deutsch-französisch-schweizerischer Fonds für zeitgenössische Musik

Ulysses – Opus XXI

11.08.2017 | Bregenzer Festspiele

Die Sommerakademie Opus XXI bietet in jedem Jahr einer Gruppe von 30 Absolventen deutscher und französischer Musikhochschulen die Möglichkeit, mit einem renommierten Composer in Residence und einem erfahrenen Ensemble für zeitgenössische Musik zu arbeiten. Ziel der Akademie ist die Förderung und Verbreitung von zeitgenössischer Musik durch umfassende Vermittlung auf höchstem Niveau sowie durch die Vergabe von Kompositionsaufträgen an junge KomponistenInnen. Die Einbeziehung im Netzwerk ULYSSES ermöglicht den gegenseitigen Austausch mit weiteren europäischen Akademien wie der IEMA (Internationale Ensemble Modern Academy). Vorträge zu philosophischen, literarischen, und künstlerischen Themen sowie Fragen zum Urheberrecht und Musikverlagswesen ergänzen die täglichen Proben und Workshops. Die Ergebnisse der Einstudierung zweier Auftragswerke, ausgewählte Stücke des Composer in residence und weiteren Stücke der jungen KomponistInnen werden in einem Abschlusskonzert auf den Bregenzer Festspielen präsentiert.

Quatuor Tana – Triangle de Weimar

01.2018 – 08.2018 | Fondation Genshagen

09.18 | Kontraklang, Heimathafen Berlin

TBC

Für das Projekt „Triangle de Weimar“ bringt das Quatuor Tana junge Akteure der zeitgenössischen Musik aus Frankreich, Deutschland und Polen zusammen, um die trilateralen Verbindungen auf musikalischer Ebene neu zu beleben und damit auch für das heutige Europa ein starkes Zeichen zu setzen. Zusammen mit der polnischen Pianistin Julia Samojlo und der deutschen Sopranistin Caroline Melzer vergibt das französische Quatuor Tana drei Kompositionsaufträge an Aurélien Dumont (FR), Birke Bertelsmeier (DE) und Mikolaj Laskowski (PL). In zwei Arbeitsphasen wird das aus unterschiedlichen Besetzungen bestehende Programm in der Stiftung Genshagen im Rahmen von Künstlerresidenzen gemeinsam erarbeitet. Anschließend sind in Kooperation mit dem Institut Adam Mickiewicz und dem Institut Français Polen eine Reihe von Konzerten und Festivalauftritten in Frankreich, Deutschland und Polen geplant, um das neue Programm der Öffentlichkeit vorzustellen.

Conservatoire national supérieur de musique et de danse de Paris – Paris – Berlin

25.01.2018 | Studio Saal, Hochschule für Musik Hanns Eisler, Berlin

29.01.18 | Espace Maurine Fleuret, CNSMDP, Paris

Das Ensemble Paris-Berlin (aus Studenten des CNSMDP und der Hochschule für Musik de Berlin bestehend) interpretiert im Januar 2018 drei französische und deutsche Werke. In Berlin wird der Komponist, Dirigent und Leiter des Conservatoire de Paris Bruno Mantovani die Leitung übernehmen und vice versa wird der Dirigent und Gastprofessor an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin Manuel Nawri das Konzert in Paris dirigieren. Das Ensemble interpretiert auf französischer Seite  Werke von Varèse, Grisey, Boulez, Mantovani und ein neues Werk eines Kompositionsstudenten des CNSMDP. Für den deutschen Teil werden Werke von Schwer und Schöllhorn zu hören sein sowie eine Komposition für Geige und Ensemble der Komponistin und Dozentin der Hanns Eisler Eun-Hwa Cho. An die Konzerte schließt sich ein Atelier/Gesprächskonzert an, das von Bruno Mantovani und Hans-Peter Kyburz moderiert wird.

Donaueschinger Musiktage – Wednesday Morning 3AM

20., 22.10.2017 | Donaueschinger Musiktage

Herbst 2017 | IRCAM Paris

09.2017 | Festival Musica, Strasbourg

Das Projekt „Wednesday Morning 3am“ ist ein Zusammenarbeit zwischen dem Komponist Alexander Schubert, dem IRCAM und L’Ensemble Intercontemporain. Der Komponist Alexander Schubert beschäftigt sich genreübergreifend mit den Schnittstellen zwischen akustischer und elektronischer Musik. Für sein Stück „Wednesday Morning 3am“ hat Schubert einen einzigartigen Bühnenaufbau mit drei sichtbaren und drei unsichtbaren Musikern geplant, die in einer akustischen und optischen Spiegelsituation Wahrnehmnung und Erwartung der Hörer vielfach unterwandern. In dem Projekt fokussiert sich das IRCAM auf klassische Studioarbeit, während Schubert eine Arbeitsweise verinnerlicht, die sich eher an Popstudioproduktionen und Do It Yourself orientiert.