deutsch-französisch-schweizerischer Fonds für zeitgenössische Musik

Glossolalia

HYOID
16.05 | Hamburg       6.06 | Paris

Im Rahmen des Projektes « GLOSSOLALIA » möchte das Duo HYOID selten gespielten Werken eine Plattform bieten. Neben Werken von bekannten Komponisten wie Aperghis, Saariaho und Scelsi möchte das Duo HYOID in seinem neuen Programm das Hauptaugenmerk auf junge Komponisten lenken. Es wird Stücke von Simon Steen-Andersen (Dänemark) und Sivan Cohen-Elias (Israel), die beide in Deutschland leben, interpretieren. In ihr Programm werden sie außerdem ein neues Stück des deutschen Komponisten Johannes Kreidler, Gewinner des Kranichsteiner Preis in Darmstadt 2012, aufnehmen.

Das Programm finden Sie hier.

Architektur der Zeit

Berlin PianoPercussion

25.04 – 19.06 | Berlin

In diesem Projekt werden die Parallelen zwischen der Kunst der Architektur und der Kunst der Musik erforscht. In den heutigen Komponistengenerationen gibt es zahlreiche Strömungen, die Gemeinsamkeiten dieser beiden Kunstformen erforschen. Sie konzentrieren sich bei diesem Projekt auf die beiden zentralen Länder für zeitgenössische Musik, Deutschland und Frankreich. In zwei Konzerten im Konzerthaus Berlin werden Musikwerke zehn renommierter Komponisten präsentiert, die unterschiedliche Facetten dieser Wechselwirkung zwischen Architektur und Musik erhellen. Vor der jeweiligen Aufführung erfolgt ein kleiner Vortrag von 5-7 Minuten, der in das Werk der Komponisten einführt und auf ihr Verhältnis zur Architektur fokussiert.

Das komplette Programm finden Sie hier

Festival CRAK « Rencontre entre le Splitter Orchester et l’ONCEIM »

Ensemble Babbel

09.2013|Paris

Die Ensembles ONCEIM und Splitter haben sich unabhängig voneinander in den Jahren 2009 in Berlin (Splitter) bzw. 2011 in Paris (ONCEIM) gegründet. Da ihre musikalischen Vorstellungen sich ähneln, haben sie sich zu einer Kooperation entschlossen. Sie möchten ein Treffen organisieren, um ihre ästhetischen Vorstellungen und Methoden zu vergleichen und gemeinsam neue musikalische Wege zu beschreiten. Das Ensemble ONCEIM wurde auf Initiative von Babbel, die darüber hinaus das Festival CRAK in der Kirche Saint Merry (Paris) organisieren, gegründet.

In dem Rahmen des Festivals werden Splitter und ONCEIM am 27. September 2013 gemeinsam spielen. Die künstlerischen Leiter beider Ensembles führen zudem Workshops durch.

Programm (auf Französisch) hier.

Reve parties

Ensemble intercontemporain

02.14 | Paris


Am Wochenende vom 7.-9. Februar findet « Nouvelle(s) Direction(s) » statt, und ist damit Auftakt für drei Wochenenden, an denen zeitgenössische Musik im Vordergrund stehen soll. Während der gesamten Spielzeit 2013-2014 des Ensemble Intercontemporain (EIC) werden im Rahmen des Projektes „Rêve Parties“ zahlreiche Konzerte und unter anderem auch pädagogische Work-Shops stattfinden. Am zweiten Wochenende der „Nouvelle(s) Direction(s)“ präsentiert das EIC das Ergebnis der Zusammenarbeit mit vier deutschen und französischenPartnern : Komponist und Dirigent Matthias Pintscher, Komponist Arnulf Herrmann, die Münchner Kammerspiele und der Komponist Mark Andre.

Fabien Lévy : Après tout

Deutschland Radio/ Festival für Neue Musik  Ultraschall

01.13 | Berlin

Die Uraufführung von Fabien Lévys „Après tout“ für 6 Sänger und 6 Instrumentalisten ist Kernstück eines Themenschwerpunkts zum deutsch-französischen Verhältnis beim Festival Ultraschall. Ausgehend von der Auseinandersetzung zwischen dem französischen Philosophen Vladimir Jankélévitch und dem jungen Deutschen Wiard Raveling in den 1980er Jahren, entwickelt Lévy in seinem abendfüllenden Werk eine philosophische Debatte auf dem Konzertpodium: ein komplexes musikalisches Nachdenken über Schuld und Vergebung, Vergangenheit und Zukunft. Das Werk zielt damit exakt auf das Anliegen des Elysée-Vertrags, dessen 50. Jahrestag den äußeren Anlass für die Uraufführung bildet.

Partnerschaft Fondation Royaumont

Internationale Ensemble Modern Akademie (IEMA)

09.13 | Frankfurt, Karlsruhe, Val d’Oise

Im Rahmen des neuen Netzwerkes Ulysses de cours de compositions européens bietet 2013 das Programm «Voix nouvelles » von Royaumont 5 jungen Komponisten die Möglichkeit während eines künstlerischen Aufenthaltes in Frankfurt, fünf Werke für 15 Musiker des Ensemble Modern Akademie (IEMA) zu komponieren.

Webseite der Fondation Royaumont.

Abschlusskonzert des Festivals Art links

Association Links

03.13 | Paris

Das erste Festival Art Links, organisiert vom Ensemble Links, bietet vom 2. bis 15. März 2013 ein Forum für innovative audiovisuelle Performances, die unter anderem von deutschen Szenographen und französischen Musikern gemeinsam erarbeitet werden. Das hier vorgestellte Projekt ist das Abschlusskonzert des Festivals, das am 15. März 2013 in der Kirche Saint-Merry stattfinden wird. Wir möchten den in Deutschland lebenden jungen Komponisten Filip Caranica damit beauftragen, für diesen Anlass ein fünfzehnminütiges Stück zu schreiben, das vom Ensemble Links aufgeführt und von den deutschen Bühnenbildnern Anna Schewelew und Fabian Offert szenisch eingerichtet werden soll.

Luna Park II

Musik Triennale Köln GmbH

05.13 | Köln

Vom 30. April bis zum 12. Mai 2013 wird ACHT BRÜCKEN | Musik für Köln eine international besetzte Festivalwoche zum Thema Elektronik in der Musik gestalten. In Luna Park, dem aktuellen Musiktheaterwerk von Georges Aperghis, beherbergen vier Türme, ausgestaltet mit Kameras, Bildschirmen und Mikrofonen, jeweils einen der vier Protagonisten, die nur über die digitalen Medien kommunizieren können. Diese Mischung aus Technologie, Realität und Virtualität verspricht ein klangliches und szenisches Spektakel, das stets von den Kernelementen Überwachung und Kontrolle begleitet wird.

Four winds

Timeart Ensemble,  Zeitkunst e.V.

03.13 | Köln   10.13 | München   10.13 | Paris

“Four Winds”, das aktuelle Projekt des Timeart Ensemble, besteht aus einer Begegnung zwischen zwei Instrumentalisten, einem Medienkünstler und einem Butoh-Tänzer. Bewegung und Klang werden per Kamera und Mikrophon analysiert und in abstrakte Daten umgewandelt, die als Grundlage für in Echtzeit generierte 3-dimensionale Graphiken dienen. Diese werden auf festen Flächen an Wänden und Boden, sowie auf den Körper des Tänzers projiziert, was wiederum den Musikern und dem Videokünstler als spontane Inspirationsquelle dient. Die gemeinsame Sprache dieser deutsch-französisch-japanischen Liaison ist neben der Choreographie und Komposition insbesondere die Improvisation – das direkte Transformieren von künstlerischem Ausdruck aus den Tiefen des Unbewussten, geleitet durch einen versierten künstlerischen Instinkt, umgesetzt durch virtuose Technik. Ein kontinuierlicher Dialog entsteht – Musik inspiriert Tanz, Tanz inspiriert Graphik, Graphik inspiriert Musik.

Weitere Informationen finden Sie hier.

6. Biennale für Streichquartette

Cité de la musique Paris

01.14 | Paris

Während der 6. Biennale für Streichquartette, die von der Cité de la musique organisiert wird und im Januar 2014 stattfindet, soll ein Tag deutsch-französischen, zeitgenössischen Werken gewidmet werden. Das deutsche Kuss Quartett und das französische Quatuor Voce präsentieren jeweils neue Werke der Komponisten Enno Poppe und Bruno Mantovani. Die beiden Ensembles studieren die Stücke gemeinsam mit den Komponisten ein. Damit das Publikum die Idee der Komponisten besser erfahren und die direkte Vermittlung der Stücke vom Komponisten zum Interpreten miterleben kann, findet zudem eine öffentliche Probe gemeinsam mit dem Komponisten statt. Später soll das Projekt auch in Berlin aufgeführt werden.

Programm:

Samstag, den 17. Januar 2014, amphithéatre Cité de la musique
19Uhr – Quatuor Voce (Frankreich) : Werk des Quartetts von Bruno Mantovani
20.30 Uhr – Quatuor Kuss (Allemagne) : Werk des Quartetts von Enno Poppe
Eine öffentliche Probe wird am 16. oder am 17. Januar 2014 organisiert sein.