deutsch-französisch-schweizerischer Fonds für zeitgenössische Musik

Opus XXI 2010

Hochschule für Musik und Theater Hamburg
Conservatoire National de Musique et de Danse Lyon
19-29.08.2010| Villeneuve-lez-Avignon, Chartreuse
29.09.2010 | Strasbourg, Auditorium France 3 Alsace – Festival Musica
05.10.2010 | Hamburg, Hochschule für Musik und Theater

Die Sommerakademie Opus XXI wird gemeinsam vom Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse de Lyon (CNSMD Lyon) und der Hochschule für Musik und Theater Hamburg (HfMT Hamburg) organisiert. Ihr Ziel ist es, jungen qualifizierten Musikstudenten aller Nationalitäten, die in Hamburg und Lyon studieren, die Möglichkeit zu geben, in enger Zusammenarbeit mit Komponisten in einem eigens hierfür gegründeten Ensemble zu musizieren und sich mit den unterschiedlichen pädagogischen und ästhetischen Ansätzen der einzelnen Länder auseinanderzusetzen. Durch das Projekt Opus XXI 2009 wurde es möglich, ein Repertoire für ein Ensemble von 20 Musikern einzustudieren, das zu gleichen Teilen aus Studenten sowie Absolventen der zwei Hochschulen in Lyon und Hamburg bestand, die sich am Beginn ihrer Karriere befanden. Vier Instrumentalwerke (zwei für Deutschland und zwei für Frankreich) hat die Akademie dem Ensemble in Auftrag gegeben. Die Teilnehmer – Komponisten wie auch Interpreten – nehmen täglich an Improvisationskursen teil, die im Zentrum des pädagogischen Projektes der Akademie stehen. Nach zwei Jahren in der Chartreuse in Villeneuve-lez-Avignon, fand die Sommerakademie vom 21. bis 29. August 2009 in der Hochschule für Musik und Theater Hamburg statt. 2010 wurde Opus XXI, dem zehnten Jahr der Akademie, ebenfalls vom Fonds unterstützt. Die Akademie findet in der Chartreuse in Villeneuve-lez-Avignon vom 19. bis 29. August 2010 statt.

A new german path

Ensemble Alternance
19.02.2010 | Paris, Goethe Institut
24.03.2010 | Paris, Goethe-Institut
27.05.2010 | Paris, Goethe-Institut
08.06.2010 | Bremen, Sendesaal


Das Ensemble Alternance hat 2009/10 ein Programm entwickelt, das den Fokus auf zeitgenössische Werke deutscher Komponisten legt. Diese Konzerte werden als deutsch-französische Doppelporträts gestaltet, als eine Art Frage nach der musikalischen Identität Deutschlands heute und mit dem Ziel, zu einem Bewusstsein für das außergewöhnliche Musikschaffen beizutragen, das hier seit dem Fall der Mauer entstanden ist.

„Sound is art!?“/ « Son à tous les étages »

Bauhaus-Universität Weimar
11.-13.12.2009 | Arles, Musée Réattu
15.05.2010 | Arles, Musée Réattu, Nuit des Musées


Mit dem Masterprojekt „Sound is art !?“/“ « Son à tous les étages» fragt der europaweit einzige Lehrstuhl für Experimentelles Radio an der Bauhaus-Universität Weimar in Kooperation mit Phonurgia Nova (Link: http://www.phonurgia.org/) und dem Musée Réattu in Arles nach der Klangkunst im heutigen Zeitalter und der Art und Weise, wie sie als Spiegel der Gesellschaft dienen kann. Die teilnehmenden Studierenden gehen diesen Fragen im Laufe des Winter- und Sommersemesters 2009/10 nach und versuchen in Form von eigenen Klangkunstwerken eine Antwort darauf zu finden. Das Projekt „Sound is art !?“/“ Son à tous les étages” bietet ihnen hierbei die Möglichkeit, diese persönliche Antwort im Rahmen der Nacht der Museen unter dem Motto „Klangkunst“ im Mai 2010 in Arles zu präsentieren. So findet im Musée Réattu neben einer interaktiven Klanginstallation ein Konzert statt, das den Besuchern zeitgenössische Klangkunst erlebbar macht.

45. Internationale Ferienkurse Darmstadt

Internationationales Musikinstitut Darmstadt
17-31.07.2010 | Darmstadt
17.07.2010 | Staatstheater Darmstadt /Grosses Haus
25.07.2010 | Otto-Berndt-Halle

Bei den 45. Internationalen Ferienkursen 2010 liegt ein besonderer Schwerpunkt auf das Verhältnis zwischen Frankreich und Deutschland. Es scheint, als existierten beide musikalische Szenen parallel und hätten wenige Berührungspunkte. Durch die Einladung an französische Künstler in allen wichtigen Arbeitsbereichen der Kurse (Komposition, Interpretation, Lecture, Konzert) soll ein nachhaltiger Austausch zwischen beiden Ländern begonnen werden. Mit Georges Aperghis (Komposition), Donatienne Michel-Dansac (Stimme), Pascal Gallois (Fagott), dem IRCAM (Link: http://www.ircam.fr/) (Lektüre über neueste Entwicklungen im Bereich der elektronischen Musik) und dem Ensemble Cairn (Link: http://www.ensemble-cairn.com/) ist Frankreich bei den 45. Internationalen Ferienkursen so stark wie kein anderes Land vertreten.

Neues Musiktheater und Madrigalkomödie

AuditivVokal Dresden
07.07.2010 | Görlitz, MeetingPoint Music Messiaen
08.07.2010 | Dresden, Leonhardi Museum
09.07.2010 | Chemnitz, Weltecho
25.09.2010 | Berlin, Pyramide


Das Dresdner Ensemble AuditivVokal Dresden, das sich der Entdeckung und Erforschung Neuer und Alter Vokalmusik widmet, stellt in Zusammenarbeit mit der Regisseurin Sylvia Freitag (Link: http://www.sylviafreitag.com/) erstmals ein szenisches Projekt vor: In einer Collage werden Musiktheater-Werke aus verschiedenen Regionen Europas miteinander verbunden. Dabei nimmt das französische Repertoire mit Werken von Georges Aperghis, Régis Campo sowie André Serre-Milan Kompositionsauftrag einen besonderen Platz ein.

Camp Festival 2010

Hochschule für Gestaltung Karlsruhe
25.-30.05.2010 | Karlsruhe, Staatliche Hochschule für Gestaltung


Camp (Creative Arts and Music Projects) ist ein Festival ohne festen Ort. Die Idee, sich an immer neuen Orten mit einem neuen Künstler-Team den jeweiligen Herausforderungen zu stellen und raumbezogene, temporäre audiovisuelle Arbeiten zu entwickeln, ist zentraler Bestandteil des Festivalkonzepts. 2010 werden sich dreizehn internationale Künstler (Schwerpunkt Frankreich und Deutschland, hier hauptsächlich Künstler aus Baden-Württemberg) in Karlsruhe treffen und in den Räumen der Hochschule für Gestaltung audiovisuelle Projekte und Installationen entwickeln. Diese werden am Ende öffentlich vorgestellt, inkl. Dokumentation und die Arbeitsphase wird mit Vorträgen und Workshops begleitet.

Synchron City

Ensemble unitedberlin , Proxima Centauri
02.03.2011 | Bordeaux
09.04.2011 | Berlin, Villa Elisabeth


Das Projekt „Synchron City“ der beiden Ensembles unitedberlin (Berlin) und Proxima Centauri (Bordeaux) bringt Musiker aus beiden Ensembles sowie drei Komponisten aus den Städten Berlin (Moritz Gagern), Bordeaux (Nicolas Tzortzis) und Dresden (Carsten Hennig) im Rahmen eines neuartig konzipierten Konzertablaufes zusammen. Im Vordergrund stehen dabei drei verschiedene Betrachtungsweisen des Verhältnisses von privatem und öffentlichem Raum im urbanen Kontext. Die Videokünstlerin Astrid Nippoldt ergänzt das Projekt zudem um eine visuelle Ebene. Die Aufführung bringt alle Komponenten des Projekts zusammen: live auf der Bühne spielende Musiker; drei synchron laufende Filme der verschiedenen Orte mit den auf der Straße gedrehten Musik- und Handlungselementen. Das Projekt nennt sich heute „Musique en Europe“.

Trio facet: « Conscious Mental Field Recordings tour »

Trio Facet
15.05.2010 | Paris, Udo Bar
16.05.2010 | Colmar, Musée du Jouet
18.05.2010 | Köln, nachtjournal@Raketenklub
21.05.2010 | Hamburg, Freitagsmusik@Linker Laden
23.05.2010 | Berlin, Miss Hecker
20.05.2010 | Den Haagen (ND), Studio Loos
22.05.2010 | Groningen (ND), Atelier


Seit 2008 entwickelt das Trio facet (bestehend aus dem deutschen Gitarristen Maciej Sledziecki, dem französischen Klarinettisten Joris Rühl und dem norwegischen Kontrabassisten Adrian Myhr) eine auf Improvisation gegründete Musik. Hierbei beziehen sich die Musiker auf elektronische Klangkollagen, auf eine Art skandinavischen Minimalismus wie auch auf NoWave. Im Mai 2010 spielt das Trio im Rahmen der Release-Tour seiner ersten CD an verschiedenen Orten in Frankreich, Deutschland und den Niederlanden.

Paris und die Welt

Ensemble ascolta
23.11.2010 | Theaterhaus T2


Das Programm „Paris und die Welt” des Ensemble ascolta stellt Werke von nicht-französischen Künstlern zusammen, die seit vielen Jahren in Paris leben und dort ihre musikalische Heimat gefunden haben. Es wird ergänzt durch Werke von zwei französischen Komponisten, von denen einer in Deutschland lebt und arbeitet. Zurzeit wird in Frankreich sowie in Deutschland sehr intensiv über nationale (künstlerische) Identität, Integration und Assimilation debattiert. Alle diese künstlerischen und gesellschaftspolitischen Aspekte des Projekts werden im Rahmen von Vermittlungsaktivitäten in Schulen und Podiumsdiskussionen beleuchtet.

Mediale Bremen 2010

Projektgruppe neue musik Bremen
Termin auf 2013 verschoben


MEDIALE Bremen 2010 ist ein Zusammenschluss von Veranstaltern und Museen aus Bremen, die für fünf Tage den Fokus auf die aktuellsten Entwicklungen der Medialen Musik lenken. Im zentralen Konzert des Festivals wird das Bremer LautsprecherOrchester (BLO, ein Ensemble aus 72 Lautsprechern nach dem Vorbild des von Francois Bayle entwickelten Acousmoniums des GRM (Link: http://www.inagrm.com/) in Paris) sein Debut erleben. François Bayle wird das BLO mit seinem Stück Erosphere (2009) eröffnen.