deutsch-französisch-schweizerischer Fonds für zeitgenössische Musik

Ickelsamers Alphabet

Liquid Penguin Ensemble

03.14-04.14 | Saarbrücken

Auf der Grundlage von Valentin Ickelsamers „Ain Teütsche Grammatica“ (1527), in welchem dieserdetailliert das Bilden von Buchstabenlauten erklärt, entwickeln wir eine MusiktheaterPerformance, die sich mit dem Berührungspunkt von Sprache und Musik befasst. Gleichzeitig wird die Vielfältigkeit der Klangfarbe, die erzeugen werden könnten. Wir sammeln dieses Klangmaterial zunächst zusammen mit weiteren deutschen und französischen InstrumentalistInnen und PerformerInnen. Aus den Erfahrungen und dem Material der Recherche- und ersten Probenphase werden vom Komponisten Stefan Scheib die konkreten musikalischen Kompositionen entwickelt.

 

Is it this ?

New Music Ensemble

2013|Paris          2014|Berlin

Durch die Teilnahme an den Ferienkursen für Neue Musik in Darmstadt hatten die Mitglieder von Soundinitiative die Möglichkeit die neuen Werke von Steen-Andersen und Schubert mitzuerleben. Durch diese Möglichkeit stieg die Motivation für die Realisierung dieses Projektes. Soundinitiative hat schon 2012 für das Stück „Amid“ mit Steen-Andersen zusammengearbeitet. Diese außerordentliche Zusammenarbeit hat auch zu der Wiederaufnahme dieses Stückes geführt. Vor allem das Treffen mit dem jungen deutsche Komponisten Alexander Schubert, der noch nie in Frankreich gespielt wurde, inspirierte das Ensemble sehr, da er sehr innovative, elektronische Musik komponiert, die perfekt zu dem Programm „Is it this?“ passt.

Lunch & After work Konzert „Apéro-Konzerte“

KNM Berlin

März-Dezember 2013|Berlin

Die Konzertreihe „lunch & after work Konzerte“ wurde 2012 mit den Modulen „apéro 1-9“ im Institutfrançais Berlin und „Musik als Dialog 1-3“ in der Kapelle der Versöhnung durchgeführt. 2013 wollen wir diese erfolgreiche Reihe „apéro“ weiterführen. Sieben moderierte, kurze Konzerte zur Feierabendzeit sollen diesmal allerdings durch ein abschließendes Abendkonzert ergänzt werden. Die Programmgestaltung für die apéro Saison 2013 greift den Titel von George Gershwins „Ein Amerikaner in Paris“ auf: Es geht um musikalische Wanderschaften, lokale Bedingungen, die das Komponieren ermöglichen, Faszination, die von einem Land ausgeht und um musikalische Identitäten. Die Reihe „apéro“ soll dann 2013 abgeschlossen werden.

Das Programm hier.

Resonanz-Variances

Ensemble Variance

6.02.14| Metz     Herbst 2014 |Hamburg


Die beiden Musikensembles Variances (Rouen) und Resonanz (Hamburg) sind zwei auf zeitgenössische Musik spezialisierte Ensembles. In diesem Projekt finden sich diese beiden Ensembles zusammen, um ein zweifaches Komponistenporträt zu gestalten. Die Komponisten Thierry Pécou, Frankreich, und Moritz Eggert, Deutschland werden jeweils ein neues Werk schreiben, an dessen Aufführung beide Ensembles beteiligt sind. Das Programm wird zum einen die beiden Komponistenpersönlichkeiten, zum anderen jedes Ensemble als eigenen Klangkörper präsentieren.

Bei dieser Begegnung von zwei Ensembles – deren ähnlich klingende Namen Resonanz und Variances sogleich auffallen – handelt es sich um ein Uraufführungsprojekt und zugleich einen sich zwischen Frankreich und Deutschland bewegenden künstlerischen Austausch.

Seit zwei Spielzeiten führt das Ensemble Variances eine rege Konzerttätigkeit in Lothringen durch. Die Konzerte werden von dem Kultur- und Veranstaltungszentrum „Arsenal de Metz – Metz en Scènes“, in dem der Komponisten Thierry Pécou „Composer in residence“ für zwei Spielzeiten ist, organisiert. Das Kultur- und Veranstaltungszentrum „Arsenal“ und Thierry Pécou entwickelten gemeinsam die Idee, einen deutsch-französischen Austausch ins Leben zu rufen, der sich zeitgenössischer Musik in beiden Ländern widmet und über den musikalischen Aspekt hinaus auch der menschlichen Begegnung dienen sollte. Als Partner auf deutscher Seite konnten das Ensembles Resonanz und der Komponist Moritz Eggert gewonnen werden.

Das deutsche Ensemble Resonanz wird aus Streichern, das französische Ensemble Variances aus Bläsern und einem Schlagwerk zusammengesetzt sein, sodass jedes Ensemble einen ganz eigenen Klangcharakter darstellt. Bei den geplanten Uraufführungen handelt es sich um zwei ca. 20-minütige Werke, die eigens für dieses Projekt geschrieben wurden und bei deren Aufführung beide Ensembles mitwirken werden. Die zugrunde liegende Idee besteht nicht darin, ein großes, neues Ensemble zu schaffen, sondern einen Dialog von zwei unterschiedlichen Klangkörpern herbeizuführen.

Das Projekt „Resonanz-Variances“ hingegen schlägt den Weg zurück zur Musik und zum konzentrierten Zuhören ein.

Das ganzes Programm hier.

Correspondances

Centre national de création musicale, La muse en circuit

10.2012-10.2013 | Alfortville, Prossingen

Die Idee für ein „Hör-spiel“ über den Begriff der „Korrespondenz“  von Elisabeth Gutjahr (Deutsche Theaterautorin) und Henry Fourès (französischer Komponist und Autor) versteht sich als ein akustisches Abenteuer, das seine Tiefe in der Unschuld eines Spieles findet, bei dem sich der Sinn in die Zeichnung einer Landschaft bindet, löst, abschweift und verliert, wie ein akustisches Palimpsest.

Durch das Üben des Lesens, Schreibens und dem Denken, wissen wir oft nicht wer liest, schreibt oder denkt. Französisch und Deutsch betreibt man entweder bis zum Perfektionismus oder man belässt es beim Stammeln. Im Sprachfluss wird Lapsus zu Versprecher: in dieser Korrespondenz über die Korrespondenz bilden Schrift und Denken mehrere Sinnebenen wie ein Looping der Abstraktion.

Portrait Allain Gaussin

Förderkreis für Neue Musik Heilbronn

16.11.2012|Heilbronn

Portraitkonzert des französischen Komponisten und Dichters Allain Gaussin durch deutsche Musiker in Anwesenheit des Komponisten. Am Freitag, 16. November 2012 um 20 Uhr wird der französische Komponist und Dichter Allain Gaussin, Schüler von Olivier Messiaen, präsentiert. Das Konzert trägt den Namen „Ogive“.

Vorgesehen sind verschiedene Werke von Gaussin :

Tokyo-City (2008) Gedicht, Klavier

Satori (1998) Gedicht, Klarinette

Ogive (1992) Gedicht, Transkription für Violine und Klavier (UA)

Arcane (1988) Gedicht, Klavier

Chakra (1984) Gedicht, Streichquartett

Die Interpreten sind Frank Gutschmidt (Klavier), Ib Hausmann (Klarinette) und das Sonar Quartett Berlin. Allain Gaussin wird seine Gedichte vortragen.

In der Bewegung

Ensemble Alternance

06.2013|Bremen, Paris, Chambord, Ivry

Dieses Projekt besteht aus einer Vielzahl an Elementen. Dazu zählen ein Auftragswerk für Philippe Maintz, die Aufführung des Ensemblerepertoires (französische Komponisten in Deutschland – Raphaël Cendo, Pierre Boulez, Mark Andre… oder Deutsche in Frankreich – Helmut Lachenmann, Philippe Maintz, Hans Thomalla), der Aufenthalt eines Komponisten (Philippe Maintz) während der Konzerte auf dem Gelände des Château de Chambord (Bremen, Chambord, Ivry).

In Bremen ist das von Impuls unterstützte Projekt mit dem Fernsehmusikforum 2013 Bremen verbunden. Die Produktion von Philippe Maintz ist durch Gedichte von Rainer Maria Rilke ergänzt. Der französischen Schauspieler Lambert Wilson wird die Gedichte lesen.

In Ivry und Paris wird das Projekt ein Teil von dem pädagogisches- und Bildungsprogramm 2013 sein. Dieses Programm ist jedes Jahr mit dem Ensemble und die Conservatoires de Paris (und Einzugsgebiet von Paris) entwickelt.

Rein musikalisch gesehen geht es um einen Vergleich von Werken junger Komponisten mit denen von bedeutenden Künstlern wie Pierre Boulez und Helmut Lachenmann.

 

Trawl by Philipp Maintz from Ensemble Alternance on Vimeo.

Working with Helmut Lachenmann from Ensemble Alternance on Vimeo.