deutsch-französisch-schweizerischer Fonds für zeitgenössische Musik

14.11.2018

Quatuor Diotima bei den Tagen neuer Musik Zürich

Am 16. November 2018 findet die Schweizer Erstaufführung des neuen Streichquartetts von Jean-Luc Hervé im Rahmen der Tage neuer Musik in Zürich statt, zu der wir Sie herzlich einladen.

Das Quatuor Diotima aus Paris gehört zu den weltweit führenden Streichquartetten für neue Musik. Im Zentrum seines aktuellen Projekts steht das neue Werk des in Paris lebenden Jean-Luc Hervé, der u.a. bei Gérard Grisey studierte und eine „spektral“ gefärbte komplexe Musik voller klangsinnlicher Gestik schreibt. Die Uraufführung des Streichquartetts fand im September bei Klangspuren Schwaz in Österreich statt. Desweiteren auf dem Programm: „Buch“ (2018) von Enno Poppe.

 
 

Weitere Aufführungen des Programms

16.11.2018
Zürich, die Schweiz

07.2019
Abbaye de Noirlac, Frankreich

03.2020
Lyon, Frankreich

17.05.2020
Duisburg, Deutschland

 
Foto © Jérémie Mazenq

07.11.2018

Ensemble Cairn beim Festival SinusTon

Bereits zum 9. Mal fand in Magdeburg das Festival „SinusTon – Magdeburger Tage der elektroakustischen Musik“ statt. Vom 25. bis zum 28. Oktober 2018 war an verschiedenen Veranstaltungsorten der Stadt eine große Bandbreite zeitgenössischer Musik zu erleben, die auf elektroakustischer oder elektronischer Klangerzeugung beruht oder mit traditionellen Instrumenten und anderen Kunstrichtungen, wie z.B. Film verbunden war.
Das Festival präsentierte schon in früheren Ausgaben französisches Repertoire und lud regelmäßig Ensembles aus Frankreich ein. Am 26. Oktober 2018 fand ein Konzert mit dem französischen Ensemble Cairn statt. Zur Aufführung kamen u.a. Werke von Régis Campo, Jean-Luc Hervé, Pascal Dusapin, Isabel Mundry und Toshio Hosokawa.

© Ensemble Cairn

30.10.2018

Handwerk! beim Impuls-Festival 2018

Am 30. Oktober 2018 findet im Steintor-Varieté in Halle (Saale) das Projekt "Handwerk!" im Rahmen des "IMPULS-Festival für Neue Musik Sachsen-Anhalt " statt, zu dem wir Sie herzlich einladen. Aufgeführt wird ein Zyklus von fünf Uraufführungen und Impuls-Auftragskompositionen junger Komponisten aus der IMPULS Masterclass 2018: Apolline Jesupret, Beste Öçelebi, Cya Bazzaz, Junyu Guo, Loïc Le Roux.
Das 2008 gegründete IMPULS-Festival ist eines der jüngsten Festivals für Neue Musik in Deutschland. Jährlich im Oktober/November schließen sich alle Orchester des Landes sowie das MDR Sinfonieorchester und der MDR Rundfunkchor in einzigartiger Weise zu einem Netzwerk zusammen, um in vielen Städten Sachsen-Anhalts und darüber hinaus Neue Musik einem breiten Publikum zu präsentieren. Mit dem neuen Projekt HANDWERK! fördert das IMPULS-Festival  junge Komponisten aus Frankreich, der Schweiz und Deutschland. Ihnen soll in den im Bauhaus-Sinne von „Meistern“ angeleiteten Impuls-Meisterklassen am Bauhaus Dessau musikalisches Handwerkszeug mitgegeben werden. Im Jahr 2019 feiert das Bauhaus sein 100-jähriges Jubiläum. IMPULS nimmt das Jubiläum als Ausgangspunkt, um über einen Zeitraum von drei Jahren – 2018/2019/2020 – mit renommierten Ensembles für Neue Musik aus Frankreich, der Schweiz und Deutschland auch "Meistern und Lehrlingen" der zeitgenössischen Musik ein internationales Podium zu bieten.
Aufführungen
26.10.18
HANDWERK! – Dessau (Bauhaus Dessau)   30.10.18 HANDWERK! – Halle (Saale) (Steintor Varieté)
 

25.10.2018

Recycling – Clément Janequin reloaded

Susanna Drescher

Am 27. Oktober 2018 findet in Basel das im Programm deutsch-französisch-schweizerische Projekt "Recycling - Clément Janequin reloaded", eine Zusammenarbeit des Schweizer Ensembles thélème mit dem französischen Saxophonquartett XASAX statt, zum dem wir Sie herzlich einladen. Das Programm vereinigt das Vokalensemble thélème, das auf die Interpretation alter Musik spezialisiert ist, und das Saxophonquartett XASAX, das auf die Interpretation zeitgenössischer Musik spezialisiert ist. Die beiden Ensembles haben die Komponistin Betsy Jolas und den Komponisten Mike Svoboda beauftragt, Werke der französischen Renaissance für die Komposition neuer Werke zu „recyceln“: So hat Besty Jolas für das Herzstück des Konzertprogramms in ihrer „Lassus-Phantasie“ ein Chanson von Orlando di Lasso für die acht Musiker einer neuen Lesung unterzogen. Und Mike Svoboda nutzt die Präsenz der vier Saxophone, um in seinem neuen Werk die lebendige, ja überbordende Energie des Janequin-Liedes „Les Cris de Paris“ zu verstärken. Das Konzertprogramm umfasst desweiteren Werke von Clément Janequin, Roland de Lassus und Salvatore Sciarrino. Der Schweizer Komponist Jannik Giger wird ausgehend vom Material des Konzerts ein weiteres Werk schaffen, das zu einem späteren Zeitpunkt uraufgeführt wird.
 
Aufführungen
27. Oktober 2018, Basel, Zinzendorfhaus
17.00 Komponistengespräch
19.00 Konzert
 
20. März 2019, Amiens, Conservatoire à Rayonnement Régional d'Amiens
Masterclass
20.30 Konzert
 
 
Besetzung
 
thélème
Julien Freymuth, Altus
Ivo Haun, Tenor
Lior Leibovici, Tenor
Jean-Christophe Groffe, Bass
 
 
XASAX
Pierre-Stéphane Meugé
Serge Bertocchi
Jean-Michael Goury
Marcus Weiss
 
Foto © Susanna Drescher

24.10.2018

Thinking Things – Donaueschinger Musiktage

Am  20. Oktober 2018 findet die deutsche Erstaufführung von Georges Aperghis‘ Musiktheater „Thinking Things“ sich bei den SRW Donaueschingen Musiktagen statt. Nach „Machinations“ (2000) und „Luna Park“ (2011) ist „Thinking Things“ der letzte Teil der Maschinen­Trilogie des griechisch-französischen Komponisten.
Thinking Things sind smarte Roboter. Maschinen, mit denen wir zusammenleben. Denen wir vertrauen und denen wir wichtige Aufgaben überantworten. Es geht in „Thinking Things“ darum, was wir preisgeben, wenn wir uns Robotern überlassen. Und inwieweit sich die Unterschiede zwischen Mensch und Maschine noch zuverlässig erkennen lassen.
Georges Aperghis Thinking Things ist für vier Performer, robotische Erweiterungen, Video, Licht und Elektronik.   Deutsche Erstaufführung
20.10.2018 | 16.30 Uhr Donauhallen, Bartók Saal 20.10.2018 | 20.00 Uhr Donauhallen, Bartók Saal
 
Eine Produktion von IRCAM , Centre Pompidou in Zusammenarbeit mit dem SWR, dem Centre Culturel Onassis Athen und dem Ultima Oslo Contemporary Music Festival. Gefördert von Impuls neue Musik.
 
Johanne Saunier, Donatienne Michel Dansac Richard Dubelski, Lionel Peintre, Performer Emilie Morin, Regieassistenz Daniel Lévy, Bühnen­ und Lichtdesign Pierre Nouvel, Videodesign und Roboterprogrammierung Olivier Pasquet, IRCAM Computermusikdesign Sylvain Cadars, IRCAM Toningenieur
 
Mehr Informationen finden Sie hier.
 
Foto © Quentin Chevrier

17.09.2018

SOLedades – Klangbox

SOLedades ist eine 50-minütige Musiktheatralische Performance des Ensemble Klangbox, inspiriert von Max Frischs Erzählung "Der Mensch erscheint im Holozän". Schon bei Betreten des Vorstellungssaals wird der Zuschauer von Musik umgeben. Im Zentrum : "Er", der musikalische Performer. Er spielt, schreibt, schneidet und navigiert durch den Raum. Seine Umgebung errinert zum einen an eine Insel, zum anderen an eine Berghütte - beide Orte wohltuender Einsamkeit. Der Zuschauer wird zum priviligierten Zeugen. Als Zuhörer und Zuschauer ist er Teil einer geschlossenen "Klangsitzung", in der Elemente wie Poesie, Schriftklänge und Melodien zum Dialog mit dem "Inneren" einladen; einem Inneren, das der Protagonist frei von dem Publikum enthüllt. Es entwickelt sich eine Entdeckungsreise, die vorbeiführt an zahlreichen Facetten der Einsamkeit. Dabei wird das Konzept der Performance in vielen möglichen Variationen ausgelotet. Aufführungen: 22.09.2018 Schweizer Buchfestival, Sion 11.10.2018 Festival Why Note, Dijon 2019 H95, Basel Soirée IGNM - Bern Theater Stok - Zürich Caves du Manoir - Martigny Festival Forum Wallis
 
© Klangbox

17.09.2018

SPLITTER ORCHESTER

Pierre Chinellato

Vollbild, Jean-Luc Guionnets neues Stück für das Splitter Orchester ist von der Groteskenmalerei der Renaissance inspiriert. Analog zu diesen feingliedrigen, symmetrischen Bildern, bietet das Stück eine Vielzahl an Schichten und Perspektiven. Unter seiner ausladenden Oberfläche verbirgt sich dabei ein starker Sinn für Rationalität. Einzelne Linien und Symmetrien verleihen dem Werk insgesamt Kohärenz und gleichzeitig etwas Unstimmiges - die Symmetrie scheint aus dem Lot. »Vollbild « übersetzt die visuellen Prinzipien der Groteske in Musik und lässt sie zum Inhalt der Komposition werden. Es entsteht eine Musik, die vom Visuellen inspiriert wurde, obgleich es nichts zu sehen gibt. Der Aufbau dieses Werkes findet zwar seinen Ausgang im Visuellen, jedoch bleibt die Wahrnehmung (das Hören an sich) akusmatisch: hören und staunen Sie mit all‘ Ihren Sinnen! Aufführungen:  
24.08.2018 | 20:00 Uhr
 
© Pierre Chinellato

11.07.2018

12. Jurysitzung: Die Entscheidung der Jury

Am 26. Juni 2018 fand die 12. Jurysitzung des Deutsch-Französisch-Schweizerischen Fonds für zeitgenössische Musik / Impuls neue Musik in Berlin statt.

26.04.2018

NOT HERE

MARC GINOT

In „Not Here“ wird der Kontrabass aufs Solistenpodium gestellt. Die szenische Installation wurde auf der Basis unterschiedlich hoher, quadratischer Bühnenteile aus Glas entworfen, die es ermöglichen, jeden der vier Kontrabässe von unten anzustrahlen und dadurch den Aufführungsort in schwebende Muster aus Schattenspielen zu tauchen. Zu hören sind Uraufführungen originaler Werke von Georges Aperghis, Liza Lim, Frédéric Pattar und Sebastian Rivas aber auch Neubearbeitungen von Helmut Lachenmann und György Kurtág. Das Projekt wurde von Florentin Ginot konzipiert, einem grenzüberschreitenden Künstler, der einerseits als Mitglied des Ensembles Musikfabrik in Köln, andererseits in Paris mit HowNow verankert ist. Aufführungen: 02.05.2018 | 20:00 Uhr Kölner Philharmonie 06.06.2018 | 22:30 Uhr Eglise Saint-Merry, Paris 29.09.2018 | 16:30 Uhr Teatro Alle Tese, Venise   Foto © Marc Ginot

06.04.2018

L’AILLEURS DE L’AUTRE

Wiegenlieder, rituelle Formeln, Wortgefechte, Stimmübungen oder Rufe eines Hirten - vokale Ausdrucksformen unterschiedlichen Ursprungs verflechten und überschneiden sich in dem Musiktheater L'Ailleurs de l'autre von La Cage und Les Cris de Paris unter der Regie von Aliénor Dauchez. Abseits von geschriebenen Noten entsteht zwischen fünf Sängerinnen ein Dialog vielfältiger oraler Traditionen, der über die Kostüme auch eine visuelle Form annimmt. Die Performerinnen dekonstruieren Klischees von dem, was einst als "weiblich" galt, und befreien sich so von Regeln und zugeschriebenen Rollenbildern. Regie: Aliénor Dauchez Musikalische Leitung: Geoffroy Jourdain Kostüme: Aliénor Dauchez, Miriam Marto Bühne, Licht: Michael Kleine Dramaturgie: Fabienne Vegt Sängerinnen: Anaël Ben Soussan, Marie Picaut, Camille Slosse, Michiko Takahashi, Aliénor Dauchez Aufführungen: 13.04.2018 | 20:30 Uhr 14.04.2018 | 20:30 Uhr L'Opéra de Reims 21.04.2018 | 20:00 Uhr 22.04.2018 | 18:00 Uhr Radialsystem V, Berlin 04.05.2018 | 20:30 Uhr Salle Ravel, Levallois   Foto © Mónica Martins Nunes