deutsch-französisch-schweizerischer Fonds für zeitgenössische Musik

28.09.2020

Festival für immaterielle Kunst

28.–29. September | Elbphilharmonie, kleiner Saal, Hamburg

Das Festival für Immaterielle Kunst (FIK), das in diesem Jahr zum ersten Mal stattfindet, bringt Akteure der internationalen Neue Musik- UND der Performance Art-Szene zusammen. Neue Musik beschränkt sich heute schon längst nicht mehr nur mit den akustischen Aspekten der Darbietung: Das Auge hört mit. Das Festival für Immaterielle Kunst beschäftigt sich ausgeprägt mit verschiedensten Realisierungen performativer Ideen und Konzepte, in der Begegnung von Neuer Musik mit Performance und Performance Kunst mit experimenteller Musik. Es geht also Musik, die nicht nur konsumiert wird oder als dekoratives Element dient. 

Das Gesamtfestival beinhaltet Bühnenperformances mit zwei Auftragskollaborationen, die an den zwei Festivaltagen in der Elbphilharmonie Hamburg stattfinden.

Auf dem Programm: Uraufführungen und deutsche Erstaufführungen von David Moss, Juliet Fraser, Tintin Patrone, Winnie Huang, Neo Hülcker, Federica Dauri und Michiko Saiki.

Michiko Saiki wird Gwen Rougers ursprünglich geplante Aufführung des Ensembles Soundinitiative ersetzen, die wegen Covid-19 abgesagt werden musste.

Mehr Infos : www.immateriellekunst.de

 

18.09.2020

The right ear

25.09.20 | Warschau, Warschauer Herbst (Warszawska Jesień), 19.30 Uhr

Uraufführung

Im Kino gilt die goldene Regel, niemals zu zeigen, wie etwas gemacht ist. Kein Mikrofon, keine Kamera darf zu sehen sein. In « The right ear » hingegen werden alle Tricks aufgedeckt und der Betrachter wählt den Standpunkt, von dem aus er der Performance beiwohnen möchte.

Dieses Stück, auf halbem Wege zwischen Musiktheater und dem, was man als „manuelles Kino“ bezeichnen könnte, lädt uns ein, das Gerät und diejenigen, die es manipulieren, von den auf Tischen ausgelegten Modellsets bis hin zu den Live-Soundeffekten genau unter die Lupe zu nehmen.

Ein Anti-Blockbuster, eine Satire des modernen Lebens mit surrealistischem, schwarzem Humor, in dem wir – mit einem Ohr – der absurden Mechanik einer Figur folgen, die im Akt des Konsumismus gefangen ist.

« The right ear won’t tell what the left has heard » ist ein gemeinsames Projekt des französischen Komponisten und Regisseurs François Sarhan und des deutschen Ensemble Garage. Koproduzent ist das Festival Musica Strasbourg.

Programm

Ensemble Garage 

François Sarhan : Konzept, Video, Bühnenbild und Musik

Yann Philippe : Videoproduktion und technische Verwaltung

Annegret Mayer-Lindenberg : Viola und Gesang

Akiko Ahrendt : Toneffekte 

Timm Roller : Gitarre 

Malgorzata Walentynowicz : Keyboards und Gesang

Yuka Ohta : Perkussion

Frank Riedel : Saxophone und Gesang

Weitere Vorstellungen

29.09.20 | Straßburg, Festival Musica, 18 und 22 Uhr.

04.06.21  | Köln, Kulturbunker Mühlheim, 20Uhr

Mehr Infos : Warszawska JesieńFestival Musica

 

08.09.2020

Walk the Walk

10.09.2020 | Staatsoper Unter den Linden, Berlin, 19.30 Uhr Uraufführung Am 10. September erlebt das neue Musiktheater des dänischen Komponisten und Medienkünstler Simon Steen-Andersen in der Berliner Staatsoper seine Uraufführung. Thema ist das Gehen: die einfachste Aktion au feiner Theaterbühne, oder bloß eine Art, von A nach B zu gelangen. Aber auch Lieblingsthema der großen Komiker*innen, untrennbar verbunden mit Puls, Tempo, Rhythmus und Richtung. Für Simon Steen-Andersen ist es der Ausgangspunkt eines fulminanten Spiels von Kausalität und Bühnenmechanik, inspiriert von den ersten Bewegungsstudien des 19. Jahrhunderts, als ‹die Bilder laufenlernten›. « Walk the Walk » dekonstruiert das Phänomen des Gehens als theatrales und musikalisches Material. Mit dem Schweizer Percussion-Quartett Ensemble This | Ensemble That führt Steen-Andersen die vier Musiker an den Rand der physischen Belastbarkeit und das Publikum an die Grenzen unserer Wahrnehmung. Das deutsch-französisch-schweizerische Kooperationsprojekt wird in Berlin, Basel und Straßburg aufgeführt. Mehr Infos   Weitere Aufführungen 13.09 & 15.09.2020, Staatsoper Unter den Linden, Berlin  02. - 03.10.2020, Festival Musica, Straßburg  22.10.2020, Gare du Nord, Basel 24. – 26.10.2020, Gare du Nord, Basel  

02.09.2020

Tong Tana

03.09 bis 06.09.2020 | Musikfestival Bern, Dählhölzliwald  Zwei Orte, Bern und Borneo, 11’200 km voneinander entfernt, überlagern sich beim Projekt Tong Tana der und werden klanglich als reale und fiktive Welten re-imaginiert. Da ist zum einen im Berner Erholungswald ein achteckiges Netz, aufgespannt zwischen einer im Zirkel angeordneten Baumgruppe. Es schwebt wie ein Spinnennetz über dem Boden und lädt zur Begehung ein. Da ist zum anderen «Tong Tana», Urwald und Lebensraum der Penan-Urbevölkerung von Sarawak. Heute ist diese ferne Lebenswelt durchzogen von den schachbrettartig angelegten Schneisen der Holzindustrie und von undurchsichtig braun gefärbten Wasserströmen, die sich durch die tropische Landschaft winden. Der Schweizer Ökologe Bruno Manser engagierte sich vor mehr als zwanzig Jahren im Regenwald gegen die massive Abholzung und Zerstörung des Lebensraums der Penan und machte damals Tonaufnahmen, die nun, synthetisch dekomponiert, zusammen mit zeitgenössischen Instrumentalkompositionen ein wissenschaftlich-mythologisches Narrativ bilden. In einer immersiven Performance bespielen ein achtzigköpfiges elektronisches Lautsprecherorchester und eine Handvoll Musiker den schwebenden Konzertraum. Das multimediale Projekt wurde in einem transdisziplinären kollektiven Arbeitsprozess zwischen Composer-Performern, Klangkünstlern und Umwelt-Vermittlern und -Akteuren von den französischen und Schweizer Kollektiven Mycelium, Brane Project und Idéehaut entwickelt und realisiert.

30.07.2020

AGGREGATE : SUSTAIN

13.08.2020 | Auenkirche, Berlin 15.08.2020 | Kapelle der Versöhnung, Berlin Im Rahmen der Konzertreihe AGGREGATE : SUSTAIN präsentieren gamut inc und Robert Lippok neue Werke für computergesteuerte Pfeifenorgel an der zweitgrößten Orgel Berlins Die Digitalisierung dringt in immer weitere Bereiche jenseits des Virtuellen vor – für Pfeifenorgeln erschließen sich dadurch neue künstlerische Möglichkeiten. Durch Computerschnittstellen lassen sich alle Parameter des Instruments von einem Computer aus steuern, während der Klang weiterhin in den Orgelpfeifen entsteht. Somit lässt sich eine Durchdringung von instrumentaler und elektronischer Musik erreichen, deren Möglichkeiten weitgehend ungenutzt sind. Die internationale Konzertreihe  AGGREGATE:SUSTAIN legt dieses künstlerische Innovationspotenzial für die Orgelmusik des 21. Jahrhunderts frei. Komponisten mit unterschiedlichen musikalischen Hintergründen und Orientierungen, sowie zum Beispiel Marion Wörle, Maciej Sledziecki, Hampus Lindwall et Prune Bécheau/Pancrace schaffen neue Werke für automatisierte Pfeifenorgeln, die an besonderen Orgeln unterschiedlicher Bauart realisiert werden. Zeitgenössische Elektronik, Neue Musik, Avantgarde Pop und Noise Musik durchdringen sich dabei. Von rein automatisierten Orgelkonzerten über Kombinationen mit Instrumentalisten bis hin zur Echtzeit-Steuerung und Synchronisierung mit Elektronik werden dabei zukunftsweisende künstlerische Strategien erschlossen.

10.07.2020

Förderrunde 2020

Bekanntgabe der Förderprojekte

  Am 27. Juni 2020 fand die 14. Jurysitzung des Deutsch-Französisch-Schweizerischen Fonds für zeitgenössische Musik / Impuls neue Musik statt. In der diesjährigen Jurysitzung von Impuls neue Musik wählten die aktuellen Jurymitglieder, Brigitta Muntendorf (Komponistin), Barbara Barthelmes (Musikwissenschaftlerin / Musikredakteurin Berliner Festspiele), Bernhard Günther (Künstlerische Leitung Wien Modern / Zeiträume Basel), Anne Montaron (Journalistin Radio France), Jean-Luc Hervé (Komponist), Emmanuel Hondré (Programmleitung Konzerte Philharmonie de Paris), Xavier Dayer (Komponist) und Thomas Meyer (Essayist), 16 Förderprojekte aus 60 eingegangenen Förderanträgen aus. Von den Antragsteller*innen kamen 8 aus Deutschland, 4 aus Frankreich und 4 aus der Schweiz. Insgesamt wurde die Gesamtfördersumme von EUR 180.784 für folgende Projekte bewilligt:  
  • Hausemusique - Ensemble KNM 
  • Alan T. - Eole - Studio de création musicale 
  • THE RIGHT EAR WON’T TELL WHAT THE LEFT HAS HEARD - Ensemble Garage 
  • Walk the Walk – Gare du Nord Basel 
  • Zeugen – Verein Zeugen 2021 – 2022 
  • Soundinitiative beim Festival für Immaterielle Kunst – Festival für immaterielle Kunst
  • Portraits de Voix – GMEM – CNCM – Marseille 
  • Swingers club #3 lemniscate + lovemusic – Ensemble Lemniscate 
  • Solienensemble – Ensemble Court-Circuit 
  • Urban Morphologies – Ensemble Mosaik 
  • Spectacle musical franco-allemand "Alice" / Deutsch-französische Musik und Theaterproduktion "Alice" - HANATSUmiroir 
  • Toy Laboratory – Wie spielt sich das Instrument von morgen?! – Ensemble Recherche 
  • Tong Tana – Kollektiv Mycelium 
  • Pony Says Club #4 – Pony Says
  • AGGREGATE: SUSTAIN – satelita Musikverlag 
  • Résonances des régions - sources d'une musique européenne contemporaine – Code modern Festival
Die nächste Ausschreibung wird Anfang 2021 veröffentlicht. Die Antragsfrist endet am 1. Mai jeden Jahres.

05.03.2020

AUSSCHREIBUNG 2020

Grenzüberschreitende Projekte gesucht! Wir suchen Musikprojekte, die zum Austausch zwischen dem deutschsprachigen und dem frankophonen Sprach- und Kulturraum beitragen. Durch unsere Förderung möchten wir die zeitgenössischen Musikszenen in Deutschland, Frankreich und der Schweiz vernetzen. In ihrer Pluralität und Diversität an Sprachen und Dialekten, an Landschaften und Traditionen, Gemeinsamkeiten und Gegensätzen in Politik, Wirtschaft und Kultur prägen die beiden Sprach- und Kulturräume in je eigener Weise den europäischen Kontinent mit. Impuls neue Musik sucht nach Akteur*innen der neuen Musik, die im Spannungsfeld dieses kulturellen Raums agieren und neue und ungewöhnliche Wege begehen wollen. Impuls neue Musik möchte Ideenwerkstätten ermöglichen, in denen Komponist*innen, Musiker*innen, Performer*innen und Veranstalter*innen diesen Möglichkeitsraum ausloten, um so zu grenz­überschreitenden – im Sinne von Landesgrenzen und Gattungs- und Formatgrenzen – Projekten zu gelangen, die die Idee vom Austausch zwischen den Kulturen konkret werden lassen. Die nächste Antragsfrist endet am 1. Mai 2020. Die genauen Förderrichtlinien entnehmen Sie bitte unserer Website. Angenommen werden können nur Projekte, die frühestens am 1. August 2020 stattfinden. Ab 2020 gibt es ein neues Online-Antragsverfahren. Bei Rückfragen wenden Sie sich an info@impulsneuemusik.com Wir freuen uns auf zahlreiche Bewerbungen!

03.03.2020

MIT DIESEN HÄNDEN – MUSIK AN DER HOSPITALKIRCHE / HOSPITALKIRCHEGEMEINDE

08.03.2020 | Friedenskirche Ludwigsburg  2018 hatte das szenische Konzertprojekt »Mit diesen Händen« seine Premiere in der Hospitalkirche anlässlich des Gedenkjahrs zum Ende des Ersten Weltkriegs. Die Künstlergruppe um Angelika Luz arbeitete an einer Weiterentwicklung dieses Programms und startet nun eine kleine Tournee. Das Programm wird am 8. März in der Friedenskirche Ludwigsburg gespielt.  Am Beginn steht das titelgebende Werk Dieter Schnebels auf einen Text von Heinrich Böll. Der Schriftsteller hat seinen Text 1947 unter dem unmittelbaren Eindruck des Zweiten Weltkriegs verfasst.  Zahlreiche Aspekte dieses Krieges wie die Schuld des Tötens, Durst und Lärm, Verwundung und Mangel, Trauma und Sehnsucht sind Impulse für die künstlerische Auseinandersetzung mit einem Thema, das nicht enden will. Gleichwohl: auch der nicht versiegenden Hoffnung auf eine friedvolle Welt verleihen die Komponisten dieses expressiven szenischen Abends Ausdruck. Im Spiel mit Masken und dem gesprochenem Wort, im ausdrucksstarken Gesang der Darsteller*innen und der Klangvielfalt der Orgel entsteht ein facettenreicher Abend. Der künstlerische Bogen spannt sich dabei von der Erinnerung an das Kriegsgeschehen bis zur Zuversicht auf einen visionären Frieden. Programm 08.03.2020 | Friedenskirche Ludwigsburg | 18.00 Mit diesen Händen, Szenisches Konzert zum Ende des 2. Weltkriegs mit Werken von John Cage, Anesthis Logothetis, Russudan Meipariani, Dieter Schnebel, Gerhard Stäbler, Andreas Tsiartas u.a. Karera Fujita, Sopran Angelika Luz, Sopran und Dramaturgie Pascal Zurek, Stimme und Bass-Bariton Delphine Henriet, Cello Michael Sattelberger, Orgel Emilien Truche, Maskenspiel Weitere Aufführungen: 29.03.2020 | Sainte-Aurélie, Strasbourg (F)
  Foto © Oliver Röckle
 

11.02.2020

Nik Bärtsch – Les Percussions de Strasbourg

(c) Simon Pages

14.02.2020 | Jazzdor Festival, Fossé des Treize, Straßburg Französisch-schweizerische Uraufführung beim Festival Jazzdor in Straßburg! Am kommenden Freitag, den 14. Februar, präsentieren die Percussions de Strasbourg gemeinsam mit dem Schweizer Pianisten und Komponisten Nik Bärtsch dessen neues Werk "Shaker Kami". Das 1959 gegründete Straßburger Ensemble ist bekannt für ein Repertoire, das zwischen führenden Stücken des 20. Jahrhunderts und Auftragswerken abwechselt. Bei der Zusammenarbeit mit verschiedenen Jazzensembles (Andy Emler Megaoctet, Bobby Previte, Franck Tortiller Quartet) konnten die Percussions de Strasbourg bereits die zeitgenössische Jazzwelt erkunden. Als Fortsetzung begeben sich die Musiker nun auf eine Entdeckungsreise in die Welt des minimalistischen Jazz von Nik Bärtsch. Dessen musikalische Arbeit bewegt sich an der Schnittstelle von zeitgenössischer Musik und Jazz und lässt dabei zudem Elemente des Funk einfließen. Bärtschs Musik ist geprägt von der Wiederholung. Das Ineinandergreifen verschiedener akustischer Elemente lässt den Einfluss minimalistischer Musik erkennen, insbesondere der Kompositionen von Steve Reich. Programm 14.02.2020 | Jazzdor Festival, Fossé des Treize, Straßburg | 20.30 Nik Bärtsch, Shaker Kami (UA) Nik Bärtsch, Piano Galdric Subirana, Enrico Pedicone, Rémi Schwartz, Flora Duverger, Théo His-Mahier, Percussions Olivier Pfeiffer, Toningenieur Weitere Aufführungen: 07.03.2020 | Apples&Olives Musikfestival, Moods, Zurich | 20.30 11.04.2020  | Jazzdays Festival, Theaterhaus, Stuttgart | 19.30 22.05.2020 | Festival Musique Action, CCAM, Nancy Foto : ©Simon Pagès

03.02.2020

Joint adventure – Ensemble C Barré – Neue Vocalsolisten

09.02.2020 | Theaterhaus, T3, Stuttgart Mit ihrem „joint adventure“ erfüllen sich die beiden abenteuerfreudigen und Herausforderung suchenden Ensembles aus Frankreich und Deutschland den lange gehegten Wunsch, ein gemeinsames Repertoire aufzubauen, das durch die besondere Besetzung von C Barré mit Bassklarinette, Saxophon, Akkordeon, Perkussion, Mandoline, (E-)Gitarre, Cymbalon und Kontrabass in Kombination mit den Stimmen große Vielfalt und einzigartige Klang-Farben ermöglicht. So vielfältig, so persönlich sind auch die Themen, zu denen sich die vier von den Ensembles beauftragten jungen Komponist*innen – alle keine Unbekannten in ECLAT – inspirieren lassen: von der Auseinandersetzung mit Trauer und Verlust bis hin zum bissig-ironischen Kommentar zu Populismus, Klimawandel und anderen brisanten Themen des Weltgeschehens. Programm 09.02.2020 | Theaterhaus, T3, Stuttgart, 14.30 Birke J. Bertelsmeier: sunnūntag für Stimmen und Ensemble (2019/20)UA* / 15' Augustin Braud: Le soupçon des tombeaux für Vokal- und Instrumental-Ensemble (2019)UA / 19' Anna Korsun: Vertigo für Stimmen und Instrumente (2019/20)UA** 12' Mikel Urquiza: Songs of Spam für Ensemble (2019/20)UA** / 15' * Kompositionsaufträge von Ensemble C Barré **Kompositionsauftrag von Ensemble C Barré Fotos: Ensemble C Barré © Pierre Gondard Neue Vocalsolisten © Manu Theobald