deutsch-französisch-schweizerischer Fonds für zeitgenössische Musik

Maskerade – Le Concert Impromptu et Schlag 3

20., 22.10.2017, | Mindelzell – Cross Opera an der Mindel

07.12.2016 | Ivry-sur-Seine

24.02.2017 | Décines

Das französische Bläserquintett Le Concert Impromptu und das deutsche Ensemble Schlag 3 möchten mit „Maskerade“ in Zusammenarbeit mit dem Berliner Komponisten Torsten Herrmann eine öffentliche Veranstaltung für junges Publikum schaffen. Drei französische Komponisten komponieren rund um das Thema Masken und beziehen sich auf die Welt der französischen und deutschen Volksmärchen. „Maskerade“ wird vom Festival für junges Publikum „Opera Kreuz an der Mindel“ in Mindelzell im Oktober 2016 produziert und wird im Anschluss im französischen Ivry-sur-Seine und Décines aufgeführt. Die pädagogische Dimension des Projekts will jungen Kindern zeitgenössische Musik näher bringen. In Workshops sollen Kinder den Prozess der Schaffung eines Musiktheater mit all seinen Komponenten entdecken: Musik (Workshop mit dem Komponisten), Dekoration (Masken basteln) und der Ablauf im Theater (Maskenchor).

 

 

aufeinander zugehen – Gegenwartsmusik aus Frankreich und Deutschland – oh ton-ensemble und Proxima Centauri

30.09.2016 | Oldenburg – Festival „25 Jahre oh ton“

7-8.12.2016 | Bremen

„aufeinander zugehen“ vereint die Ensembles Proxima Centauri und das oh ton-ensemble zu einem gemeinsamen Projekt für die Aufführung zwei Kompositionsaufträgen (Thiery Alla, Leopold Hurt) und anderer Werke in zwei Konzerten in Deutschland. Die Konzerte sollen sowohl das normale Publikum, wie auch Schulen und das Klientel von Universität bzw. Hochschule ansprechen. Der Titel ist zum Einen Referenz an das gemeinsame Projekt, ist Aufforderung generell an die deutsch-französische Zusammenarbeit. In Anbetracht der aktuellen Flüchtlingsströme besteht die Überlegung, Werke von Komponisten aus der arabischen Welt ins Programm zu nehmen. Bei der Erstellung des Programms wurde die jeweilige Repertoire- Liste der beiden Ensembles, sowie der Gedanke für das jeweilige Land maßgebliche oder typische Sichtweisen zu präsentieren, integriert.

Le Voce Fuori – ensemble cross.art mit dem Kollektiv S-K-A-M

18.12.2015 | Stuttgart – Festival Musik der Jahrhunderte

Bei Projekt des ensemble cross.art „Le Voce Fuori“ handelt es sich um einen italienisch-deutsch-französischen Schwerpunkt im Rahmen der von Stuttgarter Kollektiv S-K-A-M gegründeten Konzertreihe K-R-A-M. Künstler sind heutzutage einerseits von ihrer kulturellen Heimat und andererseits von Einflüssen der globalisierten Welt geprägt. Diese Dualität der Einflüsse finden findet cross.art in der Neue-Musik-Szene Italiens gerade sehr anziehend und originell und möchten sie durch ein Konzert thematisieren und dem deutschen Publikum näher bringen.

Sie interessieren sich besonders für diejenigen erfolgreichen jungen italienischen Komponisten, die in Deutschland und Frankreich gelebt, studiert und/oder gearbeitet haben, bzw. dies immer noch tun: sie sind „Le Voce Fuori“, die Stimmen von außen. „Le Voce Fuori“ präsentiert Werke der Komponisten Francesco Filidei, Clara Iannotta und Maurilio Cacciatore und eine Uraufführung von Marta Gentilucci

Démesure – Zafraan Ensemble und La Cage

17.-19.06.2016 | Paris – Festival Quartier d’Été

07.2016 | Berlin

Nach dem großen Erfolg der sechs ausverkauften Aufführungen von „Démesure“ im März 2015 im ehemaligen Stummfilmkino Delphi in Berlin-Weißensee (Förderung Impuls – CA8) wurde die Produktion jetzt zum Festival Paris Quartier d’Été 2016 eingeladen. Zudem haben sich weitere Veranstalter sehr interessiert gezeigt. Im Zuge dessen streben das Zafraan Ensemble und La Cage unbedingt eine Wiederaufnahme an, um diese außergewöhnliche Produktion am Ort ihrer Entstehung auch den Teilen der interessierten Öffentlichkeit zu zeigen. Direkt im Anschluss ist zudem eine kleine Tour geplant, die in Paris beginnt, um dort dem französischen Publikum die Gelegenheit zu geben, diese ungewöhnliche Form zeitgenössischen Musiktheaters zu erleben.

 

Entrelacs :: Geflecht – E-MEX-Ensemble und Proxima Centauri

23.01.2017 | Köln

27.-28.01.2017 | Berlin

31.01.2017 | Gradignan

2.2.2017  | Paris

 

Proxima Centauri und E-MEX, ein französisches und ein deutsches Neue-Musik-Ensemble, knüpfen an eine bewährte Zusammenarbeit an und vereinen sich im Projekt „Entrelacs :: Geflecht“, um sechs Auftragswerke namhafter Komponist/inn/en uraufzuführen: Henry Fourès und Michael Obst schreiben für eine aus beiden Ensembles bestehende Besetzung, beide Ensembles beauftragen darüber hinaus je zwei weitere Komponist/inn/en aus ihren Ländern. In vier Konzerten an repräsentativen Stätten (Bordeaux, Paris / Köln, Berlin), mit Einbeziehung elektronischer, multimedialer und lichttechnischer Mittel, wird ein breites Spektrum aktueller Musik dargeboten, das neueste ästhetische Ansätze aus beiden Ländern wie auch vielfältige Querverbindungen vorstellt. Die konkreten Ziele des Projekts sind die Vertiefung der Zusammenarbeit beider Ensembles zur Aufführung zweier neuer Werke, die Erweiterung des Repertoires um gewichtige Werke, neue Erfahrungen mit den Komponisten und Perspektiven für künftige Projekte zu entwickeln. Dem Publikum wird ein aktuelles, repräsentatives, breitgefächertes Panorama der neuen Musik beider Länder vorgestellt.

 

 

Transgenre – Ensemble 2e2m und zeitkratzer

18.05.2016 | Paris – Festival Extension

21.05.2016 | Marseille – Festival les Musiques

11.2016 | Paris, Metz, Bruxelle

„Transgenre“ ist eine hybride Kreuzung zwischen zwei großen Strömungen der zeitgenössischen Musik und zwei seiner wichtigsten Akteure, 2e2m (Frankreich) und zeitkratzer (Deutschland). Unter der Leitung von Pierre Roullier präsentieren die beiden Ensembles eine neue Version von Metal Machine Music (Teil 1-4.) von Lou Reed und ein neues Werk für 18 Musiker des deutschen Komponisten und Leiter der zeitkratzer Reinhold Friedl. Parallel dazu soll ein Treffen mit dem Publikum über die Kultur der geschriebenen und ungeschriebenen Musik stattfinden.

 

Marco Stroppa bei den internationalen Weingartener Tagen für Neue Musik

11- 13.10.2016 | Weingarten

Der französische Komponist Marco Stroppa ist während des gesamten 3-tägigen Festivals anwesend. Er beteiligt sich als Gesprächspartner während des Gesprächskonzerts und Diskussionen. Auch besteht immer die Möglichkeit, nach den Konzerten mit dem Komponisten über seine Werke zu diskutieren.

In vier Konzerten werden Werke des Komponisten aus unterschiedlichen Schaffensphasen aufgeführt. Damit wird ein perspektivenreicher Einblick in den Schaffensprozess ermöglicht.

Es spielt das renommierte Ensemble Orchestral Contemporain de Lyon und mehrere Solisten aus Paris und Straßburg. Alle Interpreten (mit Ausnahme von zwei Solisten) kommen aus Frankreich. Ein ausführliches Programmbuch veröffentlicht als Erweiterung und Vertiefung Texte des Komponisten zu seinen eigenen Werken sowie Aufsätze namhafter Publizisten zu den besonderen Charakteristika des Komponisten. Regelmäßig kommen Musiklehrer mit ihren Schulklassen zu den Veranstaltungen.

UM – ARS NOVA und Neue Vocalsolisten

8.10.2016 | Paris – Festival d’Île-de-France

11.2016 | Poitiers, Clermont-Ferrand – Festival Musiques Démesurées

05.2017 | Marseille – Festival les Musiques

06.2017 | Stuttgart – Summer Festival

08.2017 | Noirlac

Das Projekt „UM“ von Zad Moultaka ist eine Komposition für das französische Ensemble ARS NOVA und das deutsche Ensemble Neue Vocalsolisten Stuttgart. Beide Orchester haben ihrerseits bereits mit Zad Moultaka zusammengearbeitet. „UM“ ist eine klangliche Meditation für sieben Männerstimmen und 14 Instrumentalisten. Das Projekt soll Meditaionen und Workshops rund um Zad Moultakas Repertoire, Stimme und Elektronik beinhalten. Im Format eines Konzert, erlaubt es diese imaginierte Klangmeditation, eine Brücke zwischen der deutsch-französischen Kultur zu schlagen, indem Zad Moultaka nach der Position des Heiligen in der deutschen und französischen Konsumgesellschaft fragt.

Das Projekt ist eine Zusammenarbeit mit dem IRCAM, wo Zad Moultaka Artist in Residence ist und dem Festival d’Ile-de-France. Geplante Veranstaltungen: Comédie de Clermont-Ferrand, Festival de Musiques Démesurées, GMEM, Festival Les Musiques à Marseille, Abbaye de Noirlac und im Sommer Festival Stuttgart 2017.

La Voie de la Beauté – Festival Arabesques und Ensemble Variances

22.01.2016 | Hamburg – Festival Arabesques

Das Werk „La Voie de la Beauté“ ist eine Auftragskomposition an Thierry Pécou des Hamburger Deutsch-Französischen Kulturfestivals arabesques in Kooperation mit dem Festival d’Ambronay und in Zusammenarbeit mit der Opera de Rouen Haute-Normandie und dem Théâtre de Cournouaille, Quimper. Die Komposition für 2 Sängerinnen und Instrumentalensemble ist der Prolog zu einer Oper, die 2018 uraufgeführt werden soll. Die Konzerttournée wird u.a. nach Deutschland, Frankreich, England und Holland führen. Das Ensemble Variances soll vom Festival arabesques als artistes en résidence von 2016 bis 2018 eingeladen werden.

Unter dem Motto „Les grands ports – Heimat und Exil“ stellt arabesques 2016 Fragen zu Identität, Anderssein, Grenzen, Entfremdung und deren Überwindung in einer in Freiheit lebenden Gesellschaft. Zum Auftakt des Festivals 2016 am 22. Januar, dem Tag der Signatur des Elysée-Vertrages, wird „La Voie de la Beauté“ uraufgeführt. Mit seinem Werk erinnert er an die Verletzungen, die eine Gesellschaft durch Verfolgung und Identitätsverlust erleidet.

Zone Rouge – Mono-Mono

2. bis 22.11.2015 | Residenz
19. und 20.11.2015 | Konzert

Das Projekt sieht eine Residenz im Rahmen des Großprojekts „Zone Rouge“ vor. Zu den Gedenkfeiern anlässlich des ersten Weltkriegs entwickelt Mono-Mono mit dem Künstler François Martig und der freien Kuratorin Émilie Roi das Projekt „Zone Rouge“ (Landschaftslabor und Ort des Gedenkens). Das Projekts findet im forêt d’exception® (offizielle Auszeichnung des Waldes von Verdun) statt und setzt sich durch visuelle, akustische Künste und Architektur mit dem symbolträchtigen Ort auseinander.

Die Residenz findet im November 2015 in einer Fabrik in Consenvoye auf den Schlachtfeldern von Verdun in statt. Während drei Wochen machen sich die Klangkünstler und Komponisten mit dem Ort vertraut und haben darüber hinaus die Möglichkeit lokale Experten (Historiker, Förster etc.) zu treffen.

Ziel ist es, eine Klangkomposition zu erzeugen, die in den dortigen Architekturmerkmalen präsentiert werden. Um dieses Forschungslabor abzuschließen und die mobile Architektur Sonho einzuweihen, erscheint Mono-Mono zum Festival „La Cafetière, festival sans filtre“ am 19. oder 20. November 2015.