deutsch-französisch-schweizerischer Fonds für zeitgenössische Musik

Konzert des Ensembles KNM / Cairn im Institut Français Berlin

2014 ist das Ensemble KNM Berlin wieder zu Gast im Institut français Berlin. Am 3. April stellen sie ihre langfristige Zusammenarbeit mit dem Pariser Ensemble Cairn vor.

Die Ensembles präsentieren ein außergewöhnliches Programm der Kammermusik, das von 5 Musikern des Ensembles Cairn und 6 Musikern des KNM interpretiert wird. Obwohl sie nicht wie in Paris gemeinsam musizieren, ist das Berliner Programm doch miteinander konzipiert. Werke von Nicolas Mondon und Jérôme Combier werden so das erste Mal in Berlin zu hören sein.
Seien Sie herzlich willkommen zu den drei durch Impuls neue Musik geförderten Konzerten des KNM und seinem Gastensemble, dem Ensemble Cairn aus Paris.

Ensemble KNM Berlin :

Noir gris (2006) : Jérôme Combier
für Streichtrio

Estran, poussière grise sans nuage (2004-2005) : Jérôme Combier
für Ensemble

Ensemble Cairn :

Ne pas oublier coq rouge dans jour craquelé (moments Proust) (2010) : Gérard Pesson
für Klavier, Violine und Violoncello

Neige bagatelle (2002): Gérard Pesson
für Klavier, Gitarre und Violoncello

Ce que l’arbre tait de lui-même (2014) : Nicolas Mondon (création, commande d’état)
für Gitarre, Zarb, Klavier und Violoncello


Information und Kartenreservierung:

(Institut français Berlin, Kurfürstendamm 211, 10719 Berlin)

Tel. 030 – 885 902-0 | info.berlin@institutfrancais.de

Einlass: 19:30 Uhr | Beginn 20 Uhr

Ticketbüro: www.amiando.com/knm2014

Sophie Aumüller (geb. Schricker) bei „concert contemporain“ des Radio France

Sophie Aumüller (geb. Schricker), Leiterin des Deutsch-Französisches Fonds für zeitgenössische Musik Impuls neue Musik ist heute Abend in die Sendung „concert contemporain“ des Radio France eingeladen.

Arnaud Merlin berichtet in seiner Sendung wöchentlich über die wichtigsten Ereignisse und neusten Werke der zeitgenössischen Musik und widmet sich heute gemeinsam mit Sophie Aumüller (geb. Schricker) den deutsch-französischen Beziehungen. Die Sendung beginnt mit der Konzertübertragung aus dem Pariser Festival Présences vom 23. Februar 2014, es spielt das Berliner Sonar Quartett mit Werken von Helmut Lachenmann, Sven-Ingo Koch, Helmut Zapf und Jörg Mainka. Le concert contemporain Von Arnaud Merlin Montag, den 17. März von 20 Uhr bis 22 Uhr Die Sendung kann auf dem Player France Musique heute Abend live verfolgt werden: http://www.francemusique.fr/player Nachhören können Sie die Sendung unter folgendem Link: http://www.francemusique.fr/emission/le-concert-contemporain/re-ecouter
Auch ein Bericht über die Ensemble Variances und Resonanz auf dem Festival Présences ist hier nachzuhören.

Festival Présences 2014

Das Festival Présences von Radio France wird vom 13. bis 25. Februar in Paris stattfinden.
Das Festival, das zum 24. Mal stattfindet, ist der zeitgenössischen Musik gewidmet. Dieses Jahr setzt es seinen Fokus auf den musikalischen Dialog zwischen Paris und Berlin.

Auf dem Programm 2014 stehen 13 Veranstaltungen, davon 3 Orchesterkonzerte und 11 Kammerkonzerte.

Das Festival präsentiert Werke von insgesamt 33 Komponisten, davon 7 Uraufführungen und 11 französische Erstaufführungen.

Berlin wird durch Komponisten wie Mark Andre, Oliver Schneller, Enno Poppe, Jörg Mainka, Philipp Maintz und den in Berlin lebenden französischen Komponisten Fabien Lévy, Raphaël Cendo und Oscar Bianchi repräsentiert. Die Werke werden u.a. von den Berliner Ensembles Mosaik, Kammerensemble Neue Musik oder dem Sonar Quartett interpretiert.

Wir wollen Sie ebenfalls auf die von Impuls neue Musik unterstützten Projekte aufmerksam machen: Die französische Erstaufführungen des Werks „Après tout“ von Fabien Lévy am 15. Februar, das gemeinsame Konzert der Ensembles Variances und Resonanz am 22. Februar, der musikalischer Austausch zwischen den Ensembles CAIRN und KNM am 23. Februar sowie die von Rodolphe Bruneau-Boulmier geleitete Diskussionsrunde am 15. Februar in Anwesenheit der Komponisten Geoffroy Drouin, Raphaël Cendo, Philippe Manoury und der Leiterin des Deutsch-Französischen Fonds für zeitgenössische Musik Sophie Schricker.

Mehr Informationen finden Sie unter: http://sites.radiofrance.fr/chaines/formations/presences/

Impuls Konzert : Rêves Parties / Turbulences / Ensemble intercontemporain

Das Ensemble Intercontemporain lädt vom 7. – 09. Februar zum zweiten der insgesamt drei Wochenenden « Turbulences » in die Cité de la musique ein.

Das Wochenendfestival wird von Mathias Pintscher geleitet und steht unter dem Motto
« Nouvelle(s) direction(s) »
.

Eröffnet wird das Wochenende mit einer noch nie gehörten Version von Schuberts Winterreise. Der Bariton Georg Nigl und der Pianist Andreas Staier interpretieren das Werk, das mit Johan Simons  Regieleitung, Michaël Borremans Bühnenbild und Mark Andres extra komponierten AZ  neu ausgelegt wird.

Am Samstag steht die Begegnung verschiedener Stile und Epochen auf dem Programm: Giovanni Gabrieli trifft Marco Stroppa, Charles Ives oder John Cage; Robert Schumann dialogisiert mit Anton Webern; und Karol Szymanowski antwortet auf Igor Stravinsky, Maurice Ravel, Bernd Alois Zimmermann und Mauricio Kagel.

Sonntag treffen sich die Namensvetter Wolfgang Rihm mit seinem Werk Tutuguri und Wolfgang Amadeus Mozart mit der Serenade für Bläser.

Cité de la musique
221 avenue Jean-Jaurès
75019 Paris
+33 1 44 84 44 84
www.citedelamusique.fr
contact@cite-musique.fr

Mehr Informationen finden Sie hier.

Apéro 8 – Raphaël Cendo

Das letzte „apéro-Konzert“ der Reihe „Apéro 1-8“  findet am 12. Dezember 2013 im vierten Stock der Maison de France in Berlin statt und ist dem französischen Komponist Raphaël Cendo gewidmet.

Die Musiker des KNM interpretieren für dieses letzte Konzert drei Werke von Raphaël Cendo. Der französische Komponist, der sich mittlerweile in Berlin etabliert hat, ist ein ehemaliger Schüler der école normale de musique und des Conservatoire national supérieur Paris. Von 2003 bis 2006 studierte er Komposition Muikinformatik am IRCAM.  Seine Musik ist einerseits von Komponisten wie Fausto Romitelli oder Philippe Manoury, aber auch von Spektral- und Popmusik beeinflusst. Zusammen mit Franck Bedrossian hat er den Begriff der „musique saturée“ geprägt. Zuletzt wurde sein Werk „Registre des lumières“ beim Festival in Donaueschingen uraufgeführt.

Das Programm der Saison 2013 ist inspiriert vom Titel „Ein Amerikaner in Paris“ von George Gershwin: Begeben Sie sich auf eine Tour de France der Musik, entdecken Sie lokale Charakteristika einer Komposition, verschiedene musikalische Identitäten sowie die von dem Land ausgehende Faszination.

 

PROGRAMM :

In Vivo (2008-11)
für Streichquartett

Décombres (2006)
für Kontrabassklarinette und  Elektronik

Furia (2009)
für Klavier und Violoncello

 

Präsentation : Sophie Schricker

Musiker: KNM Berlin
Theo Nabicht – Kontrabassklarinette, Frank Gutschmidt – Klavier, Ekkehard Windrich – Violine, Emily Yabe – Violine, Kirstin Maria Pientka – Viola, Cosima Gerhardt – Violoncello

Donnerstag 12 Dezember um 18:00 Uhr | Eintritt + Apéritif : 6 €

(Institut Français Berlin, Kurfürstendamm 211, 10719 Berlin)

 

Informationen zur Reservierung: Tel. 030 – 885 902-0 | info.berlin@institutfrancais.de

Einlass ab 17:30 Uhr

Foto : Raphaël Cendo © Jean Radel

 

 

Apéro 7 – Tristan Murail

Das Konzert am 7. November ist der französischen Komponist Tristan Murail gewidmet.

Beim 7. Apéro-Konzert interpretieren Musiker des KNM vier Werke des französischen Komponisten. Tristan Murail lehrt seit 2012 am Mozarteum in Salzburg und ist neben Gérard Grisey und Georg Friedrich Haas einer der Hauptvertreter der Spektralmusik.

Die Programmgestaltung dieser Saison « apéro 1-8 » greift den Titel von George Gershwins „Ein Amerikaner in Paris“ auf: Es geht um musikalische Wanderschaften, lokale Bedingungen, die das Komponieren ermöglichen, Faszination, die von einem Land ausgeht und um musikalische Identitäten.

PROGRAMM

Les Ruines circulaires (2006) für Klarinette und Violine

Garrigue (2008) für Bassflöte, Viola, Violoncello und Schlagwerk

Paludes (2011) für Flöte, Klarinette, Violine, Viola und Violoncello

Unanswered Questions (1995) für Flöte

Es spielen Rebecca Lenton – Flöte, Winfried Rager – Klarinette, Alexandre Babel – Schlagzeug, Steffen Tast – Violine, Nikolaus Schlierf – Viola, Cosima Gerhardt – Violoncello.

Moderation: Margarete Zander

Donnerstag, dem 7. November um 18.00 Uhr | Eintritt: 6 € (inkl. Aperitif) in der Maison de France/Abendkasse ab 17.30 Uhr

(Institut français Berlin, Kurfürstendamm 211, 10719 Berlin)

Information und Kartenreservierung: Tel. 030 – 885 902-0 und info.berlin@institutfrancais.de

Foto © David Baltzer

Sinus Ton-Festival 2013 „Frankophon!“

Vom 24. bis 26. Oktober finden die Magdeburger Tage der elektroakustischen Musik statt. Ein breittes Spektrum elektroakustischer und instrumentaler Musik aus Frankreich steht im Mittelpunkt des diesjährigen SinusTon-Festivals, das von Impuls neue Musik gefördert wird.

Anlässlich des 50. Jubiläums der Unterzeichnung des Elysée-Vertrages wendet sich das Festival-Programm unter dem Titel „Frankophon!“

Unterschiede und Gemeinsamkeiten der ästhetischen Ansätze in elektroakustischer Musik aus Frankreich und Deutschland stehen im Mittelpunkt. Interpreten und Komponisten aus beiden Ländern werden in den Konzerten des Festivals zu erleben sein.

Es stehen Werke von Bruno Mantovani, Michael Obst, Raphael Cendo, Johannes Schöllhorn, Philippe Hurel, Annette Schlünz, Stefan Keller, Gérard Pesson und Tristan Murail auf dem Programm. Es spielt u.a. das Ensemble Linea aus Straßburg.

Das ganze Programm finden Sie hier.

Foto : Ensemble Linea

Architektur der Zeit – Teil III

Am 26. Oktober um 20 Uhr präsentiert das Ensemble Berlin PianoPercussion im Werner-Otto-Saal des Konzerthauses Berlin den zweiten Teil seines Projektes  „Architektur der Zeit“.

In diesem Projekt, das von Impuls neue Musik unterstützt wird, werden die Parallelen zwischen Architektur und Musik erforscht. In insgesamt drei Konzerten in Berlin werden Musikwerke renommierter Komponisten präsentiert, die die unterschiedlichen Facetten der Wechselwirkung zwischen den beiden Künsten erhellen.

Auf dem Programm stehen Werke von Antonis Anissegos, Frank Bedrossian, Clara Iannotta, Eric Maestri und Béla Bartók.

Es spielen Prodromos Symeonidis (Klavier, Werkeinführung), Sawami Kiyoshi , und Ya-ou Xie (Klavier), Adam Weisman und Matthias Buchheim(Schlagzeug) sowie Franka Herwig (Akkordeon).

Das ganze Programm finden Sie hier.

Festival CRAK

Das Festival CRAK findet vom 26. bis zum 29 September 2013 in Eglise Saint-Merry (Paris) statt.

2013 arbeiten zwei Ensembles für improvisierte Musik , Splitter Orchester und ONCEIM,  zusammen zum Thema „improvisierte deutsch-französische musikalische Begegnung“

Die Ensembles ONCEIM und Splitter haben sich unabhängig voneinander in den Jahren 2009 in Berlin (Splitter) bzw. 2011 in Paris (ONCEIM) gegründet. Da ihre musikalischen Vorstellungen sich ähneln, haben sie sich zu einer Kooperation entschlossen. Sie möchten ihre ästhetischen Vorstellungen und Methoden  vergleichen und gemeinsam neue musikalische Wege zu beschreiten. Das Ensemble ONCEIM wurde auf Initiative von Babbel, die darüber hinaus das Festival CRAK in der Kirche Saint Merry (Paris) organisieren, gegründet.

Auf dem Programm stehen Konzerte mit Musikern aus den beiden Ensembles und eine Debatte zum Thema „Improvisation in den großen Orchestern“.

Das ganze Programm finden Sie hier. (auf Französisch)

7. Jurysitzung : Die Entscheidung der Jury

Am 11. Oktober 2013 fand die 7. Jurysitzung des Deutsch-französischen Fonds für zeitgenössische Musik / Impuls neue Musik im Haus der Berliner Festspiele in Anwesenheit des Kulturbeauftragten der französischen Botschaft Emmanuel Suard statt.

Dieses Jahr wurden 14 Projekte aus 28 Projektanträgen von der Jury ausgewählt.

Am 11. Oktober vergab die Jury eine Gesamtfördersumme von 99.979,40 € für folgende Projekte:

  • Rencontre Ensemble Court-circuit / Stadttheater Cottbus, Ensemble Court-circuit (Cottbus / Bremen / Paris 2014)
  • 50 ans Royaumont, Fondation Royaumont (Asnières sur Oise 2014)
  • Registre des lumières: concert de Raphael Cendo, IRCAM (Köln / Paris 2013/2014)
  • Wittener Tage für neue Kammermusik 2014, Kulturforum Witten (Witten 2014)
  • Bläsertrio „Trigger“, Going Underground (Alb-Donau Kreis / Berlin / Stuttgart / Périgueux / Le Bugue / Vézère 2014)
  • Festival The Look of Sound, Tritonus e.V. (Bremen 2014)
  • Umlaut Festival, Umlaut Records (Paris / Berlin 2013)
  • 27. Tage Neue Musik Weimar: Frankreich – Deutschland, Klang Projekte Weimar (Weimar 2014)
  • Opus XXI, Hochschule für Musik und Theater Hamburg / Association Opus XXI (Schloss Salem / Bregenz 2014)
  • HiTech, LoFi, Ensemble Adapter (Berlin / Paris 2014)
  • New Forum Jeune Création, Grame (Berlin / Anvers / Lyon 2014)
  • Projet KNM/Cairn, Ensemble KNM / Ensemble Cairn (Berlin / Paris 2014)
  • Eine Bigband und ihr Nachspiel, Unitedberlin (Berlin / Paris 2014)
  • Faithful ! II – Treue und Verrat der musikalischen
    Interpretation, x-traxt-production e.V. (Berlin 2014)

Foto © Lucile Poulteau