deutsch-französisch-schweizerischer Fonds für zeitgenössische Musik

Transition – Laboratoire de chorégraphie et de musique électronique

Deutsch-französisches Forum junger Kunst

22.10-01.11.2011 | Köln, Alte Feuerwache

„Transition-Workshop für Choreographie und elektronische Musik“ ist ein interdisziplinäres und grenzüberschreitendes Weiterbildungsprojekt, das Nachwuchskünstler aus Deutschland und Frankreich miteinander vernetzt und die Präsenz aktueller elektronischer Musik in der deutsch-französischen Zusammenarbeit verstärkt. Im Kölner Kulturzentrum „Alte Feuerwache“ entwickeln junge Komponisten und Musiker zusammen mit Choreographen, Tänzern und Schauspielern ein gemeinsames Projekt, in dem Bewegung und Sound miteinander verflochten sind. Der neuntägige Workshop für Nachwuchskünstler wird von dem französisch-italienischen Choreographen Gaetano Battezzato und dem deutschen Komponisten Marc Lingk geleitet.
transition-laboratoire-de

Opus XXI 2011

Hochschule für Musik und Theater Hamburg

19-20.05.201 | Villeneuve-lez-Avignon, Vorbereitung des Projekts
24.08 – 04.09.2011 | Villeneuve-lez-Avignon, Sommerakademie
02-03.09.2011 | Konzerte Villeneuve-les-Avignon
11.2011 | Hambourg, Berlin, Munich et Strasbourg, Konzertreise

 

Zum elften Mal in Folge veranstalten das Conservatoire National Supérieur Musique et Danse Lyon und die Hochschule für Musik und Theater Hamburg eine Sommerakademie für zeitgenössische Kammer- und Ensemblemusik. Neben der Erarbeitung des Repertoires erlaubt die Akademie den jungen Musikern die enge Zusammenarbeit mit Komponisten verschiedener Generationen und Stilrichtungen. Durch die Mischung der Teilnehmer (Interpreten, Lehrende, Komponisten, Studierende der Fächer Gesang, Instrumentalmusik und Komposition verschiedener Nationalität) bietet Opus XXI eine bundesweit singuläre pädagogisch-künstlerische Weiterbildung in den Bereichen Interpretation, Improvisation und musikalischen Experimentierens.

Festival Signs of music

ZAM e.V. – Zentrum für aktuelle Musik

1-2.07.2011 | Köln, Design Quartier Ehrenfeld Halle
ZAM e.V. sowie das Design Quarter Ehrenfeld planen gemeinsam ein zweitägiges Deutsch-französisches Festival in Köln, das im Spannungsfeld zwischen Experiment, Klanginstallation, akustischer Kunst und Design angesiedelt ist. Das Festival „Signs of music“ wird zwei Tage lang Musik non-stop mit sich ändernden Konstellationen von acht Musikern (Ensemble Emendroite, Yuji Yasunaga, Eve Risser, Frank Dommert, Wolfgang Brauneis, Metamkine) präsentieren. Die Musik wird zu einer Rauminstallation. Die Zuschauer können kommen und gehen, wann sie wollen. Das Festival wird von einer Ausstellung begleitet; am Ende des zweiten Tags spielen alle Künstler zusammen.

Auftritt Pierre Jodlowski im Rahmen des Festivals Club Contemporary Classical C3

Piranha Kultur Berlin

23.11.2011 | C3 Berlin, Berghain  & Radialsystem
24.11.2011 | C3 Essen, Zeche Zollverein
01.12.2011 | C3 Danzig


Durch die Entwicklung der letzten Jahre liegt es nahe, das Potential Deutschlands zu nutzen und von hier aus ein Festival zu veranstalten, das die Welt der aktuellen klassischen Musik mit der der elektronischen Musik zusammenführt. Das C3 Festival bot Musikern 2009 im Berliner Club Berghain  erstmals eine internationale Plattform für diesen neuen Trend. 2011 soll das Festival künstlerisch wie auch geographisch weiter ausgedehnt werden. Frankreich wird durch den von Nicolas Donin (IRCAM) empfohlenen Künstler Pierre Jodlowski vertreten. Neben Konzerten wird es auch Workshops und Vorträge geben.

Austausch Court-circuit / Cottbus Orchester


24.-25.05.2012 | Cottbus


Unter der Leitung von Evan Christ, GMD des Orchesters Cottbus, erarbeiten das Ensemble Court-circuit und das Orchester Cottbus gemeinsam zwei Programme mit Werken zeitgenössischer Komponisten aus Deutschland und Frankreich. Aus Frankreich kommen Stücke von Bedrossian, Gaussin, Manoury und Bertrand zur Aufführung, aus Deutschland Werke von Rihm, Kyburz, Schneller, Hermann und Poppe. Die gemeinsame Probenarbeit wird in Cottbus stattfinden.

Nicht attrapen 0’004”

Association Ryoanji

23.04.2011 | Aubusson, Ecole Nationale Supérieure d’Art (ENSA)
Das 2006 gegründete Ensemble ]h[iatus versammelt Musiker, die sowohl interpretierend als auch improvisierend arbeiten. In seinem Projekt hinterfragt das Ensemble das Verhältnis zeitgenössischer Komposition und Improvisation. Zwei Werke des deutschen Komponisten Steffen Krebber und des Österreichers Peter Jakober, die bereits Anfang 2010 in Köln aufgeführt wurden, werden nochmals in Aubusson en Creuse präsentiert, wo das Ensemble ]h[iatus seinen Sitz hat.

Luna Park, Konzert im Rahmen der Hamburger Klangwerktage

Internationale Kulturfabrik Kampnagel

01.12.2011 | Hamburg

10 Jahre nach „Machination“, dem ersten großen Stück von Georges Aperghis für Elektronik und Multimedia, kehrt der Komp onist ans IRCAM zurück, um ein neues multimediales Musiktheater zu schaffen, ein Spiel mit Stimmen, Bewegungsmeldern und Bildern.

Hagakure

TM + Ensemble orchestral de musique d’aujourd’hui

2013 | Nanterre, Maison de la Musique
2013 | Paris, dans le cadre du Festival Extension du domaine de la note


Bei dem Projekt handelt es sich um einen Kompositionsauftrag eines Musiktheaters des Komponisten Valerio Sannicandro, der seit mehr als 10 Jahren in Deutschland lebt. Das Stück ist für vier Sänger (Stuttgart Neue Vocalsolisten), eine Noh-Sängerin (Aoki Ryoko), Instrumentalensemble (TM+), Elektronik (La Muse en Circuit) und Video. Es basiert auf einem bekannten alten japanischen Text, dem „Hagakure“, dessen Titel wörtlich bedeutet „im Schatten der Blätter“ oder „versteckt im Laubwerk“. Es handelt sich um eine Sammlung von Gedanken und Reflexionen des Samurais Jôchô Yamamoto. Der Text erlaubt durch das augenscheinliche Fehlen einer eindeutigen Dramaturgie verschiedene Interpretationsarten.

Zwei Ufer hat der Fluss

Klangnetz e.V.

09.2011 | Berlin, Villa Elisabeth
10.2011 | Paris, Eglise Saint-Merri

Ziel dieses Projekt ist es, Werke junger Komponisten aus Frankreich und Deutschland Werken einer älteren Generation gegenüberzustellen. Ausgangs- und Bezugspunkt bilden Karlheinz Stockhausens „Kathinkas Gesang” und “Vortex temporum” von Gérard Grisey, zwei Stücke, die inzwischen als Meilensteine der Musikgeschichte der letzten Jahrzehnte gelten: Je drei junge Komponisten aus Frankreich und Deutschland werden sich in eigens für das Projekt komponierten Werken mit der Musik des Vorgängers aus dem Nachbarland auseinandersetzen.

“Dans l’espace et dans les temps”

Zafraan Ensemble Berlin

24.05.2011 | Berlin, BKA Theater
30.09.2011 | Hamburg, Laeiszhalle
04.10.2011 | Berlin
02.11.2011 | Lyon


Das Zafraan Ensemble Berlin veranstaltet ein Konzert mit Werken französischer Komponisten, die in Deutschland leben oder einen starken Bezug zu Deutschland haben. Ziel ist es, auszuloten, wie zwischen denen bis heute als verschieden empfundenen ästhetisch-musikalischen Ideen eine Brücke geschaffen werden kann. Wie im Profil des Ensembles geht es auch hier inhaltlich darum, Werke jüngerer Komponisten neben bereit bekannteren Komponisten aufzuführen. Auch zwei Uraufführungen sind geplant.