Le jardin d’en face: Berliner und Pariser Komponisten

Goethe Institut Paris

Konzerte in März un Oktober 2012 | Paris

Das Goethe-Institut Paris und das Ensemble 2e2m engagieren sich für den internationalen und insbesondere den deutsch-französischen Kulturaustausch. Im Jahr 2012 wird das Ensemble 2e2m in den Räumlichkeiten des Goethe-Institutes Komponisten vorstellen, die durch das Berliner Künstlerprogramm des DAAD gefördert wurden und in Berlin leben: Simon Steen-Andersen, Ondřej Adámek (Stipendiaten des Programmes 2010) und Fabien Lévy (Stipendiat des Programmes 2001). Die Konzerte bieten den Komponisten die Möglichkeit, Werke und Inspirationen aus der Berliner Zeit der Pariser Fachwelt und der interesseierten Öffentlichkeit zu präsentieren.
Ein lebendiges Gespräch zwischen musikalischem Leiter und Komponisten wird sowohl verschiedene Kompositionsansätze erläutern als auch die Unterschiede in der Interaktion mit dem Berliner Kulturleben verdeutlichen. Darüber hinaus werden die Hintergründe für die Programmgestaltung näher beleuchtet: die Konzertprogramme werden jeweils durch Werke anderer Komponisten aus anderen Epochen ergänzt, die die Komponisten inspiriert haben oder inspiriert haben könnten. Das Publikum ist eingeladen, sich aktiv mit Fragen und Kommentaren am Gespräch zu beteiligen. Das Goethe-Institut Paris, im Herzen der Stadt gelegen, ist ein Ort, an dem Kulturaustausch an der Tagesordnung steht. Foyer, Innenhof, Konzertsaal und nicht zuletzt der persönliche Empfang der Künstler und des Publikums bieten einen intimen Rahmen, der zum Austausch zwischen den Kulturen aber auch zwischen Darstellenden und Zuschauenden inspirieren.

Das Ensemble 2e2m hat seit seiner Gründung im Jahr 1972 viele heute bedeutende Komponisten dem Publikum vorgestellt. Das besondere Engagement des Ensembles gilt immer auch der künstlerischen Verarbeitung gesellschaftlich relevanter Themen. Aus dem Berliner Künstlerprogramm des DAAD sind Künstler hervorgegangen, die sich heute eines internationalen Renommees erfreuen. Das Programm bietet Komponisten aus aller Welt die Möglichkeit, ein Jahr in Berlin zu leben und zu arbeiten und leistet damit einen wesentlichen Beitrag zum Austausch zwischen – zum Teil kulturell geprägten – unterschiedlichen kompositorischen Strömungen.

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