober 2013 in Donaueschingen zur Uraufführung. Im Dezember 2013 folgt als Ko-Auftrag von musica viva und Radio France ein Werk für zwei Klaviere und Orchester, das in München seine Uraufführung erlebt, Wiederaufnahme im Januar 2014 beim Pariser Festival Présences.

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  Die Welt nach Tiepolo – Amerika vom Ensemble KNM Berlin auf Vimeo. Das Projekt wurde von Impuls neue Musik unterstützt.

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