deutsch-französisch-schweizerischer Fonds für zeitgenössische Musik

III. Teil der Gesprächsreihe „Hören wir mit anderen Ohren?“ Institut français

am 4. November um 19 Uhr findet die nächste Veranstaltung unserer Reihe „Hören wir mit anderen Ohren? Eine Entdeckungsreise in die deutsch-französische Musik“ statt.

Der 3. Teil widmet sich dem Thema: 1945 – 2014: Elektroakustische Musik diesseits und jenseits des Rheins

Kurz nach dem 2. Weltkrieg begann der Komponist und Toningenieur Pierre Schaeffer in den Studios des Französischen Rundfunks an einer Musik zu arbeiten, die nur mit den technischen Möglichkeiten der Klangmanipulation auf der Grundlage „konkreter“ Geräuschaufnahmen auf Schallplatte und später mit Tonbandgeräten entstand. Daraus entstand 1958 die Groupe de Recherches musicale (GRM), die bis heute fortbesteht. 1951 wurde auch auf der anderen Seite des Rheins ein Studio für elektronische Musik in den Kölner Räumen des WDR gegründet. 1977 folgte in Paris die Eröffnung des IRCAM – der weltweit wohl größten Forschungseinrichtung für den Einsatz elektronischer und digitaler Techniken. 1971 nahm das „Experimentalstudio der Heinrich-Strobel-Stiftung“ in Freiburg seinen Betrieb auf. Liest man die Selbstdarstellungen dieser Institutionen im Bereich Neuer Musik und Elektroakustik, fühlt man sich oft in den Anfang des 19ten Jahrhunderts zurückversetzt und an die musikästhetischen Ideen von E.T.A. Hoffmann oder Héctor Berlioz erinnert. Hoffmann etwa fabulierte über den „Wunderraum der Klänge“ (bei Beethoven), der seine Zuhörer in ein „akustisches Zauberreich“ entführe, das er auch mit religiösen, transzendentalen Qualitäten ausstattete. Ähnliche Begriffe verwenden die elektroakustischen Studios noch heute – vielleicht weil sie 200 Jahre nach Hoffmann und Berlioz, 100 Jahre nach Wagner hoffen, deren musikalische Träume mit den unendlichen Möglichkeiten neuester Klangtechnologie einlösen zu können. Aber besteht tatsächlich noch ein Spielraum für neue Klänge oder gar Klangwelten, besteht die Notwendigkeit für ein neues Hören? – Und überhaupt: Haben Franzosen und Deutsche in Sache elektroakustischer Musik andere Ohren, bei deren Erfindung die Franzosen die Nase eindeutig vorne hatten?

Gesprächspartner: Christian Zanési, Ina GRM; Detlef Heusinger, Experimentalstudio des SWR

Konzept: Uli & Sophie Aumüller.

Moderation: Uli Aumüller.

Die Veranstaltung findet auf Deutsch statt, Konsekutivübersetzung ins Französische.

 

Institut Français Berlin,
Kurfürstendamm 211 ,
10719 Berlin

Eintritt: 6 € /erm. 4 € ,

Abendkasse und Bar: ab 18.30 Uhr

 

Information und Kartenreservierung:
Tel. 030 – 885 902 45 oder reservations@impulsneuemusik.com
www.impulsneuemusik.com

 

Eine Reihe von Impuls neue Musik in Kooperation mit Institut Français und Ensemble KNM Berlin.

Mit Dank an die Medienpartner RBB Kulturradio und taz.

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Wolfgang Rihm wurde mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik ausgezeichnet

Der deutsche Komponist Wolfgang Rihm, 1952 in Karlsruhe geboren, wurde mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik ausgezeichnet. Der Orden wurde ihm in Berlin am 7. Oktober 2014 vom Bundespräsidenten Joachim Gauck überreicht.


Wolfgang Rihm gehört genauso wie Helmut Lachenmann oder Mauricio Kagel zu den  bedeutensten lebenden Komponisten Deutschlands und seine sind oft Teil der von Impuls gefördeten Projekte.

Wolfgang Rihm studierte in Karlsruhe und Freiburg im Breisgau, unter anderem bei Eugene Velte, Wolfgang Fortner und Karlheinz Stockhausen und hat zahlreiche Werke für Musiktheater, Orchester, Gesang und Kammermusik komponiert. Er gilt als einer der produktivsten Komponisten seiner Generation.

Momentan ist er Professor für Komposition am Konservatorium Karlsruhe. Außerdem schreibt er regelmäßig Essays über Musik und äußert sich als kritische Stimme zu kulturpolitischen Themen.

 

Photo © Universal Edition / Eric Marinitsch

50-Jähriges Jubiläum der Stiftung Royaumont

50-Jähriges Jubiläum der Unterstützung von zeitgenössischer Musik im Kloster Royaumont.

Anlässlich des 50-jährigen Gründungjubiläums organisiert die Stiftung Royaumont dieses Jahr ein Programm des deutsch-französischen Austauschs.

Das Ensemble Recherche wird am 27. September im Rahmen der Veranstaltung „Nuit de la création“  an „Here the deities approve“ teilnehmen. 25 Kompositionen von Komponisten, die mit Royaumont in Verbindung stehen, werden dargeboten. Dieser Tag bildet den Kern der 50-jährigen Jubiläumsfeier.

Die Stiftung gibt sowohl dem Ensemble Recherche, als auch den neuen Vokalsolisten und dem Quatuor Diotima die Möglichkeit, an einer Session außergewöhnlicher Musik teilzunehmen: Vom 8. bis zum 28. September werden 15 jugendliche Komponisten neue Werke für die 3 Formationen schreiben, welche am Sonntag, den 28. September dargeboten werden.

Diese Veranstaltungen werden von Impuls gefördert.

 

 

Hören wir mit anderen Ohren?

Mit einer fünfteiligen Gesprächsreihe, die am 4. September im Institut Francais beginnt, widmet sich Impuls Neue Musik der Frage:

Hören wir mit anderen Ohren?
Eine Entdeckungsreise in die deutsch-französische Musik

Im letzten Jahr wurde diesseits und jenseits des Rheins 50 Jahre Elysée-Vertrag und damit 50 Jahre deutsch-französische Freundschaft gefeiert. Doch wie ist es um diese Freundschaft in der Musik bestellt ist? Gibt es ein beiderseitiges Verständnis? Hat man sich wirklich etwas zu sagen? Oder gibt es vielmehr nationale Unterschiede in der Musik? Merkwürdigerweise wird oft noch mit alten Klischees argumentiert. Musik aus Deutschland gilt als schwer und verkopft, an französischen Werken wird hier¬zulande das gut Gemachte gelobt, die écriture, das perfekte Handwerk, aber die Werke scheinen in deutschen Ohren oftmals leer zu klingen. Werden sie einfach nicht verstanden? Kann ihr Code nicht dechiffriert werden?

Woher dies alles kommt, soll in einer neuen Gesprächsreihe im Institut Français Berlin hinterfragt werden. Komponisten und Musikwissenschaftler, Programm-macher und Musikexperten werden sich über die beliebtesten Klischees, die fruchtbarsten Missverständnisse und die wichtigsten Gemeinsamkeiten unterhalten. Was war an dem Unterschied zwischen einem Cembalo und einem Clavichord so wichtig und welche Folgen hat das bis heute? Wie viel Französisches steckt in Wagner und wem gehört die elektroakustische Musik?

Die sogenannte Neue Musik ist im Wesentlichen ein Genre, das in Frankreich und Deutschland seine Wurzeln hat bzw. sich im Spannungsfeld deutsch-französischer Bezüge entwickelte. Die Gesprächsreihe wird die wichtigsten Gemeinsamkeiten und Gegensätze dieser deutsch-französischen Musikgeschichte skizzieren. Es sollen aber auch Unterschiede der Ausbildung, des Musikbetriebes, der Ästhetiken aufgezeigt werden, die eine Übersetzungsarbeit unterschiedlicher Codes von dem einen in das andere Land notwendig erscheinen lässt.

Die Abende werden von dem Filmregisseur und Autor Uli Aumüller (inpetto filmproduktion) moderiert, der soeben ein Filmportrait von Mark Andre fertiggestellt hat. Musik- und Filmbeispiele werden den Abend mit gestalten, am 21. Januar spielt das Ensemble KNM Berlin.

1. Teil am 4. September um 19 Uhr

1750 bis 1828: Die Geburtsstunde bürgerlicher Kunstmusik

Die höfische Musikkultur mit ihrem Zeremoniell, ihren Riten und Affektenlehren wird abgelöst durch eine Musik, die „tiefe Empfindungen“ und „echte Gefühle“ zeigt. Der Slogan heißt: Zurück zur Natur. Der neue Ort für diese neue Musik ist nicht mehr der Hof oder das Hoftheater, sondern der bürgerliche Konzertsaal, in dem sich neue Verhaltensweisen etablieren. Während in Deutschland dieser Wandel in Kooperation mit den adligen Führungseliten stattfindet und zu einer flächendeckenden Verbürgerlichung der Hofkultur führt, bringt in Frankreich der radikale Schnitt der Revolution eine vollständige Neustrukturierung der Musikkultur unter frühkapitalistischen Bedingungen mit sich.
Der Komponist Brice Pauset zeigt dazu am Cembalo die Unterschiede zwischen französischer und deutscher Musik.

Moderation: Uli Aumüller
Gesprächspartner: Brice Pauset, Hochschule für Musik Freiburg, Iris ter Schiphorst, Universität der Künste Berlin; Prof. Herbert Schneider, Mainz – Biografien und Fotos siehe bitte im mitgeschickten Anhang

Konzept: Uli & Sophie Aumüller
Dauer: jeweils ca. 90 Minuten
Die Veranstaltung findet auf Deutsch statt, Konsekutivübersetzung ins Französische.

Institut Français Berlin
Kurfürstendamm 211
10719 Berlin

Eintritt: 6 € /erm. 4 €
Abendkasse und Bar: ab 18.30 Uhr

Information und Kartenreservierung:
Tel. 030 – 885 902 45 oder reservations@impulsneuemusik.com
www.impulsneuemusik.com

Eine Reihe von Impuls neue Musik in Kooperation mit Institut Français und Ensemble KNM Berlin.
Mit Dank an die Medienpartner RBB Kulturradio und taz.

Hören wir mit anderen Ohren?
Eine Entdeckungsreise in die deutsch-französische Musik

2. Teil: 10. Oktober, 19 Uhr
1789 – 1914: Konzertsaal und nationale Identität
Auf einem geopolitischen Fleckenteppich entstehen in Deutschland, das nur über wenige überregionale Zentren von Bedeutung verfügt, eine Fülle regionaler kultureller Aktivitäten mit Theatern, Opernbühnen und Konzertpodien, die Grundlage für die größte Theater- und Orchesterdichte bis zum heutigen Tage weltweit. Diesen Musikmarkt beliefern Komponisten, deren Bedeutsamsten im Laufe des Jahrhunderts kanonisiert werden – auch als Ikonen nationaler Identität. In Frankreich konzentriert sich das Musikleben auf die Kapitale Paris, neben London die größte Metropole Europas, deren schiere Dimension Maßstäbe setzt. Dieser einzigartige großstädtische Musikbetrieb definiert im Vergleich zu Deutschland vollkommen andere Produktionsbedingungen und Bedürfnisse.

Moderation: Uli Aumüller
Gesprächspartner: Ulrich Mosch, Université de Genève, Mathieu Schneider, Université de Strasbourg

3. Teil: 4. November, 19 Uhr
1977 – 2013: Elektroakustische Musik diesseits und jenseits des Rheins
Quo vadis „Neue Musik“? Wenn man sich die Selbstdarstellungen der großen Studios und Forschungseinrichtungen für Neue Musik und Elektroakustik diesseits und jenseits des Rheins durchliest, fühlt man sich an den Anfang des 19ten Jahrhundert zurückversetzt, als E.T.A. Hoffman über den Wunderraum der Klänge (bei Beethoven insbesondere) fabulierte und sich in ein akustisches Zauberreich entführt wähnte, das er auch mit religiösen, transzendentalen Qualitäten ausstattete. Inwieweit unterscheiden sich die zeitgenössischen Programme von den 200 Jahre alten romantischen Klangvorstellungen? Und ist wirklich noch Spielraum für neue Klänge oder gar Klangwelten, besteht die Notwendigkeit für ein neues Hören? Und überhaupt: Haben Franzosen und Deutsche andere Ohren? Denn der Einsatz von zeitgemäßer Elektronik für das Komponieren erfährt in beiden Ländern eine geradezu komplementäre Förderung.

Moderation: Uli Aumüller
Gesprächspartner: Detlef Heusinger, Experimentalstudio des SWR, Christian Zanési, Ina GRM

4. Teil: 4. Dezember, 19 Uhr
1948-2013: Musique concrète auf Deutsch
Bereits 1943 begann Pierre Schaeffer mit ersten Experimenten, auf der Basis von Originaltonaufnahmen Musik zu gestalten. Die von ihm so genannte musique concrète bildete in Frankreich mehrere Schulen aus, und noch heute kommt ein Komponist von Rang und Namen in seiner Vita ohne ein Jahr der Forschung oder Ausbildung im GRM oder IRCAM nicht aus. Michel Chion hat deren Geschichte von Anfang an als Theoretiker begleitet. In Deutschland hingegen hat diese Musik längst nicht diesen Umfang an Förderung erfahren – abgesehen von ihrer Resonanz in der Clubkultur. Helmut Lachenmann wurde berühmt, als er die Denkweisen der musique concrète auf Spieltechniken für traditionelle Musikinstrumente übertrug. Aber beruht sein Bezug auf die musique concrète nicht möglicher Weise auf einem Missverständnis? Ein produktives Missverständnis, das viele Nachahmer und Schulen gefunden hat. Darüber wird Harry Vogt, der Redakteur für Neue Musik und Festivalleiter der Wittener Tage für Neue Kammermusik aus erster Hand erzählen können. Und in dem in Berlin lebenden Komponisten Mark Andre werden aktuell beide Entwicklungen, die deutsche und die französische, vereinigt: Elektroakustik und musique concrète instrumentale.

Moderation: Uli Aumüller
Gesprächspartner: Harry Vogt, WDR, Mark Andre, Hochschule für Musik Dresden. Michel Chion, Wissenschaftskolleg

5. Teil: 21. Januar, 19 Uhr
2013 – 2050: Neue Debatten, alte Klischees
In Deutschland werden Töne laut, dass sich alles ändern müsse und sich so und so schon alles geändert hat, durch das Internet, durch veränderte Hörgewohnheiten. Die neue Musik, wie es sie einmal gab, habe abgewirtschaftet. Diskutiert werden Begriffe wie „Gehaltsästhetische Wende“, „Diesseitigkeit“, „Neuer Konzeptualis-mus“… – die Generation jüngerer Komponisten will eine neue Epoche einläuten, die Epoche nach der neuen Musik. Und in Frankreich bereitet man sich auf den Tod des alten Königs vor und es beginnt das Tauziehen, wer der neue wird, nach Boulez. Natürlich soll erst einmal alles über den Haufen geworfen werden, wofür bisher der Name Boulez steht, ein Anti-Boulezimus. Es soll also wieder tonal komponiert werden, mit sangbaren Melodien und für (und nicht gegen) das Publikum. Doch warum haben es die jungen Komponisten im jeweils anderen Land besonders schwer, aufgeführt, geschweige akzeptiert zu werden? Inwieweit ähneln sich die gegenwärtigen Diskussionen – worin unterscheiden sie sich? Wir führen dieses Gespräch mit zwei Komponisten und Kompositionslehrern aus beiden Ländern – und dem ausgewiesenen Spezialisten der Musikgeschichte und der Geschichte des Hörens in beiden Ländern Martin Kaltenecker.

Moderation: Uli Aumüller
Gesprächspartner: Manos Tsangaris, Hochschule für Musik Dresden/Münchener Biennale, Gérard Pesson, CNSMDP,  Martin Kaltenecker, Université Paris VII
Es spielt das Ensemble KNM Berlin.

Abschlusskonzert der Sommerakademie Opus XXI

Am 22. August findet das Abschlusskonzert der Sommerakademie von Opus XXI im Rahmen der Bregenzer Festspiele statt.

Gegründet im Jahr 2001 und seit 2009 von Impuls neue Musik unterstützt, bietet Opus XXI jedes Jahr einer Gruppe von 20 postgraduierten Studenten die Möglichkeit, mit einem renommierten Composer in Residence und einem erfahrenen Ensemble für zeitgenössische Musik neue musikalische Erfahrungen zu machen. Ziel der Akademie ist die Förderung und Verbreitung von zeitgenössischer Musik durch umfassende Vermittlung auf höchstem Niveau sowie durch die Vergabe von Kompositionsaufträgen an junge Komponist/innen. In einer öffentlichen Generalprobe auf Schloss Salem am 21.8.2014 sowie im Abschlusskonzert am 22.8.2014 in Bregenz werden zwei Auftragswerke, ausgewählte Stücke des Composer in Residence Michel von der Aa und weitere Stücke junger Komponist/innen aufgeführt. Ensemble in Residence ist die französische Formation l’Instant Donné.

Wir wünschen allen Teilnehmer viel Freude und Erfolg!

 

AUSSCHREIBUNG 2014

Am 29. August 2014 endet die diesjährige Antragsfrist für Impuls neue Musik. Förderwürdig sind Musikprojekte aus dem Bereich der zeitgenössischen Musik, die den Austausch von Musikern, Komponisten, Programmen, Ästhetiken beider Länder ins Zentrum des Projekts stellen. Die genauen Förderrichtlinien und das Antragsformular finden Sie hier.

Zum ersten Mal können auch Anträge für die Deutsch-Französische Musikerresidenz auf Gut Siggen eingesandt werden. Hier geht es um je ein deutsches und ein französisches Ensemble, die gemeinsam ein deutsch-französisches Programm erarbeiten wollen. Alle Informationen hier, und das Antragsformular hier.

Die genauen Förderrichtlinien für beide Anträge finden Sie unter www.impulsneuemusik.com, wo Sie auch das Antragsformular herunterladen können und alle Informationen über unsere Fonds finden. Wenn Ihr Projekt den Kriterien entspricht, schicken Sie Ihren Antrag bitte bis spätestens 29. August per Post an:

Impuls neue Musik
Sophie Aumüller
Kurfürstendamm 211
D-10719 Berlin

Es gilt der Poststempel.

Gleichzeitig muss der Online-Antrag fristgerecht versandt werden an berlin2@french-music.org.

Die nächste Jurysitzung findet am 21 Oktober 2014 statt.

Gemeinschaftliches Konzert des Ensemble Court-Circuit und des Staatsorchesters Cottbus

Anlässlich der 5-Jahres-Feierlichkeiten von Impuls neue Musik lädt das Festival de Chambord die Musiker des Ensemble Court-circuit und des Staatsorchesters Cottbus für ein gemeinschaftliches Konzert ein.
Nach einer gemeinsamen Arbeitsphase in Cottbus, gefolgt von zwei Konzerten sowie Konzerten in Paris und Berlin ist das Konzert am 8. Juli 2014 im Schloss Chambord der krönende Abschluss der diesjährigen Zusammenarbeit zwischen dem französischen und dem deutschen Ensemble.

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Dienstag, 8.Juli I 18h30 I  Hof der Kapelle I Schloss Chambord

Unter der Leitung von Evan Christ wird ein herausragendes deutsch-französisches Programm vorgestellt:

François Meïmoun
Mosaïques,
Für Klarinette und Klavier

François Meïmoun
Les pas mêlés
Für Klarinette und Klavier

Jörg Birkenkotter
Schwebende Form
Für Flöte, Klarinette, Schlagzeug, Klavier, Violine, Viola, Violoncello

Philippe Hurel
Trait d’union
Für Violine und Violencello

Enno Poppe
Schrank
Für Flöte, Oboe, Klarinette, Saxophon, Schlagzeug, Klavier, Violine, Viola, Violoncello

Musiker des Ensemble Court-circuit und des Staatsorchesters Cottbus

Informationen :
4ème Festival de Chambord,
Domaine national de Chambord,
41250 Chambord – Festival de Chambord

http://chambord.org/evenement/4e-festival-chambord/

Informationen und Reservierungen :
Tel. . 02 54 50 50 40 –
Fax. 02 54 50 50 26 –
reservations@chambord.org

 

68. Sommerliche Musiktage Hitzacker

Zwischen dem 27. Juli und dem 4. August finden die 68. Sommerliche Musiktage Hitzacker statt. Dem Festival 2013 liegt das Thema „Träume” zugrunde. Die wohl nächstliegenden Stimmen der deutschen romantischen Musik und Literatur – etwa Robert Schumann, Novalis, oder Jean Paul– werden dabei genauso gehört wie die der Träumer verwandter Sphären: Utopisten, Visionäre, religiöse Mystiker oder surrealistische Fantasten. Auf dem Programm stehen ebenfalls französische Werke wie „Appel insterstéllaire“ von Messiaen oder « Six Épigraphes antiques L 131 pour deux mains » von Debussy. Der französische Komponist Mark Andre ist während des Festivals „Composer in residence“ beim Festival. Das ganze Programm finden Sie hier Foto © Florian Graser

Cristina Rocca wird Mitglied der Jury von Impuls neue Musik Jury

Wir freuen uns, Ihnen unser neues Jurymitglied von Impuls neue Musik vorzustellen: CRISTINA ROCCA, Leiterin der Künstlerischen Planung des Orchestre National de France wird ab der kommenden Jurysitzung Eric Denut ersetzen. Cristina Rocca studiert zunächst Musikwissenschaft an der Universität von Bologna und ist im Anschluss im Bereich der künstlerischen Programmplanung zunächst am Teatro Communale in Bologna, später an der Oper von Paris tätig. Cristina Rocca hat mit dem Bornemouth Symphony Orchestra, mit dem  Orchestre philharmonique von Straßburg sowie mit dem Orchester von Cleveland gearbeitet. Seit September 2012 ist sie Leiterin der Künstlerischen Planung des Orchestre National de France. De Musikalische Leitung hat Daniele Gatti inne, mit dem sie bereits beim Orchester der Accademia di Santa Cecilia zusammenarbeitete.
Wir freuen uns, Cristina Rocca in der Jury von Impuls neue Musik willkommen zu heißen!

Deutsch-Französische Musikerresidenz auf Gut Siggen 2015

Impuls neue Musik und die Alfred Toepfer Stiftung kooperieren ab dem Jahr 2015 im Rahmen einer Deutsch-Französischen Musikerresidenz auf Gut Siggen .

Schon für unsere kommende Jurysitzung können sich deutsche und französische Musiker für einen einwöchigen künstlerischen Aufenthalt inklusive öffentlichen Abschlusskonzert in Schleswig-Holstein bewerben. Die Antragsfrist endet am 29. August 2014. Den offiziellen Ausschreibungstext finden Sie hier. Die Antragsunterlag können Sie hier herunterladen.