Kein Licht. (2011/2012/2017)

Am 25. August findet im Rahmen der Ruhrtriennale das Think-Spiel „Kein Licht (2011/2012/2017)“ von Philippe Manoury und Regisseur Nicolas Stemann statt.

Ohne dass auch nur einmal die Worte Fukushima oder Atomkraft fallen, zeigt „Kein Licht. (2011/2012/2017)“ eine Geisterwelt nach dem Super-GAU. Die Literaturnobelpreisträgerin
Elfriede Jelinek hat ihren Stücktext mehrfach weiter-geschrieben, dieser wird bei der Ruhrtriennale zum Libretto einer musikalischen Welturaufführung.

Philippe Manoury komponiert ein neues Musiktheaterwerk für SchauspielerInnen, SängerInnen und Musikensemble und erarbeitet mit Nicolas Stemann eine neue Form, in der vorkomponierte orchestrale und elektronische Partitur-Module kombiniert werden mit Live-Elektronik in Echtzeit. Musik wird versprachlicht und Sprache musikalisiert.

Unter der musikalischen Leitung von Julien Leroy, der zur neuen Generation junger französischer Dirigenten zählt, spielen Caroline Peters und Niels Bormann zusammen mit einem hochkarätigen Solisten-Cast und dem renommierten luxemburgischen Ensemble Lucilin.

Foto © Philippe Stirnweiss

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  Die Welt nach Tiepolo – Amerika vom Ensemble KNM Berlin auf Vimeo. Das Projekt wurde von Impuls neue Musik unterstützt.

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