deutsch-französisch-schweizerischer Fonds für zeitgenössische Musik

Opus XXI 2009

Hochschule für Musik und Theater Hamburg ,

Conservatoire National de Musique et de Danse Lyon

21.-29.08.2009 | Hamburg, Hochschule für Musik und Theater – Opus XXI 2009
29.08.2009 | Abschlusskonzerte

Die Sommerakademie Opus XXI wird gemeinsam vom Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse de Lyon (CNSMD Lyon) und der Hochschule für Musik und Theater Hamburg (HfMT Hamburg) organisiert. Ihr Ziel ist es, jungen qualifizierten Musikstudenten aller Nationalitäten, die in Hamburg und Lyon studieren, die Möglichkeit zu geben, in enger Zusammenarbeit mit Komponisten in einem eigens hierfür gegründeten Ensemble zu musizieren und sich mit den unterschiedlichen pädagogischen und ästhetischen Ansätzen der einzelnen Länder auseinanderzusetzen. Durch das Projekt Opus XXI 2009 wurde es möglich, ein Repertoire für ein Ensemble von 20 Musikern einzustudieren, das zu gleichen Teilen aus Studenten sowie Absolventen der zwei Hochschulen in Lyon und Hamburg bestand, die sich am Beginn ihrer Karriere befanden. Vier Instrumentalwerke (zwei für Deutschland und zwei für Frankreich) hat die Akademie dem Ensemble in Auftrag gegeben. Die Teilnehmer – Komponisten wie auch Interpreten  – nehmen täglich an Improvisationskursen teil, die im Zentrum des pädagogischen Projektes der Akademie stehen. Nach zwei Jahren in der Chartreuse in Villeneuve-lez-Avignon, fand die Sommerakademie vom 21. bis 29. August 2009 in der Hochschule für Musik und Theater Hamburg statt. 2010 wurde Opus XXI, dem zehnten Jahr der Akademie, ebenfalls vom Fonds unterstützt. Die Akademie findet in der Chartreuse in Villeneuve-lez-Avignon vom 19. bis 29. August 2010 statt.

Pas de quatre

Kairos Quartett

20.02.2010 Berlin, Villa Elisabeth

Das Kairos Quartett sieht seine Aufgabe nicht nur in der Interpretation von Musik, sondern entwickelt auch eigene anspruchsvolle künstlerische Programme. Unter dem Titel „Pas de quatre” stellt das Berliner Quartett zwei Werke französischer Komponisten zwei Streichquartetten von deutscher Seite gegenüber. Alle Werke, die ganz unterschiedliche kompositorische Ansätze verfolgen, stammen aus jüngerer Zeit, darunter drei Uraufführungen.

Portrait Clara Maïda

Ensemble l’Itinéraire

22. – 30.01.2010 | Berlin, Festival Ultraschall – Radialsystem V


Im Jahr 1973 von den Komponisten Michaël Levinas, Tristan Murail, Hugues Dufourt, Gérard Grisey und Roger Tessier gegründet, studiert das Ensemble l’Itinéraire seit mehreren Jahren mit der Beziehung von Modalität und Tonalität auseinander, mit Skalen und unterschiedlichen Spielarten. Mit der Komponistin Clara Maïda arbeitet das Ensemble eng zusammen. Da Clara Maïda 2007/08 im Rahmen des Künstlerprogram DAAD in Berlin war, initiierte l’Itinéraire, gemeinsam mit dem DAAD, die Uraufführung der gesamten Fassung von Shel(l)ter im Rahmen des Festivals Ultraschall im Januar 2010. Die beiden letzten Stücke sind am 16.02.2010 im Auditorium St. Germain in Paris erneut aufgeführt worden, und zwar gemeinsam mit zwei weiteren Werken der Komponistin: „Repeat defeat“ für Quartett und „Doppelklanger“ für präpariertes Klavier.

Polaritäten

Berlin PianoPercussion

27.05.2009 | Berlin, Institut français
05.11.2009 | Berlin, Japanisch-Deutsches Zentrum
13.11.2009 | Essen, Institut für Computermusik und Elektronische Medien der Folkwang Hochschule
10.02.2010 | Berlin, Konzerthaus
07.05.2010 | Bremen, Sendesaal
21.09.2010 | Berlin, Konzerthaus
12.10.2010 | Berlin, BKA Theater
02.11.2010 | Berlin, Konzerthaus

Das Konzept von „Polaritäten“ sind thematische Gegensätze. Kombiniert mit dem Ursprungswerk – Bartóks Sonate für zwei Klaviere und Schlagzeug – und einigen weiteren Standardwerken, setzt das Ensemble bewusst seinen Schwerpunkt auf aktuelle Kompositionen, da diese Besetzung bis heute weitgehend unbekannt ist. Mehrere führende Komponisten Frankreichs und Deutschlands sind mit Auftragswerken betraut: Régis Campo und Michèle Reverdy aus Frankreich, Dietrich Hahne, Georg Katzer, Rainer Rubbert und Helmut Zapf aus Deutschland.